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HSV-Blog: Zweitligist buhlt um HSV-Star – doch dieser wird plötzlich dringend gebraucht

Hamburg – Der Hamburger SV musste den knappen Last-Minute-Auswärtserfolg bei der TSG Hoffenheim am Samstag teuer bezahlen.

Teamkapitän Nicolai Remberg erlitt einen Kreuzbandriss und wird dem Verein für mehrere Monate fehlen. Nun hat sich der Spieler erstmals selbst zu Wort gemeldet.

In unserem HSV-Blog informieren wir Euch umfassend über alles rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und aktuelle Entwicklungen aus dem Volksparkstadion.

Der 21-jährige Neuzugang Kofi Amoako, der von Dynamo Dresden kam, spielte bislang kaum eine Rolle beim HSV. Bis zum letzten Spieltag hatte er noch keine Einsatzminute erhalten. Im Testspiel während der Länderspielpause konnte er jedoch mit einem Tor gegen den FC Kopenhagen auf sich aufmerksam machen.

Aufgrund seiner sportlichen Leistung zeigten erste Clubs Interesse an Amoako, darunter laut „Bild“ auch Hannover 96, wo der Spieler bereits von 2016 bis 2019 in der Jugend aktiv war und sich bestens auskennt.

Die Lage änderte sich jedoch am vergangenen Samstag grundlegend. Amoako feierte nicht nur sein HSV-Debüt, sondern wird aufgrund des Ausfalls von Kapitän Nicolai Remberg (26 Jahre) nun auch vermehrt benötigt. Ein Winterwechsel dürfte somit vom Tisch sein – vielleicht nutzt der 21-Jährige jetzt die Chance, beim HSV durchzustarten.

Der Kreuzbandriss von HSV-Kapitän Nicolai Remberg (26) am Samstag war ein herber Rückschlag. Der Mittelfeldspieler wird für mehrere Monate ausfallen. Nun meldete sich Remberg erstmals persönlich zu Wort.

„Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Es fällt schwer, die passenden Worte zu finden“, begann er seinen emotionalen Beitrag auf Instagram. „Manchmal entscheidet ein falscher Schritt oder eine unglückliche Bewegung über Erfolg oder Misserfolg. Leider war es in meinem Fall negativ.“

Bisher blieb Remberg in seiner Karriere von schweren Verletzungen verschont. „Das werde ich niemals als selbstverständlich ansehen“, gestand er. Gerade weil er täglich an seine Grenzen gegangen sei, habe er es überhaupt erst so weit gebracht.

„Die kommenden Monate werden eine große Herausforderung, aber keine Sorge – ich werde stärker zurückkommen“, versprach der Mittelfeldspieler und setzte mit einem Augenzwinkern hinzu: „Unsere Athletik- und Reha-Teams können sich schon mal warm anziehen. 😉“

Neben einem Dank an alle Unterstützer versicherte Remberg, dass man sich keine Sorgen machen müsse. „Ich habe schon viele Herausforderungen gemeistert und dieses Comeback wird etwas ganz Persönliches.“

Yussuf Poulsen wird am Samstagnachmittag (15.30 Uhr/Sky) beim Spiel gegen die TSG Hoffenheim in der Startelf stehen. Gemeinsam mit Fabio Vieira, der die Rolle einer halben Zehn übernimmt, soll der Stürmer neue offensive Impulse setzen.

Trainer Merlin Polzin, der in der Offensive mit einigen Ausfällen zu kämpfen hat, bezeichnete das Duo als „gute Kombination“, von der das Team profitieren werde. Vor dem Spiel lobte Polzin vor dem Sky-Mikrofon die hohe Qualität, die die beiden gemeinsam auf dem Platz ausstrahlen.

Der HSV startete am Dienstag mit der Vorbereitung auf die Begegnung bei der TSG Hoffenheim. Trainer Merlin Polzin (35) gab anschließend ein Update zum Personal. Zu den Rückkehrern Warmed Omari (26), David Möller Wolfe (24) und Sander Tangvik (23) meinte er: „Sie machen einen guten Eindruck, sind voller Energie und wurden mit Applaus begrüßt.“

Zakaria El Ouahdi (24, Marokko) wird erst am Mittwoch zurückerwartet, Immanuel Pherai (25, Suriname) sogar erst am Donnerstag.

Die Lage im Kader bleibt ansonsten unklar. „Wir werden im Laufe der Woche sehen, wer fit genug ist“, erklärte Polzin. „Für Albert und Pato kommt das Spiel in Hoffenheim zu früh.“ Bei Yussuf Poulsen (32) und Terem Moffi (27) zeigte sich der Coach hingegen optimistisch.

Mit nur drei Punkten aus vier Partien und einem Torverhältnis von 2:13 verlief der Saisonstart für den HSV äußerst zurückhaltend. Mehr als die Hälfte der deutschen Fußball-Fans rechnet deshalb mit einem Abstieg der Rothosen.

Eine repräsentative Umfrage von ONE8Y im Auftrag des Tipico Sportdatencenters (1675 Befragte) ergab, dass 53 Prozent dem früheren Bundesliga-Dino den Klassenerhalt nicht zutrauen.

Die Experten des Sportdatencenters sind jedoch optimistischer und schätzen die Abstiegswahrscheinlichkeit derzeit „nur“ auf etwa 30 Prozent ein.

Während der HSV am Sonntag gegen Kopenhagen testete, spielten gleichzeitig vier Rothosen für ihre Nationalmannschaften.

Zakaria El Ouahdi (24) kam für Marokko beim 1:1 gegen Mali zehn Minuten zum Einsatz, Warmed Omari (26) absolvierte bei der 0:1-Niederlage der Komoren gegen Senegal die komplette Spielzeit.

Auch David Möller Wolfe (24) stand bei der 1:2-Niederlage Norwegens gegen Portugal auf dem Feld, während sein Teamkollege Sander Tangvik (23) 90 Minuten auf der Bank saß.

Das sind erfreuliche Nachrichten! HSV-Stürmer Yussuf Poulsen (32) gab nach dem Testspiel gegen Kopenhagen Entwarnung.

„Es war ein Schlag auf die Wade, die zugemacht hat. Bitter ist es, weil ich gern mehr Einsatzzeiten gehabt hätte. Wir wollten kein Risiko eingehen, um größere Probleme zu vermeiden. Nächste Woche werde ich wieder spielen können“, erklärte der Däne.

Poulsen war bereits nach 20 Minuten ausgewechselt worden.

Schlechte Nachrichten gibt es hingegen für den HSV in Bezug auf Patson Daka (27). Der Angreifer verletzte sich bei der sambischen Nationalmannschaft.

Der Verein teilte am Freitag mit, dass sich Daka einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zugezogen hat.

Der 27-Jährige war beim 1:3 gegen Algerien am vergangenen Freitag zur Halbzeit ausgewechselt worden und danach nicht mehr berücksichtigt worden.

Erneute Niederlage für David Möller Wolfe (24) und Sander Tangvik (23) mit Norwegen in der Nations League: Am Donnerstagabend verloren die Norweger trotz einer frühen Führung mit 1:2 (1:1) gegen Wales – dabei spielten sie ab der 46. Minute in Unterzahl.

Wolfe kehrte nach seinem Platzverweis im ersten Spiel gegen Dänemark zurück in die Startelf und stand 75 Minuten auf dem Feld, während Tangvik auf der Bank blieb.

Am Sonntag steht das letzte Spiel dieser Länderspielphase an; Gegner ist Portugal, gegen das das Hinspiel mit 1:2 verloren wurde.

Bereits im Sommer wurde dem HSV Interesse an Oguz Aydin (25) von Fenerbahce Istanbul nachgesagt – laut dem türkischen Medium Aksam besteht dieses weiterhin.

Berichten zufolge haben HSV-Scouts den türkischen Nationalspieler beim Länderspiel gegen Italien beobachtet. Sollte das weitere Beobachtungen positiv ausfallen, könnte der HSV einen Transferversuch starten.

Aydin, der bislang 14-mal für die Türkei spielte, pendelt bei seinem Club zwischen Startelf und Ersatzbank. In der aktuellen Saison kam er sechsmal zum Einsatz, erzielte dabei ein Tor und bereitete zwei weitere vor.

Erfolgreicher Tag für ein HSV-Trio: Zakaria El Ouahdi (24), Patson Daka (27) und Warmed Omari (26) feierten mit ihren Nationalteams Siege in der Qualifikation zum Afrika-Cup, obwohl einer von ihnen nur auf der Ersatzbank saß.

El Ouahdi und Marokko sicherten sich im zweiten Spiel den zweiten Sieg. Beim 2:0 gegen Lesotho stand der Außenverteidiger 90 Minuten auf dem Platz. Am 4. Oktober folgt ein Test gegen Ghana.

Omari spielte ebenfalls durch und feierte mit den Komoren einen 1:0-Erfolg gegen Namibia, wo der ehemalige HSV-Profi Collin Benjamin (48) an der Seitenlinie steht. Am 4. Oktober wartet ein weiteres Spiel gegen den Senegal auf ihn.

Daka hatte hingegen muskuläre Probleme und stand nicht im Kader für das Spiel Sambias gegen Togo, das mit 2:0 gewonnen wurde.

Seine Karriere verlief wechselhaft: Jonas David (26) schrieb beim HSV als Torschütze im Derby gegen den FC St. Pauli 2023 Geschichte, konnte sich bei den Rothosen jedoch nie dauerhaft durchsetzen.

Nach einer Leihe zu Hansa Rostock verließ er den Verein, spielte anschließend bei der WSG Tirol in Österreich und wechselte dann zum SSV Ulm. Dort stieg David mit den Spatzen aus der 3. Liga ab und erlitt zudem einen Kreuzbandriss, der ihn lange außer Gefecht setzte. Seit diesem Sommer ist er ohne Verein.

Nun gibt es jedoch Hoffnung: Nach einer Trainingsphase bei der HSV-U21 absolviert der 26-Jährige aktuell ein Probetraining beim Drittliga-Spitzenreiter MSV Duisburg, um sich dort für einen Vertrag zu empfehlen.

Der frühere HSV-Trainer Markus Gisdol (57), der von September 2016 bis Januar 2018 die Mannschaft leitete, steht vor einer neuen Aufgabe.

Medienberichten zufolge soll der 57-Jährige den bulgarischen Rekordmeister ZSKA Sofia übernehmen. Zuletzt trainierte Gisdol von Juli bis Oktober 2025 Kayserispor in der türkischen Süper Lig. Sollte er das Traineramt in Sofia antreten, trifft er in der Conference League unter anderem auf Trabzonspor mit dem deutschen Coach Thomas Reis (52) sowie auf Superstar Mohamed Salah (34).

Eine bittere Nachricht für den HSV: Albert Grønbæk (25) wird mehrere Wochen ausfallen, wie der Verein am Samstag offiziell bekannt gab.

Der bislang zu den auffälligsten Rothosen zählende Spieler verletzte sich am Donnerstag im Nations-League-Spiel gegen Norwegen (2:3) an der rechten Oberschenkelmuskulatur. Ein MRT des dänischen Verbandes diagnostizierte einen Muskelfaserriss.

Die genaue Ausfalldauer wurde vom HSV nicht genannt, jedoch wird klar, dass Grønbæk aufgrund seiner starken Leistungen nur schwer zu ersetzen sein wird.

Freude und Enttäuschung bei zwei HSV-Profis: Patson Daka (27) und Zakaria El Ouahdi (24) starteten mit ihren Nationalmannschaften am Freitagabend in die Qualifikation für den Afrika-Cup – mit unterschiedlichen Resultaten.

Daka stand in der Startelf Sambias, konnte die 1:3-Niederlage gegen Algerien aber nicht verhindern und wurde bereits zur Halbzeit ausgewechselt. El Ouahdi hingegen feierte mit Marokko einen 2:0-Sieg gegen Gabun, kam jedoch nicht zum Einsatz.

Außerdem war Otto Stange (19) aktiv: Beim 1:0-Erfolg der deutschen U20 gegen Frankreich stand der HSV-Talent in der Startelf.

Der HSV trauert um Vereinslegende und Ex-Kapitän Peter „Eiche“ Nogly. Der Verteidiger verstarb am 24. September im Alter von 79 Jahren nach langer, schwerer Krankheit.

Der Klub gab dies am Freitag bekannt: „Die HSV-Familie verliert eine herausragende Persönlichkeit und Führungspersönlichkeit. Nogly war ein absoluter Publikumsliebling und einer der besten Verteidiger, die jemals das Trikot mit der Raute getragen haben“, würdigten die Rothosen den Verstorbenen.

Nogly war elf Jahre lang Profi beim HSV. Insgesamt bestritt er 634 Spiele für die erste Mannschaft, davon 414 Pflichtspiele und 320 Bundesliga-Partien. Mit dem Traditionsverein gewann er 1976 den DFB-Pokal, 1977 den Europapokal der Pokalsieger und 1979 die Deutsche Meisterschaft.

Die HSV-Verantwortlichen verfolgten die Nations-League-Partie am Donnerstagabend zwischen Norwegen und Dänemark sicherlich mit gemischten Gefühlen. Stolz herrschte darüber, dass zwei Spieler aus dem Verein auf dem Platz standen. Dennoch gab es einen kleinen Wermutstropfen.

Der 3:2-Sieg Norwegens endete für David Möller Wolfe (24) und Dänemarks Albert Grønbæk (25) nicht glücklich. Wolfe wurde erst in der 66. Minute eingewechselt, erhielt kurz vor Schluss nach einem taktischen Foul die Gelb-Rote Karte und fehlt daher am Sonntag gegen Portugal.

Grønbæk kam erst in der 82. Minute aufs Feld und verletzte sich anschließend. Nationaltrainer Brian Riemer (48) bestätigte die Oberschenkelverletzung und teilte mit, dass der 25-Jährige vorzeitig zurück nach Hamburg reisen werde.

Torwart Sander Tangvik (23) saß bei Norwegen 90 Minuten auf der Bank.

Warmed Omari (26) verlor mit den Komoren zwar 1:3, konnte aber ein persönliches Highlight feiern: Im 13. Länderspiel erzielte der HSV-Profi sein erstes Tor.

Nach einem Jahr in der Bundesliga feiert der Hamburger SV einen finanziellen Rekord.

Im Geschäftsjahr 2025/26 erzielte der Verein einen Umsatz von 182,1 Millionen Euro – das sind 44 Prozent mehr als im Vorjahr und so viel wie nie zuvor. Damit wurde der bisherige Rekord aus der Saison 2008/2009 (161,2 Mio. Euro) übertroffen. Auch der Gewinn stieg von 4,4 auf 8,1 Millionen Euro, teilte der Traditionsklub am Donnerstag mit.

„Jeder Aufstieg sorgt für höhere Einnahmen. Entscheidend ist, wie man damit umgeht“, erklärte HSV-Vorstand Eric Huwer. Der Verein habe die zusätzlichen Gelder nicht nur ausgegeben, sondern gezielt in Mannschaft, Nachwuchs und Infrastruktur investiert.

„Danke an alle, die daran mitwirken, den HSV in der Bundesliga zu etablieren und die Entwicklung voranzutreiben“, ergänzte Huwer.

Nach dem ersten erlösenden Saisonsieg gegen den 1. FC Köln steht nun die ausgedehnte Länderspielpause an. Der HSV muss auf acht Profis verzichten, wobei sich drei Spieler im direkten Duell gegenüberstehen.

Bereits am ersten Spieltag der Nations League treffen Sander Tangvik (23) und David Möller Wolfe (24) mit Norwegen auf Albert Grønbæk (25) und Dänemark. Das Spiel findet am 24. September um 20.45 Uhr in Oslo statt. Tangvik und Wolfe bestreiten anschließend noch zwei Partien gegen Portugal (27. September und 4. Oktober) sowie gegen Wales (1. Oktober). Grønbæk und Dänemark hingegen spielen gegen Portugal (1. Oktober) und Wales (27. September und 4. Oktober).

Drei HSV-Spieler treten in der Qualifikation zum Afrika-Cup an: Zakaria El Ouahdi (24) und Marokko messen sich mit Gabun (25. September) und Lesotho (29. September) – dazu kommt ein Testspiel gegen Ghana (4. Oktober). Für Patson Daka (27) und Sambia stehen die Spiele gegen Algerien (25. September) und Togo (29. September) auf dem Plan. Warmed Omari (26) und die Komoren kämpfen gegen Kamerun (24. September) und Namibia (29. September) – außerdem findet ein Testspiel gegen Senegal (4. Oktober) statt.

Darüber hinaus sind Otto Stange (19) und Louis Lemke (16) für den DFB-Nachwuchs nominiert worden. Stange spielt mit der U20 gegen Frankreich (25. September), Italien (29. September) und England (3. Oktober). Lemke tritt mit der U19 gegen die Ukraine (27. September), Finnland (30. September) und Tschechien (3. Oktober) an.

Yussuf Poulsen wäre beim Spiel gegen den 1. FC Köln (2:1) fast zu spät zum Anpfiff gekommen. Trainer Merlin Polzin hatte ihn erst zur zweiten Halbzeit eingewechselt, doch der Däne konnte seine Schienbeinschoner nicht finden.

„Ich bin nochmal rein gesprintet. Das war etwas stressig“, erzählte der 32-Jährige nach der Partie. Kurz vor dem Wiederanpfiff wollte er noch in der Kabine suchen, fand aber in der Hektik nichts. Um rechtzeitig auf dem Platz zu sein, lieh er sich schließlich Schienbeinschoner von einem Mitspieler. „Am Ende lagen sie aber tatsächlich in der Kabine“, musste er schmunzelnd zugeben.

Nach der dritten Niederlage in Folge gegen RB Leipzig am Sonntag (0:5) steht der Hamburger SV mit null Punkten und zwölf Gegentoren aktuell auf dem letzten Tabellenplatz der Bundesliga. Was bedeutet das für Trainer Merlin Polzin?

Offenbar hat das bisher keine Auswirkungen: Sportvorständin Kathleen Krüger (41) machte bereits vor der Partie am Sonntag und nach der 0:5-Niederlage gegen Mainz 05 deutlich, dass man zu Polzin steht und den eingeschlagenen Weg gemeinsam weitergehen werde. Laut „Bild“ sollen die Verträge des Trainergespanns sogar bis 2029 verlängert werden.

Die Vereinsführung stärkt dem Aufstiegstrainer trotz des schwierigen Saisonstarts den Rücken. Einige Fans in sozialen Medien sehen das jedoch anders. Sie danken Polzin zwar für seine Arbeit, wünschen sich aber teilweise frischen Wind an der Seitenlinie.

Diese Niederlage schmerzt doppelt: Die HSV-Frauen verloren ihr Nordderby bei Werder Bremen am Freitag mit 0:1.

Das entscheidende Tor vor 26.814 Zuschauern im Weserstadion erzielte Isabella Jaron (24) in der 49. Minute per Kopf nach einer Ecke.

Achtung, HSV-Fans! Am Donnerstag wurden die genauen Termine für die Bundesliga-Spieltage 5 bis 11 festgelegt. Das Nordderby der Männer gegen Werder Bremen findet an einem Sonntag um 17.30 Uhr statt.

Die Termine im Überblick:

Gute Neuigkeiten für alle HSV-Anhänger: Der Verein hat die Zustimmung zur Erweiterung der Stadionkapazität auf mehr als 60.000 Plätze erhalten.

Die ersten Umbaumaßnahmen sollen laut Klubmitteilung bereits im Oktober starten. Die Arbeiten werden hauptsächlich in den Zeiträumen zwischen den Heimspielen der Männer- und Frauenmannschaft stattfinden, um den Spielbetrieb nicht zu beeinträchtigen.

Das Ausbauprojekt wird durch den HSV Supporters Trust finanziert. Der Trust bündelt die durch die HSV-Fans generierten Mittel und investiert sie insbesondere in den Erwerb weiterer Anteile an der HSV Fußball AG & Co. KGaA, wodurch die Finanzierung sichergestellt wird.

Auf diesen Tag freuen sich Verein, Spieler und Fans schon lange: Am 15. September darf Mario Vuskovic (24) nach seiner Dopingsperre erstmals wieder mit der Mannschaft trainieren.

Der HSV hat bereits angekündigt, an diesem Tag um 15 Uhr eine öffentliche Trainingseinheit abzuhalten – die Fans wollen das Comeback des Kroaten unbedingt live verfolgen.

Unklar ist jedoch noch, wo das Training stattfinden wird. Medienberichten zufolge erwägt der Klub, die Einheit im Volksparkstadion abzuhalten, um der erwarteten großen Zuschauermenge gerecht zu werden. Die Entscheidung soll in den nächsten Tagen fallen.

1. Bundesliga Tabelle

Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Das Team auf Platz 1 am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Teams auf den Rängen 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) hat die Möglichkeit, in der Relegation den Klassenerhalt zu sichern. Gegner ist dort der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.