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Erfolg im Ostderby: HCE überschreitet 50-Punkte-Marke

Dresden – Perfekte Voraussetzungen herrschten für den gelungenen Saisonabschluss der Handballer vom HC Elbflorenz: Die BallsportARENA war mit 2704 Zuschauern restlos ausverkauft, Viktor Petersen Norberg kehrte nach fast sechs Wochen Verletzungspause zurück und Anton Preußner sicherte sich vorzeitig eine Vertragsverlängerung bis 2029. Der 37:34 (17:20)-Heimsieg im Ostderby gegen den Dessau-Roßlauer HV krönte den Abend und verbesserte den eigenen Rekord weiter.

Vor der Begegnung hatten die Sachsen bereits 48 Punkte auf dem Konto – der bisher beste Wert in ihrer Zweitliga-Geschichte. Mit diesem Erfolg knackten die Tigers erstmals die 50-Punkte-Grenze und setzten ihren Rekord somit fort.

Doch der Weg dahin war alles andere als einfach.

Obwohl für beide Teams die Platzierungen bereits feststanden, wollte niemand die Saison mit einer Niederlage beenden.

Das zeigte sich besonders im Angriffsspiel beider Mannschaften, wie HCE-Trainer André Haber vor dem Anpfiff vorausgesagt hatte. Als Kapitän Sebastian Greß nach nicht einmal elf Minuten zum 10:8 für seine Farben traf, war das Tempo beeindruckend hoch.

Allerdings forderte dieses rasante Spieltempo seinen Tribut: Bei Doruk Pehlivan & Co. häuften sich in der Folge Fehler bei Pässen und Würfen.

Folgerichtig nutzten die Gäste diese Schwächephasen, fanden zurück ins Spiel und entließen das Team von Haber mit einer Aufgabe für die Pause.

Im zweiten Durchgang ging es zunächst etwas ruhiger zu.

Doch die entscheidenden Impulse kamen von den Hausherren. Mehrfach war Marino Mallwitz ein sicherer Rückhalt bei den Dessauer Angriffen. Greß erzielte mit dem 27:26 (48.) erstmals seit längerer Zeit wieder die Führung für den HCE.

Mit einem schnellen Zwischenspurt durch Treffer von Pehlivan, Norberg und Louis Bensch (53., 53. und 54. Minute) legten die Dresdner im 34. und letzten Saisonspiel den Grundstein für den Sieg.

Das letzte Tor für den HC Elbflorenz in dieser Spielzeit erzielte Kreisläufer Oliver Seidler.

Die emotionalsten Momente folgten jedoch erst nach dem Abpfiff: Mannschaftsarzt Tino Lorenz sowie die Spieler Jannik Dutschke, Timo Stoyke, Vincent Klepp, Doruk Pehlivan und Lukas Wucherpfennig wurden verabschiedet.

Für alle bedeutete der Triumph gegen den Ost-Rivalen das letzte Spiel im Trikot des HC Elbflorenz.