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„Weniger TikTok schauen“: Gladbach-Kapitän übt scharfe Kritik an seinen Teamkollegen!

Mönchengladbach – Das kleine Team sorgt für Aufsehen in der Liga – und bei den Fohlen scheint der Funke nicht überzuspringen! Bundesliga-Neuling Elversberg feierte am Samstag nach einer beeindruckenden Aufholjagd gegen Borussia Mönchengladbach bereits den zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel. Das sorgte für großen Frust bei Tim Kleindienst (31). Der Stürmer übte im Anschluss harte Kritik an seiner Mannschaft.

Die Borussia führte zwischenzeitlich mit 3:1, musste aber in der Nachspielzeit durch einen Treffer von Maurice Krattenmacher (21) die bittere 3:4-Niederlage hinnehmen.

„Wir müssen dringend lernen, unsere Konzentration über volle 90 Minuten aufrechtzuerhalten“, kritisierte BMG-Kapitän Kleindienst im ZDF-Interview und richtete seine Worte auch direkt an seine Mitspieler: „Keine Ahnung, ob weniger TikTok schauen das Problem ist oder was auch immer – mir ist egal, was sie machen.“

„Mir fehlen die Worte“, ergänzte er wütend bei Sky. „Nach dem 3:1 verfallen wir in eine Passivität, die einfach nicht passieren darf. Dann ergibt sich das Spiel eben 4:1, 5:1, 6:1 – das ist mir völlig egal.“

Besonders bemängelte der sechsfache Nationalspieler die zahlreichen einfachen Ballverluste, die letztlich das Aus der Fohlen besiegelten.

„Das hat nichts mehr mit jugendlichem Leichtsinn zu tun, sondern sind klare Konzentrationsfehler. So etwas darf dir in der Bundesliga nicht passieren, weil selbst Elversberg dich dafür bestrafen kann“, schimpfte der 31-Jährige ins Mikrofon.

Bei DAZN legte der Torjäger sogar noch nach: „Du führst hier 3:1, hast alles unter Kontrolle, und dann keine Ahnung, was passiert. Ob es ein Stromausfall war oder was in manchen Köpfen vorgeht.“

„Sieben Gegentore in zwei Spielen – da müssen wir uns wirklich fragen, was hinten eigentlich schiefläuft“, fügte Kleindienst hinzu.

Obwohl viele junge Spieler für die Fohlen auf dem Platz stehen, hätte der erfahrene Stürmer sich bereits während der Begegnung eine Entwicklung gewünscht: „Wir führen zuhause 3:2, da kann man den Ball von mir aus in die Fans jagen, das ist mir egal, aber bitte kein so riskantes Spiel.“

„Am Ende war das das schlechteste Spiel, das wir zusammengestellt haben“, zog der Angreifer sein Fazit zum Spielverlauf.

Mit zwei Niederlagen in zwei Partien halten die Gladbacher früh in der Saison die Rote Laterne. Am nächsten Samstag (15:30 Uhr) steht das Auswärtsspiel beim SC Freiburg an.