Nach Basketballspiel in Rostock: Pyrotechnik-Angriff auf Bus der Gästefans
Rostock – Große Bestürzung bei den Anhängern von Aris Thessaloniki: Im Anschluss an das Basketball-EuroCup-Duell der Rostock Seawolves gegen Aris Thessaloniki (79:110) am Dienstagabend wurde ein Bus mit griechischen Fans mit Pyrotechnik attackiert.
Die Polizei berichtete, dass sich der Vorfall auf der Autobahn A20 zwischen Rostock-West und Bad Doberan (Mecklenburg-Vorpommern) ereignete, als der Bus mit etwa 70 mitreisenden Gästefans unterwegs war.
Der Fahrzeugbus wurde dabei beschädigt, glücklicherweise kam es jedoch zu keinen Verletzungen unter den Insassen.
Die Ermittlungsbehörden haben ein Verfahren wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet. Vor Ort sicherten die Beamten Beweismaterial, das derzeit ausgewertet wird. Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen.
In einer Stellungnahme verurteilten die Rostock Seawolves den Angriff deutlich: „Wir sind entsetzt und tief betroffen über den Angriff auf den Bus mit den Fans von Aris Thessaloniki.“
Es sei vollkommen inakzeptabel, dass Menschen auf dem Heimweg nach einem Basketballspiel angegriffen werden, und dies stehe im Widerspruch zu den Werten und dem Geist des Sports, für den der Club einsteht.
„So etwas hat es in der Geschichte unseres Vereins bislang nicht gegeben“, heißt es weiter auf der Webseite des Bundesligisten. Der Verein werde die Polizei bei den laufenden Ermittlungen tatkräftig unterstützen. „Für uns ist klar: Gewalt gegen Gästefans ist unter keinen Umständen zu rechtfertigen“, erklärte die Vereinsführung der Rostock Seawolves.
Vor und während der Partie seien nach Polizeiinformationen keine größeren Zwischenfälle registriert worden. Zum Spiel waren etwa 450 Gästefans angereist.