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HC Elbflorenz sichert sich fünften Sieg der Saison: Mallwitz setzt entscheidende Impulse

Dresden – Beim 33:31 (15:11)-Heimsieg vor 1678 Zuschauern zeigte der HC Elbflorenz eindrucksvoll, wie sehr ihnen der Erfolg gegen Hüttenberg am Herzen lag. Doch auch die Gäste hatten großen Kampfgeist, auch wenn die Spannung aus Dresdner Sicht am Ende nicht mehr nötig war.

„Nein, auf keinen Fall. Wir sind schlecht in die zweite Halbzeit gestartet, haben direkt zwei Fehler im Angriff begangen, in der Abwehr nicht konsequent zugepackt und die Abstimmung fehlte komplett. Insgesamt haben wir zu viele Bälle über den Kreis zugelassen“, analysierte Marino Mallwitz, einer der prägenden Spieler, das Spielgeschehen.

Dank seiner starken Paraden gab er seinem Team jedoch den nötigen Impuls: Innerhalb weniger Minuten verhinderte er dreimal einen Gegentreffer. Die Vorderleute nutzten diese Chance und konnten im zweiten Abschnitt bis zur 49. Minute auf sechs Tore davonziehen.

„Solche Impulse sind entscheidend, sie bringen die Halle noch einmal richtig in Schwung. Es freut mich natürlich, wenn ich damit die Zuschauer anheizen und der Mannschaft helfen kann, wieder nach vorne zu kommen und sich etwas abzusetzen“, erklärte der Torhüter.

In der Schlussphase wurde es zwar nochmal knapp, doch Hüttenberg konnte nicht mehr herankommen.

Was Mallwitz besonders ärgerte, waren die vielen Gegentore in der zweiten Halbzeit: „Da wäre definitiv mehr drin gewesen. Wir müssen nicht 31 Gegentore hinnehmen. 20 Treffer in der zweiten Hälfte sind einfach zu viel“, so der Schlussmann.

Vor allem die offensive und aggressive Abwehr der Gäste bereitete den Dresdnern immer wieder Schwierigkeiten. Dennoch zeigten die Sachsen über die gesamte Spielzeit hinweg die bessere Defensivleistung, besonders im ersten Durchgang war diese mehrfach herausragend.

„Trotzdem bin ich natürlich glücklich über die zwei Punkte. Das ist das Wichtigste“, betonte Mallwitz. Ebenfalls bedeutend: Nach dem sechsten Spieltag stehen seine Tigers weiterhin auf einem Aufstiegsplatz.

Mit ihrem fünften Saisonerfolg bewiesen die Tigers außerdem, dass es nicht immer Wut – wie noch in der vergangenen Woche gegen Hamm – braucht, um erfolgreich zu sein.