„Gemeinsames Ziel der Mannschaft“: Kane strebt mit Bayern endlich den Champions-League-Triumph an
Von Martin Moravec
München – Nach dem enttäuschenden Ausscheiden in der letzten Champions-League-Saison startet der FC Bayern München erneut den Angriff auf Europas begehrteste Trophäe. Stürmerstar Harry Kane (33) macht dabei deutlich: Der Gewinn der Königsklasse ist das erklärte Ziel.
„Wir stehen ganz nah dran. In der vergangenen Spielzeit waren es Kleinigkeiten, die den Ausschlag gegeben haben. Nun gehen wir in die neue Saison mit der Überzeugung: Dieses Jahr muss unser Jahr werden“, erklärte der Kapitän der englischen Nationalmannschaft im Gespräch mit „TNT Sports“.
In der Champions League spiele jedoch nicht nur die Qualität der Mannschaft eine Rolle. „Manchmal braucht man auch das Quäntchen Glück zur richtigen Zeit. Ich bin überzeugt, dass es auch diesmal ähnlich sein wird“, so der Bundesliga-Torschützenkönig.
„Die entscheidende Frage ist, ob wir die kleinen Unterschiede schaffen, die notwendig sind, um weiterzukommen und am Ende den Titel zu holen. Das ist mein persönliches Ziel – und zugleich das unserer gesamten Mannschaft.“
In der Vorsaison war für die Bayern erst im Halbfinale gegen den amtierenden Champion Paris Saint-Germain Endstation. Nach einer 4:5-Niederlage in Frankreich reichte ein 1:1 im heimischen München nicht, um das Weiterkommen zu sichern.
Am kommenden Donnerstag beginnt für die Bayern die Gruppenphase der Champions League mit einem Heimspiel gegen den norwegischen Klub FK Bodö/Glimt. Zu den weiteren Gegnern zählen unter anderem der diesjährige Finalist FC Arsenal, Manchester United sowie Atlético Madrid.
An einen Rücktritt denkt Kane, der derzeit über einen Vertrag beim FC Bayern hinaus bis mindestens Sommer 2027 verhandelt, noch lange nicht. „In dieser Phase meiner Karriere konzentriere ich mich vor allem darauf, diese besonderen Momente zu genießen. Ich fühle mich momentan so gut, dass ich eher darüber nachdenke, wie ich diesen Zustand möglichst lange halten kann“, erklärte der Stürmer.
„Auf Vereinsebene gibt es noch einiges zu gewinnen. Gleiches gilt für die Nationalmannschaft. Deshalb möchte ich diesen Abschnitt so lange wie möglich auskosten.“