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HCE-Trainer Haber richtet deutliche Worte an den Absteiger Leipzig

Dresden/Leipzig – „Mit Freude verbinde ich in diesem Zusammenhang nichts“, machte HCE-Coach André Haber (39) nach dem Abstieg des SC DHfK Leipzig in die 2. Liga deutlich und fügte im Hinblick auf das bevorstehende Sachsen-Derby in der kommenden Saison hinzu: „Ich hätte es bevorzugt, wenn all das in der ersten Liga stattgefunden hätte.“

Seit 2008 betreute der 39-Jährige diverse Mannschaften des SC DHfK; zuletzt war er von 2018 bis 2022 für die Bundesliga-Mannschaft verantwortlich.

„Angesichts meiner Vergangenheit ist es für mich selbstverständlich, dass ich gegen Leipzig nicht verlieren will“, unterstreicht Haber. „Es steht fest: Der SC DHfK Leipzig bringt ein Budget in die 2. Liga mit, das hier völlig neu ist. So eine finanzielle Ausstattung gab es in der zweiten Liga bisher nicht, sie übersteigt die Etats der anderen Zweitligisten deutlich.“

In der vergangenen Spielzeit belief sich das Gesamtbudget des neuen Mitbewerbers auf 7,5 Millionen Euro. Selbst wenn dieses in der zweiten Liga etwas geringer sein sollte, wird es voraussichtlich weiterhin deutlich höher sein als bei allen anderen Teams in der zweithöchsten deutschen Spielklasse.

„Das Budget garantiert jedoch keinen Aufstieg. Entscheidend sind die Spieler, ihr Charakter, die Arbeitsmoral, das Vereinsgefüge und vieles, was zwischen den Ohren passiert“, erklärt Haber.

Zum Abschluss richtet der HCE-Trainer eine klare Kampfansage an alle Rivalen: „Wir gehen in beide Partien mit dem Ziel, sie zu gewinnen. Das steht außer Frage. Genauso treten wir auch gegen Minden, Emsdetten und Hamm-Westfalen auf.“