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HSV-Blog: Mehrheit der deutschen Fußballanhänger rechnet mit dem Abstieg der Rothosen

Hamburg – Die Länderspielpause wurde genutzt: Am Sonntag besiegte der HSV den dänischen Spitzenklub FC Kopenhagen vor über 55.000 Zuschauern im Volksparkstadion mit 2:0.

Am kommenden Samstag geht es für die Rothosen wieder ernst zur Sache: Um 15:30 Uhr steht das Auswärtsspiel bei der TSG 1899 Hoffenheim auf dem Programm.

In unserem HSV-Blog halten wir Euch stets über alle Neuigkeiten rund um das Team, mögliche Transfers und alle weiteren Ereignisse aus dem Volkspark auf dem Laufenden.

Mit lediglich drei Punkten aus vier Partien und einem Torverhältnis von 2:13 ist der Saisonstart für den HSV bisher enttäuschend verlaufen. Deshalb gehen mehr als die Hälfte der deutschen Fußballfans von einem Abstieg der Rothosen aus.

Eine repräsentative Umfrage von ONE8Y im Auftrag des Tipico Sportdatencenters mit 1675 Befragten zeigt, dass 53 Prozent dem ehemaligen Bundesliga-Urgestein keinen Klassenerhalt zutrauen.

Die Experten des Sportdatencenters beurteilen die Lage jedoch etwas gelassener und schätzen die Abstiegswahrscheinlichkeit der Hamburger aktuell auf „nur“ 30 Prozent ein.

Während der HSV am Sonntag gegen Kopenhagen ein Testspiel absolvierte, waren parallel vier Spieler des Vereins für ihre Nationalmannschaften im Einsatz.

Zakaria El Ouahdi (24) kam beim 1:1 von Marokko gegen Mali für zehn Minuten zum Einsatz, während Warmed Omari (26) in der kompletten Partie bei der 0:1-Niederlage der Komoren gegen Senegal auf dem Platz stand.

Dasselbe galt für David Möller Wolfe (24), der bei der 1:2-Niederlage Norwegens gegen Portugal durchspielte. Sein Teamkollege Sander Tangvik (23) saß hingegen die vollen 90 Minuten auf der Bank.

Positive Nachrichten gibt HSV-Stürmer Yussuf Poulsen (32) nach dem Testspiel gegen Kopenhagen: „Ich bekam einen Schlag an die Wade, die zugemacht hat. Es ist ärgerlich, weil ich gern mehr Minuten gesammelt hätte. Wir wollten kein Risiko eingehen, damit es nicht schlimmer wird. Nächste Woche werde ich wieder spielen können“, erklärte der Däne.

Poulsen musste bereits nach 20 Minuten ausgewechselt werden.

Schlechte Neuigkeiten gibt es dagegen von Patson Daka (27), der dem HSV in den kommenden Wochen nicht zur Verfügung stehen wird. Der Angreifer zog sich bei der sambischen Nationalmannschaft eine Verletzung zu.

Wie der Verein am Freitag mitteilte, erlitt der 27-Jährige einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel.

Daka war beim 1:3 gegen Algerien am vergangenen Freitag zur Halbzeit ausgewechselt worden und wurde danach nicht mehr berücksichtigt.

Ein weiterer Rückschlag: David Möller Wolfe (24) und Sander Tangvik (23) erlitten mit Norwegen in der Nations League am Donnerstagabend eine Niederlage. Trotz früher Führung unterlagen die „Löwen“ mit 1:2 (1:1) in Wales und spielten ab der 46. Minute in Unterzahl.

Wolfe war nach seinem Platzverweis im ersten Spiel gegen Dänemark wieder in die Startelf zurückgekehrt und spielte 75 Minuten, während Tangvik erneut nur auf der Bank Platz nahm.

Am Sonntag steht das letzte Spiel der aktuellen Länderspielperiode an – Gegner ist Portugal, gegen das das Hinspiel mit 1:2 verloren wurde.

Bereits im Sommer wurde dem HSV ein Interesse an Oguz Aydin (25) von Fenerbahce Istanbul nachgesagt. Laut dem türkischen Medium Aksam besteht dieses offenbar weiterhin.

Dem Bericht zufolge beobachteten Verantwortliche des HSV den türkischen Nationalspieler während des Länderspiels gegen Italien. Sollte die weitere Beobachtung vielversprechend verlaufen, könnte der Klub einen Transferversuch starten.

Aydin, der bisher 14 Einsätze für die Türkei vorweisen kann, pendelt bei seinem Verein zwischen Startelf und Ersatzbank. In der laufenden Saison stand er sechsmal auf dem Platz und erzielte dabei ein Tor sowie zwei Vorlagen.

Ein erfolgreicher Tag für ein HSV-Trio! Zakaria El Ouahdi (24), Patson Daka (27) und Warmed Omari (26) feierten mit ihren Ländern jeweils Siege in der Qualifikation zum Afrika-Cup, auch wenn einer davon nur von der Tribüne aus zuschauen konnte.

El Ouahdi und Marokko fuhren im zweiten Spiel den zweiten Sieg ein. Beim 2:0 in Lesotho stand der Außenverteidiger die vollen 90 Minuten auf dem Feld. Anschließend folgt noch ein Testspiel gegen Ghana am 4. Oktober.

Auch Omari durfte über die gesamte Spielzeit ran. Der 26-Jährige gewann mit den Komoren mit 1:0 gegen Namibia – betreut wird das Team von Ex-HSV-Profi Collin Benjamin (48). Am 4. Oktober steht für Omari noch eine Partie gegen Senegal an.

Deutlich schlechter verlief es hingegen für Daka. Der Stürmer war im Kader Sambias beim Spiel gegen Togo nicht berücksichtigt, konnte jedoch einen 2:0-Erfolg seiner Mannschaft verfolgen. Laut HSV litt er an muskulären Problemen.

Jonas David (26) hat eine wechselhafte Karriere hinter sich. Als Derby-Torschütze im Spiel gegen den FC St. Pauli im Jahr 2023 schrieb er beim HSV Geschichte, konnte sich dort jedoch nie dauerhaft durchsetzen.

Nach einer Ausleihe an Hansa Rostock verließ er den Klub. Über die WSG Tirol führte sein Weg zum SSV Ulm, wo er nicht nur mit dem Abstieg aus der 3. Liga zu kämpfen hatte, sondern sich auch das Kreuzband riss und lange ausfiel. Seit diesem Sommer ist er vereinslos.

Doch nun zeichnet sich eine neue Chance ab: Nachdem er sich bei der U21 des HSV fit gehalten hat, absolviert der 26-Jährige derzeit ein Probetraining beim Tabellenführer der 3. Liga, MSV Duisburg, in der Hoffnung, dort einen Vertrag zu erhalten.

Der ehemalige HSV-Coach Markus Gisdol (57), der von September 2016 bis Januar 2018 die Mannschaft betreute, steht vor einer neuen Aufgabe.

Nach übereinstimmenden Medienberichten soll der 57-Jährige den bulgarischen Rekordmeister ZSKA Sofia übernehmen. Zuletzt war Gisdol von Juli bis Oktober 2025 Trainer bei Kayserispor in der Süper Lig. Übernimmt der Deutsche das Amt, trifft er in der Conference League unter anderem auf Trabzonspor mit dem deutschen Trainer Thomas Reis (52) und Superstar Mohamed Salah (34).

Eine bittere Nachricht: Der HSV muss für mehrere Wochen auf Albert Grønbæk (25) verzichten. Dies gab der Klub am Samstag bekannt.

Der 25-Jährige, einer der auffälligsten Spieler bei den Rothosen, zog sich beim Nations-League-Spiel gegen Norwegen (2:3) am Donnerstag einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zu, wie ein MRT des dänischen Verbands ergab.

Wie lange Grønbæk fehlen wird, ließ der HSV offen. Klar ist jedoch, dass er aufgrund seiner starken Form kaum zu ersetzen sein wird.

Freud und Leid prägen die Länderspielreise zweier HSV-Profis: Patson Daka (27) und Zakaria El Ouahdi (24) starteten am Freitagabend mit ihren Nationalmannschaften in die Qualifikation für den Afrika-Cup – mit unterschiedlichen Resultaten.

Daka stand für Sambia in der Startelf, konnte die 1:3-Niederlage gegen Algerien jedoch nicht verhindern und wurde zur Halbzeit ausgewechselt. El Ouahdi feierte dagegen einen 2:0-Sieg Marokkos gegen Gabun, blieb aber ohne Einsatzzeit.

Auch Otto Stange (19) war aktiv: Der HSV-Nachwuchsspieler stand in der Startelf der deutschen U20 beim 1:0-Erfolg gegen Frankreich.

Der HSV trauert um seine Vereinslegende und ehemaligen Kapitän Peter „Eiche“ Nogly. Der Verteidiger verstarb am 24. September im Alter von 79 Jahren nach langer und schwerer Krankheit, teilte der Klub am Freitag mit.

„Die HSV-Familie verliert eine weitere herausragende Persönlichkeit und Leitfigur. Nogly war ein absoluter Publikumsliebling und einer der besten Verteidiger, die jemals das Trikot mit der Raute auf der Brust getragen haben“, würdigen die Rothosen den Verstorbenen.

Nogly war elf Jahre lang Profi beim HSV und bestritt insgesamt 634 Spiele für die erste Mannschaft, darunter 414 Pflichtspiele und 320 Bundesligaeinsätze. Mit dem Traditionsverein gewann er 1976 den DFB-Pokal, 1977 den Europapokal der Pokalsieger sowie 1979 die deutsche Meisterschaft.

Die HSV-Verantwortlichen verfolgten das Nations-League-Spiel am Donnerstagabend zwischen Norwegen und Dänemark vermutlich mit gemischten Gefühlen. Zwar war der Stolz groß, dass zwei Spieler des Klubs auf dem Feld standen, doch ein Wermutstropfen blieb.

Der 3:2-Erfolg Norwegens verlief für David Möller Wolfe (24) und Dänemarks Albert Grønbæk (25) nicht optimal. Wolfe wurde erst in der 66. Minute eingewechselt, erhielt jedoch kurz vor Schluss wegen eines taktischen Fouls die Gelb-Rote Karte und fehlt somit am Sonntag gegen Portugal.

Grønbæk kam erst in der 82. Minute ins Spiel, verletzte sich jedoch und wird laut Nationaltrainer Brian Riemer (48) vorzeitig nach Hamburg zurückkehren.

Torwart Sander Tangvik (23) saß bei den Norwegern hingegen die gesamte Spielzeit auf der Bank.

Trotz der 1:3-Niederlage gegen Kamerun konnte Warmed Omari (26) mit den Komoren ein persönliches Highlight feiern: Im 13. Länderspiel erzielte der HSV-Profi sein erstes Nationaltor.

Finanziell setzt der Hamburger SV ein Ausrufezeichen ein Jahr nach der Rückkehr in die Bundesliga.

Im Geschäftsjahr 2025/26 erwirtschaftete der Verein einen Umsatz von 182,1 Millionen Euro – das sind 44 Prozent mehr als im Vorjahr und ein neuer Rekordwert. Damit wurde der bisherige Bestwert aus der Saison 2008/2009 (161,2 Mio. Euro) übertroffen. Auch der Gewinn stieg deutlich von 4,4 auf 8,1 Millionen Euro, teilte der Klub am Donnerstag mit.

„Jeder Aufstieg bringt höhere Einnahmen mit sich. Entscheidend ist, wie man diese nutzt“, erklärte HSV-Vorstand Eric Huwer. Die zusätzlichen Gelder seien nicht einfach ausgegeben worden, sondern gezielt in die Mannschaft, den Nachwuchs und die Infrastruktur investiert worden.

„Danke an alle, die dazu beitragen, den HSV in der Bundesliga zu etablieren und diese Wachstumsschritte erst ermöglichen“, fügte Huwer hinzu.

Nach dem erlösenden ersten Saisonsieg gegen den 1. FC Köln folgt nun die umfangreiche Länderspielpause. Der HSV muss auf insgesamt acht Profis verzichten, darunter drei, die in direkten Duellen gegeneinander antreten.

Am ersten Spieltag der Nations League trifft Norwegen mit Sander Tangvik (23) und David Möller Wolfe (24) auf Dänemark mit Albert Grønbæk (25). Diese Partie findet am 24. September um 20:45 Uhr in Oslo statt. Tangvik und Möller Wolfe haben danach noch zwei weitere Begegnungen gegen Portugal (27. September und 4. Oktober) sowie Wales (1. Oktober). Grønbæk und Dänemark warten Duelle gegen Portugal (1. Oktober) sowie Wales (27. September und 4. Oktober).

Drei HSV-Spieler sind in der Qualifikation zum Afrika-Cup gefordert: Zakaria El Ouahdi (24) und Marokko messen sich mit Gabun (25. September) und Lesotho (29. September), dazu kommt ein Testspiel gegen Ghana (4. Oktober). Für Patson Daka (27) und Sambia stehen Begegnungen gegen Algerien (25. September) und Togo (29. September) an. Warmed Omari (26) und die Komoren kämpfen gegen Kamerun (24. September) und Namibia (29. September) um Punkte, außerdem ist ein Testspiel gegen Senegal (4. Oktober) angesetzt.

Darüber hinaus wurden Otto Stange (19) und Louis Lemke (16) in die DFB-Nachwuchsnationalmannschaften berufen. Stange trifft mit der U20 auf Frankreich (25. September), Italien (29. September) und England (3. Oktober). Lemke spielt mit der U19 gegen die Ukraine (27. September), Finnland (30. September) und Tschechien (3. Oktober).

Fast zu spät zum Anpfiff gegen den 1. FC Köln (2:1) erschien Yussuf Poulsen. Trainer Merlin Polzin hatte den Stürmer erst zur zweiten Halbzeit eingewechselt, doch der Däne konnte seine Schienbeinschoner nicht finden.

„Ich bin nochmal zurückgesprintet. Das war etwas stressig“, lachte der 32-Jährige nach dem Spiel. Er habe kurz vor Wiederanpfiff in der Kabine suchen wollen, aber in der Eile nichts gefunden. Schließlich lieh er sich kurzerhand Schienbeinschoner von einem Mitspieler. „Am Ende lagen sie aber tatsächlich in der Kabine“, gab er zum Schluss zu.

Nach der dritten Niederlage in Folge gegen RB Leipzig am Sonntag (0:5) steht der Hamburger SV mit null Punkten und zwölf Gegentreffern aktuell auf dem letzten Rang der Bundesliga-Tabelle. Was bedeutet das für Trainer Merlin Polzin?

Offenbar nichts, wie es bisher aussieht. Besonders Sportvorständin Kathleen Krüger (41) betonte schon vor dem Spiel am Sonntag und nach der 0:5-Pleite gegen Mainz 05, dass man hinter Polzin stehe und gemeinsam den Weg fortsetzen werde. Laut „Bild“ sollen die Verträge des Trainertrios bis 2029 verlängert werden.

Die Vereinsführung zeigt dem Aufstiegstrainer trotz des schlechten Saisonstarts Rückhalt. In den sozialen Medien sehen einige Fans das jedoch anders. Sie danken Polzin zwar für seine Arbeit, wünschen sich aber teils frischen Wind auf der Trainerbank.

Diese Niederlage schmerzt doppelt: Die HSV-Frauen verloren ihr Nordderby bei Werder Bremen am Freitag mit 0:1.

Das entscheidende Tor vor 26.814 Zuschauern im Weserstadion erzielte Isabella Jaron (24) in der 49. Minute per Kopf nach einer Ecke.

Wichtig für alle HSV-Anhänger: Am Donnerstag wurden die Bundesliga-Spieltage 5 bis 11 mit genauen Anstoßzeiten festgelegt. Das Nordderby der Rothosen bei Werder Bremen findet an einem Sonntag um 17:30 Uhr statt.

Die Spiele im Überblick:

Positive Nachrichten für die HSV-Fans: Der Klub erhielt die Genehmigung zur Erhöhung der Stadionkapazität auf über 60.000 Plätze.

Die ersten Umbaumaßnahmen sollen laut Vereinsangaben bereits im Oktober beginnen. Die Arbeiten finden voraussichtlich zwischen den Heimspielen der Männer- und Frauenmannschaften der Bundesliga statt, um den Spielbetrieb nicht zu stören.

Der Ausbau des Stadions wird vom HSV Supporters Trust finanziert, der die aus der Beteiligung der Fans generierten Mittel bündelt und gezielt für den Erwerb neuer Anteile an der HSV Fußball AG & Co. KGaA einsetzt, um die Finanzierung sicherzustellen.

Ein ganz besonderer Tag steht bevor: Am 15. September darf Mario Vuskovic (24) nach seiner Dopingsperre wieder mit der Mannschaft trainieren.

Es ist bereits sicher, dass der HSV an diesem Tag eine öffentliche Trainingseinheit um 15 Uhr abhält – die Fans wollen das Comeback des Kroaten unbedingt live erleben.

Wo das Training stattfinden wird, ist noch unklar. Laut Medienberichten erwägt der Verein, die Einheit im Volksparkstadion abzuhalten, um dem großen Zuschauerandrang gerecht zu werden. Die Entscheidung soll in den nächsten Tagen fallen.

1. Bundesliga Tabelle

Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 bedeuten den direkten Abstieg in die 2. Bundesliga. Der Drittletzte auf Rang 16 darf in der Relegation um den Klassenerhalt kämpfen. Der Gegner kommt dabei vom dritten Platz der 2. Bundesliga.