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Positives Gefühl trotz leichter Gegentore beim FSV

Zwickau – Von den 13 Gegentreffern des FSV Zwickau fielen fünf in den letzten 15 Minuten der Spiele. So gab das Team zuletzt bei Chemie Leipzig eine 2:0-Führung in der Schlussphase aus der Hand und erreichte am Ende nur ein Unentschieden. Auch am Dienstag gegen die VSG Altglienicke erzielte Fynn Seidel (81.) zunächst den Ausgleich zum 1:1, woraufhin die Gastgeber auf den Siegtreffer drängten. Doch letztlich gelang der eingewechselte Biyan Kizildemir (89.) auf der Gegenseite das 2:1.

Seidel (22) zeigte sich mit besorgter Miene: „Es fällt schwer, die richtigen Worte zu finden, das fühlt sich ähnlich an wie nach dem Spiel gegen Chemie. Wir haben eine starke zweite Halbzeit gespielt, uns aber leider nicht belohnt, weil wir erneut ein leichtsinniges Gegentor kassiert haben, das wir nicht konsequent genug verteidigt haben.“

Dem Siegtor von Altglienicke ging ein Ballverlust im Mittelfeld voraus.

Schon das frühe Führungstor der vor der Saison hoch eingeschätzten Berliner resultierte aus eigenen Unachtsamkeiten.

„Das war etwas kurios, es begann mit einem einfachen Klatschball, den niemand anging. Die Gegner haben das dann mit ihrer Qualität gut ausgespielt“, analysierte Seidel die Szene.

Während Sportdirektor Robin Lenk (42) nach eigenen Siegen in den vergangenen Wochen gelegentlich verärgert wirkte, zeigte er sich nach der zweiten Saisonniederlage deutlich gelassener.

„Die zweite Halbzeit war bislang die beste Leistung in dieser Saison, und das gegen die qualitativ stärkste Mannschaft der letzten Wochen. Zum ersten Mal habe ich gesehen, dass die Jungs wirklich Fußball spielen können – das war eine starke Darbietung“, erklärte Lenk.

Die erste halbe Stunde empfand er wie viele als zäh, ähnlich wie in den vergangenen Spielen.

„Vor der Pause haben wir uns ins Spiel zurückgekämpft. Nach dem Seitenwechsel war es dann ein Spiel auf ein Tor mit dem längst verdienten Ausgleich. Natürlich haben wir verloren, aber das Gefühl ist viel besser als in den letzten Wochen“, so der Sportdirektor weiter.

Am Freitagabend wartet mit dem Halleschen FC der nächste starke Gegner.

Seidel dazu: „Von der Qualität her sind sie nicht viel schlechter als Altglienicke, besonders wenn ich an Stanley Ratifo denke, mit dem ich letzte Saison bei Chemie Leipzig zusammengespielt habe.“

Übrigens erzielte Ratifo am Dienstag beim 2:0 des HFC gegen Jena zwei Tore …

Regionalliga Nordost Tabelle

Der Meister der Regionalliga Nordost sichert sich in dieser Spielzeit den direkten Aufstieg in die 3. Liga.