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FSV Zwickau erleidet gegen Halle erneut eine Niederlage im eigenen Stadion

Zwickau – Am Freitagabend musste sich der FSV Zwickau dem Halleschen FC mit 1:3 (1:1) geschlagen geben und verliert nach lediglich einem Punkt aus den drei Spielen der englischen Woche den Anschluss an die Verfolgergruppe.

Im Vorfeld der Begegnung wurde Vereinslegende Marc-Philipp Zimmermann gebührend verabschiedet. Der Profi beendete im Mai mit dem Sachsenpokalfinale seine Karriere im Trikot des FSV. In insgesamt 154 Pflichtspielen erzielte der hauptberufliche Polizist 52 Tore und wird nun mit einer Gedenktafel am Legenden-Eck neben der GGZ-Arena geehrt.

Der Schmitt-Mannschaft fehlt aktuell ein Torschütze seines Kalibers, während der HFC mit Niclas Stierlin (71./76.) einen Spieler in seinen Reihen hat, der den Unterschied am Freitagabend ausmachte.

Außerdem verfügen sie an der Saale über Stanley Ratifo (23.), der die erste große Chance des Spiels verbuchte. Bei seinem Schuss streckte sich Lucas Hiemann vergeblich, hatte jedoch Glück, dass der Ball vom linken Pfosten abprallte und ihm direkt in die Arme fiel.

Ein enormes Glück für die „Schwäne“, die sich eigentlich gut ins Spiel kämpften. Halle war in den Offensivaktionen zwar zielgerichteter, doch Zwickau setzte immer wieder gefährliche Konter.

Bei einem solchen Konter war Theo Martens (32.) nach einem Pass von Veron Dobruna halbrechts durchgebrochen und lief frei auf Luca Bendel zu. Der Hallenser Torwart stand weit vor seinem Kasten, was Martens clever nutzte, indem er den Ball über ihn hinweg ins Tor hob – 1:0.

Als Paul-Philipp Besong (38.) links durchbrach, entschied er sich zum Abschluss anstatt für den Querpass auf Dobruna, scheiterte aber wie zuvor Ratifo am Pfosten. Gerade in diese kleine Druckphase hinein verloren die Gastgeber die Kontrolle.

Burim Halili wurde ungestört gelassen und spielte den Ball zu Bocar Baro (42.), der zum 1:1-Ausgleich einschoss. Dieser Treffer kam psychologisch zu einem ungünstigen Zeitpunkt, doch die „Schwäne“ zeigten sich zunächst unbeeindruckt und legten nach der Pause, ähnlich wie schon am Dienstag gegen Altglienicke, eine Schippe drauf.

Besong (58.) hatte die erneute Führung per Kopf auf dem Fuß, verfehlte jedoch zentral das Ziel zur eigenen Überraschung. Dieses Tor wäre wichtig gewesen! In solchen Situationen präsentierte sich Halle durch Stierlin abgeklärter.

Tabelle Regionalliga Nordost

In dieser Saison steigt der Meister der Regionalliga Nordost direkt in die 3. Liga auf.