Überraschende Kehrtwende beim 1. FC Köln: Mama El Mala setzt Transfer-Stopp durch
Köln – Obwohl Said El Mala (19) vom 1. FC Köln nicht zur Fußball-Weltmeisterschaft fahren konnte, schien sein Wechsel zur englischen Premier-League-Mannschaft FC Brentford bereits festzustehen. Doch der Transfer ist geplatzt!
Wie die „Bild“ berichtet, hat seine Beraterin und Mutter, Sabrina El Mala, am Donnerstagnachmittag dem Angebot des Premier-League-Klubs eine Absage erteilt.
Als Begründung gab sie an, dass der neuntplatzierte Verein der vergangenen Saison momentan nicht der richtige Schritt für den deutschen U-Nationalspieler sei.
Damit ist der bislang teuerste Wechsel in der Geschichte der Geißböcke vorerst vom Tisch. Die Engländer waren bereit, 45 Millionen Euro für El Mala zu bezahlen, zuzüglich etwa fünf Millionen Euro an Bonuszahlungen.
El Mala selbst hätte bei den Briten ein festes Gehalt von vier Millionen Euro erhalten sollen.
Auch Sportdirektor Thomas Kessler (40) zeigte sich grundsätzlich offen für den Deal, wollte jedoch die Offerte erst im gemeinsamen Ausschuss absegnen lassen.
Dies ist nun nicht mehr erforderlich, da die Verantwortlichen in Köln bereits über die Absage informiert wurden.
Die Entscheidung gegen den FC Brentford bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass El Mala dem Verein am Rhein erhalten bleibt.
Das Transferfenster ist noch bis Ende August geöffnet, und Brentford ist keineswegs der einzige Premier-League-Klub, der Interesse an dem Spieler zeigt.
Dem Vernehmen nach sind auch Brighton & Hove Albion, trainiert vom Deutschen Fabian Hürzeler (33), der FC Chelsea unter der Führung von Xabi Alonso (44) sowie Newcastle United an El Mala interessiert, der in der vergangenen Saison 13 Tore erzielte und fünf Torvorlagen lieferte.
Es ist allerdings auch denkbar, dass der junge Spieler in Köln bleibt. Die Verantwortlichen am Geißbockheim haben wiederholt betont, dass dieses Szenario durchaus möglich sei.
Allerdings werden die Chancen auf einen Verbleib des vielversprechenden Talents als eher gering eingeschätzt.