HSV-Blog: Wechselt Vuskovic zu diesem Klub? Premier-League-Team buhlt um Vieira
Hamburg – Die Spielzeit ist beendet! Der HSV kann auf eine insgesamt solide Saison zurückblicken, die letztlich in einem souveränen Klassenerhalt mündete.
Während einige Spieler nun an der WM teilnehmen, genießen andere die Sommerpause. Hinter den Kulissen laufen jedoch bereits die Vorbereitungen für die nächste Saison auf Hochtouren.
In unserem HSV-Blog gibt es alle aktuellen Informationen zum Team, möglichen Transfers und weiteren Neuigkeiten aus dem Volksparkstadion.
Eine Rückkehr von Fábio Vieira (25) zum HSV wird immer unwahrscheinlicher: Der Portugiese, der derzeit von Arsenal ausgeliehen ist, überzeugte mit einer herausragenden Saison, sodass die Rothosen ihn unbedingt verpflichten möchten.
Nach Angaben von „FussballTransfers.com“ steht der HSV nun jedoch in ernsthafter Konkurrenz: Nottingham Forest soll den „Gunners“ ein Angebot über 28 Millionen Euro für den technisch versierten Mittelfeldspieler unterbreitet haben.
Eigentlich hatte der HSV gehofft, Vieira für weniger als die 22 Millionen Euro umfassende Kaufoption verpflichten zu können. Ob dies noch realistisch ist, bleibt fraglich.
Wie sieht es mit Luka Vuskovic (19) aus? Eine Rückkehr des vielversprechenden Talents zum HSV gilt weiterhin als ausgeschlossen. Allerdings ist es gut möglich, dass der Kroate seinen Stammverein Tottenham Hotspur verlassen wird.
„The Athletic“ berichtet, dass Premier-League-Konkurrent Brighton & Hove Albion ein Angebot in Höhe von 30 Millionen Pfund für den Verteidiger abgegeben hat.
Vuskovic soll sich vorstellen können, beim Klub des ehemaligen St.-Pauli-Trainers Fabian Hürzeler den nächsten Schritt in seiner Karriere zu machen. Laut „Sky“ soll es sogar bereits eine mündliche Einigung zwischen Spieler und Brighton geben.
Der 19-Jährige wird von zahlreichen internationalen Top-Clubs beobachtet, darunter Real Madrid, FC Barcelona und Bayern München. Sein Vertrag bei Tottenham läuft noch bis 2030.
Mit Blick auf den Sturm sucht der HSV nach Verstärkungen, nachdem Ransförd Königsdörffer (24) den Verein verlassen hat und auch Robert Glatzel (32) aller Voraussicht nach geht. Haben die Rothosen in der zweiten Schweizer Liga einen Treffer gelandet?
Das Portal „Arménie Football“ auf X vermeldet, dass die Hamburger an Keasse Bah (21) von Stade Lausanne-Ouchy interessiert sein sollen. Der belgische Transfer-Experte Sacha Tavolieri hatte den Angreifer bereits Ende Mai mit dem HSV in Verbindung gebracht.
Bah ist seit einem Jahr in der Schweiz aktiv und erzielte in der vergangenen Saison in 33 Ligaspielen sieben Tore sowie vier Vorlagen. Sein Marktwert liegt derzeit bei etwa 700.000 Euro.
Die Gerüchteküche rund um den HSV kocht: Fast täglich werden neue Spieler genannt, die das Interesse der Rothosen geweckt haben sollen.
Nach „BILD“-Informationen soll auch Laurin Curda vom Aufsteiger SC Paderborn zum Kreis der Kandidaten gehören. Der 24-Jährige erzielte kürzlich im Relegationsspiel gegen den VfL Wolfsburg den entscheidenden Siegtreffer, der Paderborn den Bundesliga-Aufstieg bescherte.
Dem Bericht zufolge ist der HSV jedoch nur einer von mehreren Bundesligisten, die Curda verpflichten möchten. Auch der 1. FC Köln soll Interesse zeigen. Der Marktwert des Rechtsfußes wird aktuell auf drei Millionen Euro geschätzt.
Ein empfindlicher Rückschlag für den Verein: Wegen mehrerer Pyro-Verstöße seiner Anhänger verhängte das DFB-Sportgericht eine Geldstrafe von insgesamt 180.000 Euro gegen den HSV.
Die Summe verteilt sich auf vier Spiele der vergangenen Saison. Den größten Anteil macht das Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund im März aus, bei dem die HSV-Fans laut Urteil 48 Bengalische Feuer, 84 Blinklichter, zehn Rauchbomben, acht Sprühstifte und sogar eine Rakete im Gästeblock abbrennen ließen.
Allein für diesen Vorfall wurde der Klub zu einer Zahlung von 153.000 Euro verurteilt. Das Urteil ist bereits rechtskräftig.
Für die zweite Saison nach dem Bundesliga-Aufstieg sucht der HSV weiterhin nach Verstärkungen. Dabei haben die Rothosen offenbar Elias Baum (20) von Eintracht Frankfurt ins Visier genommen.
Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, steht der offensivstarke Außenverteidiger schon länger auf der Wunschliste der Hanseaten. Baum ist bis 2028 an Frankfurt gebunden, hatte jedoch eine enttäuschende Saison mit nur fünf Einsätzen.
Beim HSV könnte Baum die rechte Abwehrseite übernehmen, auf der in der vergangenen Spielzeit Giorgi Gocholeishvili (25, Rückkehr nach Donezk), William Mikelbrencis (22, kurz vor einem Abgang) und Bakery Jatta (28) zum Einsatz kamen.
Ein weiteres Nachwuchstalent verlässt den Verein: Abwehrspieler Lukas Bornschein (21) wechselt vom HSV zum VfL Osnabrück, wie beide Klubs am Montag bekanntgaben.
Der Innenverteidiger durchlief sämtliche Jugendmannschaften der Hamburger. Für die zweite Mannschaft bestritt er 75 Regionalliga-Spiele und spielte zudem fünfmal für die deutsche U19-Nationalmannschaft.
Bornschein äußerte sich zum Wechsel: „Der VfL hat mir von Anfang an eine klare Perspektive aufgezeigt. Ich habe gespürt, dass hier Vertrauen in junge Spieler besteht und ich mich sowohl sportlich als auch persönlich weiterentwickeln kann.“ Einen ähnlichen Eindruck habe er beim HSV zuletzt nicht mehr gehabt.
Der HSV hat den dänischen Mittelfeldspieler Albert Grønbaek fest verpflichtet. Der 25-Jährige, der bislang von Stade Rennes ausgeliehen war, unterschrieb einen langfristigen Vertrag bei den Rothosen. Details zur Vertragsdauer wurden nicht bekannt gegeben.
„Albert hat in seiner Zeit bei uns schnell gezeigt, wie wertvoll er für unser Spiel ist. Mit seiner Spielintelligenz, technischen Fähigkeiten und taktischen Flexibilität bringt er genau die Qualitäten mit, die unser Team in vielen Situationen brauchen kann“, lobte HSV-Sportdirektor Claus Costa.
Grønbaek selbst sagte: „Ich bin überglücklich, beim HSV bleiben zu können. Es fühlt sich fantastisch an – genau das wollte ich. Besser hätte es nicht laufen können.“
Medienberichten zufolge wird Stürmer Robert Glatzel vom VfL Wolfsburg umworben. Die Verhandlungen sollen bereits weit fortgeschritten sein.
Der gebürtige Eimsbütteler gilt als Wunschspieler von Wolfsburgs neuem Trainer Tobias Strobl. Auch Glatzel selbst soll einem Wechsel nicht abgeneigt sein.
Aktuell stocken die Gespräche jedoch noch an den Vertragsdetails und der Ablösesumme. Laut Transfermarkt.de liegt Glatzels Marktwert bei 1,5 Millionen Euro.
Die HSV-Verantwortlichen machen Fortschritte bei der Kaderplanung. Besonders ein Transfer steht kurz bevor: Albert Grønbaek soll fest an die Rothosen gebunden werden.
Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, konnte der Klub die Ablösesumme für den Dänen, die an Stade Rennes zu zahlen ist, herunterhandeln – zuletzt war von rund 4,5 Millionen Euro die Rede.
Parallel dazu will der HSV auch die vom FC Arsenal ausgeliehene Leihgabe Fábio Vieira dauerhaft verpflichten. Der 26-Jährige hat bereits signalisiert, dass er gerne in Hamburg bleiben möchte. Allerdings erscheint die 22-Millionen-Euro-Kaufoption aus Sicht der Rothosen zu teuer.
Nach Informationen sollen die Gunners bereit sein, den Portugiesen für 10 bis 15 Millionen Euro ziehen zu lassen, während der HSV eine einstellige Millionensumme anstrebt.
Glückwunsch! Der HSV hat die Marke von 150.000 Mitgliedern erreicht. Dieses Jubiläum feiert der Verein unter anderem mit einem 1.870 Quadratmeter großen Banner im Hamburger Hafen, auf dem die Vornamen aller Mitglieder eingearbeitet sind.
Im Oktober 2023 hatte der Verein erstmals mehr als 100.000 Mitglieder – in weniger als drei Jahren kamen also weitere 50.000 hinzu.
Vorstand Eric Huwer bezeichnete dies als „ein beeindruckendes Zeichen, das uns bestätigt, was wir immer wussten: Die größte Stärke dieses Vereins sind seine Menschen.“
HSV-Talent Bilal Yalcinkaya (20) wechselt zum Drittligisten SC Verl, dies verkündeten beide Vereine am Donnerstag.
Der Offensivspieler absolvierte 45 Partien für die zweite Mannschaft der Rothosen. Trotz regelmäßigen Trainings mit den Profis kam er nie zum Einsatz, auch aufgrund einer langwierigen Fußverletzung in der letzten Saison.
Sportdirektor Claus Costa erklärte: „Bilal hat ein besonderes Talent und sich über viele Jahre in unserem Nachwuchs kontinuierlich entwickelt. Der Wechsel bietet ihm nun die Chance, wichtige Spielpraxis zu sammeln.“
Yalcinkaya selbst sagte: „Der HSV ist für mich ein besonderer Verein, der immer einen Platz in meinem Herzen haben wird. Ich bin dankbar für die Jahre am Campus und für das Vertrauen und die Unterstützung hier.“
Glückwunsch! Der vom HSV an Maccabi Tel Aviv ausgeliehene Emir Sahiti (27) gewann mit dem israelischen Klub den nationalen Pokal. Im Finale am Dienstag setzte sich Maccabi mit 2:1 gegen Hapoel Beer Sheva durch.
Sahiti wurde in der 75. Minute ausgewechselt und erhielt in einer hitzigen Schlussphase wegen einer Rudelbildung die Rote Karte. Trotzdem konnte er den Triumph feiern.
Ein Traum für viele Fans: Möglicherweise spielt Luka Vuskovic (19) in der kommenden Saison doch noch für den HSV!
Wie Fußballjournalist Miguel Delaney von „The Independent“ berichtet, soll der Kroate bei seinem Stammverein Tottenham Hotspur einen neuen Vertrag unterschreiben – und anschließend erneut an Hamburg ausgeliehen werden.
Vuskovic hatte immer wieder betont, dass es sein großer Wunsch sei, gemeinsam mit seinem Bruder Mario (24), dessen Dopingsperre im November endet, für den HSV aufzulaufen. Vielleicht wird dieser Traum bald wahr.
Wie wird der HSV-Kader für die kommende Saison aussehen? Diese Frage beschäftigen die Verantwortlichen schon seit dem Saisonende intensiv.
Ein wichtiges Ziel ist es, Fábio Vieira vom FC Arsenal dauerhaft zu verpflichten. Nach seinem einjährigen Leihgeschäft bemühen sich die Rothosen laut „Sky“-Experte Florian Plettenberg derzeit intensiv um eine langfristige Lösung. Vieira ist einem Verbleib offen gegenüber, alles hängt jedoch von einer Einigung mit Arsenal ab.
Ähnlich gestaltet sich die Situation bei Albert Grønbaek. Die Hanseaten sind vom Dänen überzeugt und wollen die Kaufoption in Höhe von fünf Millionen Euro reduzieren. Die Verhandlungen mit Stade Rennes laufen.
In Hamburg wurde Luka Vuskovic am Sonntag emotional verabschiedet.
„Von dem Tag an, als ich in Hamburg ankam, habe ich etwas Besonderes gespürt. Die Leidenschaft, die Unterstützung – ihr habt mir sofort das Gefühl gegeben, zuhause zu sein. Es war eine große Ehre, das Trikot mit der Nummer 44 im Volksparkstadion zu tragen, die ich nie vergessen werde“, schrieb der Youngster auf Instagram.
Er dankte seinen Mitspielern, dem gesamten Team und den Fans: „Ihr habt mich durch alle Höhen und Tiefen begleitet und mir gezeigt, was dieser Verein wirklich bedeutet. Obwohl meine Zeit hier nur eine Saison dauerte, wird der HSV immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.“
Wie der Verein am Freitag bekannt gab, trennen sich HSV und Saskia Breuer, Leiterin des Frauenfußballs, zum Saisonende.
Ihr Vertrag läuft am 30. Juni 2026 aus und wird nicht verlängert. Nach einer ausführlichen Analyse der vergangenen Spielzeit und im Hinblick auf kommende Herausforderungen einigten sich Klub und 43-Jährige auf die Beendigung der Zusammenarbeit.
Breuers Weg begann im August 2024 als Koordinatorin im Frauenfußball, später übernahm sie die Leitung dieses Bereichs. Während ihrer Amtszeit erreichte der HSV Frauenfußball bedeutende Erfolge, darunter den Aufstieg in die Bundesliga 2024/25 und den Klassenerhalt in der letzten Saison.
Ein Eigengewächs bleibt langfristig an Bord: Innenverteidiger Shafiq Nandja (19) hat seinen ersten Profivertrag beim HSV unterzeichnet, wie die Rothosen am Donnerstagabend mitteilten.
„Shafiq hat sich diesen Schritt durch harte Arbeit und Disziplin mehr als verdient“, erklärte Sportdirektor Claus Costa. Der Youngster zeigte im Profi-Training konstant gute Leistungen und absolvierte seine ersten Bundesliga-Einsätze. „Die Vertragsverlängerung ist der nächste logische Schritt in seiner Entwicklung“, so Costa weiter.
Nandja selbst sagte: „Als gebürtiger Hamburger, der viele Jahre im HSV-Nachwuchs gespielt hat, ist diese Vertragsunterschrift ein wahr gewordener Traum. Ich bin stolz, dieses Zwischenziel erreicht zu haben, weiß aber auch, dass ich noch am Anfang stehe und weiter hart arbeiten muss, um mich langfristig im Bundesligateam zu etablieren.“
Das erste neue Gesicht für die kommende Saison steht offenbar kurz vor dem Abschluss: Nach Informationen des „Hamburger Abendblatts“ soll Kofi Amoako (21) am Donnerstag seinen Medizincheck im Volkspark absolvieren.
Wenn alles glatt läuft, wird der Wechsel am Freitag offiziell verkündet. Der HSV sichert sich den defensiven Mittelfeldspieler dank einer Ausstiegsklausel für rund zwei Millionen Euro von Dynamo Dresden.
Ein wichtiger Baustein bleibt der Torwart: Daniel Heuer Fernandes (33) steht laut Medienberichten kurz vor einer Vertragsverlängerung.
Nach dem automatischen Vertragsverlauf bis 2027 durch den Klassenerhalt soll sein neuer Vertrag nun bis 2028 gelten. Es fehlt nur noch seine Unterschrift.
Der „Hamburger Morgenpost“ zufolge war eine Bedingung für die Verlängerung, dass Heuer Fernandes als klare Nummer eins in die kommende Saison geht – eine Zusage der Klubverantwortlichen.
Mit seinem letzten Saisontor gegen Bayer Leverkusen hat Fábio Vieira dem Gegner die Champions-League-Qualifikation verhagelt. Für seinen Treffer wurde er lautstark von Mitspielern und Fans gefeiert. War das sein Abschiedsgruß?
Der Leihspieler von Arsenal soll 22 Millionen Euro kosten – ein Betrag, den der HSV wohl nicht bezahlen kann. Im Sommer wird sich zeigen, ob es eine günstigere Lösung gibt oder ob Vieira die Rothosen verlässt.
Der 25-Jährige wirkte jedenfalls sehr zufrieden in Hamburg: „Ich war in dieser Saison sehr glücklich hier. Ich habe das Gefühl, dass die Fans mich wirklich lieben. Egal, ob ich bleibe oder gehe, ich werde dem Verein immer dankbar sein. Sie haben alles für mich getan. Am wichtigsten war, dass der HSV in der Liga bleibt, und ich war Teil davon – das freut mich sehr.“
Vieira plant jetzt erst einmal Urlaub mit der Familie, um den Fußball auszublenden. Danach will er mit Arsenal und seinen Beratern besprechen, welche Option für ihn am besten ist.
Nach dem Unentschieden in Leverkusen zog „Sky“-Experte Dietmar Hamann ein positives Fazit zur HSV-Saison. Nach einem holprigen Start habe das Team viel richtig gemacht, so der ehemalige Profi.
„Das war eine richtig eingespielte Mannschaft über die gesamte Saison. Das haben sie heute wieder bewiesen. Polzin und sein Team haben als Aufsteiger hervorragende Arbeit geleistet“, betonte Hamann.
Im Idealfall bleibt er nur Nebendarsteller: Schiedsrichter Tobias Stieler (44) leitet das Duell zwischen Leverkusen und dem HSV in der BayArena.
Bayer hat eine beeindruckende Bilanz mit Stieler: In 34 Spielen gewann Leverkusen 27-mal, verlor nur drei Partien und holte viermal zumindest einen Punkt.
Die Hanseaten standen erst viermal unter seiner Leitung auf dem Platz, mit einem Sieg, einem Unentschieden und zwei Niederlagen.
Der Abschied von Luka Vuskovic (19) vom HSV gilt als sicher. Dennoch bleibt der Name erhalten, denn sein Bruder Mario (24) darf ab September wieder mit den Rothosen trainieren und ab November auch spielen.
„Ihm geht es gut. Er trainiert jeden Tag, um in bestmöglicher Verfassung zurückzukehren“, sagte Luka in einem vereinseigenen Interview. „Wenn wir gegeneinander spielen, merkst du, dass er schon in besserer Form ist.“
Mario könne den Wiedereinstieg kaum erwarten: „Ich sehe, wie sehr er den Verein liebt und das Spielen sowie Trainieren hier genießt. Das wird richtig großartig in der nächsten Saison“, zeigte sich Luka überzeugt.
Gute Nachrichten aus dem Volkspark: Miro Muheim (28) hat nach seiner Syndesmoseverletzung am Mittwoch wieder vollständig am Mannschaftstraining teilgenommen. Ein Einsatz gegen Leverkusen ist realistisch.
Nicolas Capaldo (27) pausiert wegen Rückenproblemen. Hier wird die weitere Entwicklung in den kommenden Tagen abgewartet. Auch bei Robert Glatzel (32) mit Wadenzerrung könnte es für den Sonntag eng werden.
Jean-Luc Dompé (30) konnte beim HSV in dieser Saison nur selten überzeugen. Statt auf dem Platz sorgte der Franzose vor allem abseits für Schlagzeilen – im Januar wurde er nach einer Alkoholfahrt suspendiert und mit einer Rekordstrafe belegt.
Beim letzten Heimspiel der Saison fehlte er im Kader. Trainer Merlin Polzin (35) erklärte, Dompé habe sich nicht fit genug gefühlt, um der Mannschaft zu helfen – eine Aussage, die auch die Fans registrierten.
Ein Anhänger schrieb auf X, er freue sich, wenn Dompé „endlich Hamburg verlässt und er am Strand liegt“. Dompé reagierte selbst und kommentierte mit „My contract is 2027“ samt Kussmund.
Die Zukunft des Mittelfeldspielers beim HSV bleibt unklar, da er an seine Leistungen nicht anknüpfen konnte und immer wieder verletzt war.
Der Abbruch seiner Leihe und der anschließende Wechsel zum FC Southampton erweisen sich für Torwart Daniel Peretz (24) als Volltreffer. Mit einer Serie von 20 Spielen ohne Niederlage erreichte der Klub als Vierter die Play-offs um den Premier-League-Aufstieg – die erste Hürde ist geschafft.
Nach einem torlosen Hinspiel stand am Dienstag das Rückspiel gegen Middlesborough an, das turbulent verlief: Schon nach fünf Minuten geriet Peretz in Rückstand, doch sein Team glich kurz vor der Halbzeit aus.
Der deutsche Trainer Tonda Eckert (33) sorgte zuvor beinahe für einen Eklat, als er fast handgreiflich gegenüber dem vierten Offiziellen wurde, der ihn während eines Gesprächs mit dem Middlesborough-Coach Kim Hellberg (38) gerade noch beruhigen konnte.
Bis weit in die Verlängerung fiel kein Tor, doch kurz vor dem Elfmeterschießen traf Southampton und zog ins Finale am 23. Mai im Wembley-Stadion ein. Gegner dort ist Hull City, der ehemalige Verein von Ex-HSV-Trainer Tim Walter (50).
Beim HSV wird bereits für die kommende Saison geplant. Die Rothosen suchen eine Alternative für Linksverteidiger Miro Muheim (28) – möglicherweise haben sie diese gefunden.
„Sky“-Reporter Dennis Bayer berichtet, dass die Hanseaten Hennes Behrens (21) vom 1. FC Heidenheim im Visier haben. Der gebürtige Frankfurter ist seit Januar von 1899 Hoffenheim ausgeliehen und zeigt starke Leistungen beim FCH.
Neben dem HSV soll auch Bundesliga-Aufsteiger FC Schalke 04 Interesse an Behrens haben. Die von Hoffenheim geforderte Ablöse von fünf Millionen Euro scheint für Schalke jedoch zu hoch zu sein.
Bundesliga-Tabelle erklärt
Die Endplatzierung in der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer wird Deutscher Meister. Die Teams auf den Plätzen 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (16.) nimmt in den Relegationsspielen gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga teil, um den Verbleib in der Liga zu sichern.