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Bayern investierte einst 1,5 Millionen Euro in ihn: Rostock sichert sich Sturmtalent zum Nulltarif

Rostock – Ursprünglich war sein Weg für die Bundesliga vorgesehen, doch der nächste Halt für Leon Dajaku (25) ist nun Hansa Rostock: Der Angreifer gilt als neue Hoffnung beim Drittligisten.

Da Dajaku mit Ulm aus der 3. Liga abgestiegen ist, lief sein Vertrag aus – und die Kogge konnte das Sturmjuwel kostenlos verpflichten.

In der schwierigen Saison von Ulm gehörte Dajaku zu den wenigen Lichtblicken, erreichte 15 Torbeteiligungen und kämpfte gegen den Abstieg. Er fehlte lediglich einmal aufgrund einer Gelbsperre und dreimal gegen Saisonende wegen muskulärer Beschwerden.

Statistisch gesehen war dies seine bisher beste Saison auf Herrenebene. Für den ehemaligen Bayern-Nachwuchsspieler ist Rostock der nächste Versuch, den Sprung nach oben zu schaffen:

„Für mich war es entscheidend, einen Verein zu finden, der ambitioniert ist, klare Ziele verfolgt und bei dem ich sofort Verantwortung übernehmen kann. In den direkten Duellen in der 3. Liga – sowohl mit Bayern II als auch zuletzt mit Ulm – habe ich erlebt, wie viel Power in diesem Club steckt“, erklärte Dajaku.

In der Saison 2019/20 führte Dajaku Bayerns U23 zur Meisterschaft in der 3. Liga. Bayern hatte zuvor 1,5 Millionen Euro Ablöse an den VfB Stuttgart gezahlt. Dieselbe Summe überwies Union Berlin zwei Jahre später für ihn.

Den endgültigen Durchbruch schaffte Dajaku jedoch weder bei den Eisernen noch später bei Sunderland (England/3. Liga), St. Gallen (Schweiz/1. Liga) oder Hajduk Split (Kroatien/1. Liga). Jetzt will er in Rostock überzeugen.

„Mit Leon gewinnen wir einen offensiv sehr flexibel einsetzbaren Spieler, der sowohl auf beiden Flügeln als auch im offensiven Mittelfeld agieren kann. Trotz seiner erst 25 Jahre bringt Leon bereits viel Erfahrung mit. Umso mehr freut es uns, dass er sich trotz zahlreicher weiterer Angebote für den F.C. Hansa entschieden hat“, sagte Hansa-Sportdirektor Amir Shapourzadeh (43), der zuvor einen Neuzugang für genau diese Position angekündigt hatte.

Bei der Kogge trägt Dajaku – wie schon in Ulm – die Rückennummer 43.