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Nach Wechsel-Drama: Gavel führt Bayern zu klarem Sieg gegen Bamberg

Von Patrick Reichardt

München – Im Sommer wechselte Anton Gavel (41) von den Bamberg Baskets zu den Basketballern des FC Bayern, was für erheblichen Wirbel sorgte. Zum Saisonbeginn zeichnen sich nun die sportlichen Kräfteverhältnisse deutlich ab.

Nach den heftigen Auseinandersetzungen rund um seinen Wechsel konnte Anton Gavel mit dem FC Bayern seinen ehemaligen Klub Bamberg deutlich bezwingen.

Die Münchner setzten sich mit 108:72 (55:28) gegen den früheren Serienmeister aus Franken durch und demonstrierten gleich zu Beginn der Bundesliga-Saison ihre Überlegenheit.

Der 41-jährige Gavel hatte im Sommer mit seinem Wunsch nach einem Vereinswechsel für große Diskussionen gesorgt. Bambergs Mitgesellschafter Michael Stoschek äußerte daraufhin, er wolle sich künftig vom Basketball distanzieren.

"Er ist derjenige, der den Vertrag bricht. Er kam mit der Behauptung, dass die digitale Unterschrift ohne Bestätigung ungültig sei, und reichte uns die Kündigung ein", erklärte Stoschek damals.

"Ich kann nur betonen, dass viele Behauptungen und Vorwürfe nicht der Wahrheit entsprechen", stellte Gavel in dieser Woche klar. Letztlich fand der Wechsel zum Branchenführer doch statt. Am Sonntag wurde sichtbar, welches Team der ehemalige Profi (bei Bayern und Bamberg) nun betreut.

Sechs Spieler des Favoriten erzielten zweistellige Punkte: Justinian Jessup (15), Johannes Voigtmann (15), Andreas Obst (13), Miles Norris (13), Kamar Baldwin (12) und Oscar da Silva (10).

Mit einem Halbzeitvorsprung von 27 Punkten war die Partie frühzeitig entschieden. In der vergangenen Saison hatte Bayern überraschend die Finalserie mit 2:3 gegen Dauerrivalen Alba Berlin verloren.

"Unser Ziel muss es sein, Deutscher Meister zu werden!", hatte Bayern-Präsident Herbert Hainer vor Beginn der Spielzeit gefordert.