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FSV Zwickau trifft auf Leipzig: Schmitt gegen Schmitt – Passt diesmal die Harmonie?

Zwickau – Nach einem holprigen Start in die Saison hat der FSV Zwickau sowohl sportlich als auch emotional wieder zurück in die Spur gefunden. Drei aufeinanderfolgende Siege in der Regionalliga sowie ein souveränes Weiterkommen im Sachsenpokal untermauern das positive Momentum. Allerdings werden die Erfolge durch personelle Engpässe getrübt. Der Abgang von Stürmer Cemal Sezer (30) sowie die Verletzung des Kapitäns Andrey Startsev (32) verschärfen die Situation auf dem Platz.

Cheftrainer Rico Schmitt (57) gibt sich dennoch zuversichtlich: „Andrey wird uns fehlen, aber wir haben passende Alternativen parat.“ Als mögliche Optionen nennt er Joshua Putze (31), Daniel Haubner (27), Fynn Seidel (22) sowie den Neuzugang Edgar Kaizer (22), der bereits in Luckenwalde Erfahrungen auf der Sechser-Position sammeln konnte.

Unabhängig davon ist es nun an anderen Spielern, Verantwortung zu übernehmen. Insbesondere im Offensivbereich muss Paul-Philipp Besong (25) mehr zeigen. Der flinke Stürmer überzeugte in der Vorbereitung mit seiner Abschlussstärke, doch seit dem Ligastart blieb der Erfolg aus. Der Neuzugang aus Ulm, der in der vergangenen Rückrunde ausgeliehen war, kommt bislang nur auf eine Vorlage in sieben Spielen – eine eher bescheidene Bilanz.

„Ich werde alles geben. Für einen Angreifer sind Tore natürlich das Ziel, für das man Fußball spielt. Ich bin sehr optimistisch, dass am Samstag gegen Schlusslicht Chemie Leipzig der Knoten bei mir platzt“, so der 25-Jährige voller Zuversicht.

Wie er das erreichen möchte? Besong erklärt: „Ich muss mich selbst noch besser in Szene setzen. Nach der schwierigen Phase zu Saisonbeginn war es wichtig, als Team zu gewinnen. Das haben wir dreimal geschafft, und man merkt, dass die Abstimmung innerhalb der Mannschaft immer besser wird. Deshalb halte ich es für nur eine Frage der Zeit.“

Gelänge Besong ein Treffer und Zwickau würde den Sieg einfahren, würde dies die Lage bei Chemie weiter verschärfen und die Sorgenfalten bei BSG-Trainer Alexander Schmidt (57) noch tiefer werden lassen.

Schmitt gegen Schmidt – das klingt vertraut. Beim letzten Aufeinandertreffen verließ der Leipziger Coach die Pressekonferenz vorzeitig, da er sich von seinem Gegenüber respektlos behandelt fühlte. „Das war ein bisschen Kindergarten“, kommentiert Schmitt die damalige Situation mit einem Schmunzeln.

Regionalliga Nordost Tabelle

In diesem Jahr steigt der Meister der Regionalliga Nordost direkt in die 3. Liga auf.