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Schlechte Nachrichten bestätigen sich: HSV-Kapitän erleidet Kreuzbandriss

Hamburg/Sinsheim – Für den Hamburger SV gibt es einen herben Rückschlag! Kapitän Nicolai Remberg (26) zog sich beim späten Sieg gegen die TSG Hoffenheim einen Kreuzbandriss zu. Die bereits am Vortag geäußerten Befürchtungen haben sich damit leider bewahrheitet.

Wie der Klub am Sonntag mitteilte, handelt es sich um einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie des Spielers. Schon am Samstagabend bestätigten medizinische Untersuchungen den Verdacht. Der 26-Jährige muss operiert werden und wird dem HSV voraussichtlich über mehrere Monate fehlen.

Das Verletzungsdrama des Mittelfeldspielers der Rothosen ereignete sich in der ersten Halbzeit.

Nach einem unglücklichen Zweikampf mit Bamabsé Conté (23) ging der Hamburger Kapitän zu Boden und hielt sich schmerzverzerrt das Knie.

Typisch Remberg versuchte der Führungsspieler zunächst weiterzuspielen, doch bereits fünf Minuten später verließ er deutlich verletzt humpelnd das Spielfeld.

Trotz der Euphorie über den Last-Minute-Erfolg gegen die Mannschaft von Christian Ilzer (48) herrschte bei den Rothosen eine gedrückte Stimmung.

Trainer Merlin Polzin (35) erklärte nach Spielende im Sky-Interview, dass es sehr wahrscheinlich sei, dass Remberg dem Team lange fehlen werde.

„Es sieht absolut mies aus“, zeigte sich der Coach ehrlich. „Die erste Einschätzung deutet auf das Kreuzband hin.“

Dennoch müsse man auf die endgültigen Befunde warten, fügte Polzin hinzu. Selbst wenn sich der Verdacht bestätige, dürfe man nicht den Mut verlieren. „Dann gilt es, trotzdem Lösungen zu finden.“

Immerhin gab das zweite Halbzeitspiel gegen Hoffenheim Anlass zur Hoffnung.

Der eingewechselte Miro Muheim (28), der nach seiner eigenen Verletzung erstmals wieder ein Bundesligaspiel bestritt, überzeugte nicht nur mit einer starken Leistung bei seiner Rückkehr, sondern krönte seinen Einsatz mit dem 3:2-Siegtor in der Nachspielzeit.

Muheim erklärte den Umschwung im Spiel mit der mentalen Einstellung der Mannschaft von Polzin.

„Wir haben die ganze Zeit an uns geglaubt“, betonte der Schweizer nach dem Spiel. Auch Polzin äußerte sich ähnlich: „Die Jungs haben das auch für ihn (Remberg, Anm. d. Redaktion) getan.“

Erstmeldung: 10. Oktober, 18:57 Uhr; aktualisiert: 11. Oktober, 11:23 Uhr.

1. Bundesliga Tabelle

Die Platzierungen in der Bundesliga-Tabelle sind wie folgt zu bewerten: Der Tabellenführer am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte auf Rang 16 hat die Möglichkeit, in der sogenannten Relegation den Klassenerhalt zu sichern. Dort trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.