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Endlich der erste Erfolg: Granz & Co. fegen Ravensburg aus dem Eislöwenkäfig

Dresden – Ravensburgs Trainer Johann Penneborn zeigte sich unzufrieden mit dem verschlafenen Beginn seiner Mannschaft. Im Gegensatz dazu feierten die Eislöwen-Fans schon in den ersten Minuten gegen die Towerstars und letztlich den 5:2-Erfolg (3:1, 2:1, 0:0).

Vor 3728 Zuschauern starteten die Gastgeber äußerst energisch. Gerade einmal 35 Sekunden waren gespielt, als Alec Ahlroth im Ravensburger Torraum goldrichtig stand. Zunächst blieb der Puck zwar noch draußen, doch schon 112 Sekunden später traf Oliver Granz vom Bullypunkt aus zum 1:0.

Dem Torschützen war es dabei egal, wer den Treffer erzielte. Nach der 3:4-Niederlage im Derby gegen Crimmitschau äußerte er: „Es fühlt sich so an, als bräuchten wir jedes Mal ein Drittel und einen Rückstand, um richtig in Schwung zu kommen. Das sollte bei einem so erfahrenen Team eigentlich nicht passieren.“

Gegen die Towerstars zeigten die Dresdner jedoch die passende Antwort. Ahlroth (4.) und Tyson Spink (6.) bauten die Führung für die Hausherren weiter aus. Der erste Heimsieg und der erste Erfolg der Saison rückten damit in greifbare Nähe.

„Ich freue mich sehr für die Jungs“, erklärte Coach Bo Subr nach dem Match. „Schon beim Spiel in Crimmitschau hatten wir gute Chancen, doch das 0:1 drehte das Momentum gegen uns.“

Diesmal war das anders. Trotz einiger „unnötiger Strafen“, wie es selbst Granz ausdrückte, erzielte Matthew Struthers bei einer doppelten Überzahl der Gäste in der 16. Minute den Anschlusstreffer zum 3:1.

Nach der Pause sorgten Dane Fox (28.) und erneut Spink (29.) für zwei weitere Tore der Dresdner. Die drei Punkte waren somit gesichert, auch weil Torwart Marvin Berbner eine starke Leistung zeigte. Für die Towerstars gelang lediglich Robbie Czarnik (31.) ein weiterer Treffer.

„Der Sieg tut natürlich gut. Es ist eine Erleichterung zu sehen, dass wir gewinnen können. Trotzdem müssen wir ruhiger bleiben und bei einem so erfahrenen Team viel souveräner agieren“, resümierte Granz.

„Wir wurden etwas hektisch, aber das gehört zum Lernprozess“, ergänzte der Verteidiger. „Jetzt analysieren wir unsere Fehler vom Wochenende und blicken nach vorne.“