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Drei Gegentore innerhalb von fünf Minuten – FSV unterliegt Greuther Fürth: Schwere Verletzung bei Senkbeil?

Fürth – Am Mittwochabend verlor der FSV Zwickau sein Freundschaftsspiel gegen Greuther Fürth mit 2:4 (2:1). Entscheidende Minuten waren die ersten zehn nach dem Seitenwechsel, als der Zweitligist binnen fünf Minuten drei Treffer erzielte und somit die Partie für sich entschied.

Cheftrainer Rico Schmitt zog folgendes Fazit: „Wir haben uns kämpferisch und engagiert präsentiert. Uns war klar, dass das Spiel überwiegend in unserer Hälfte stattfinden würde. Dennoch hatten wir in der ersten Halbzeit einige vielversprechende Umschaltaktionen, vor allem über Paul-Philipp Besong.“

Bereits nach sechs Minuten sorgte Besong mit einem Sololauf für die frühe Führung, die Sonny Ziemer (41.) nach einem zwischenzeitlichen Ausgleich wiederherstellen konnte. „Phänomenal, wie Paul drei oder vier Gegenspieler ausspielt. So etwas wünschen wir uns auch im Ligabetrieb“, lobte Schmitt.

Ärgerlich für den Trainer war hingegen der Einbruch seiner Mannschaft nach der Pause. Zunächst verursachte Oliver Fobassam einen Elfmeter-Foul, anschließend führten zwei Ballverluste von Theo Martens im Mittelfeld zur Wendung zugunsten des Kleeblatts, das mit der kompletten Zweitliga-Mannschaft angetreten war.

Insgesamt überwogen jedoch die positiven Eindrücke. Schmitt: „Wir nehmen viel aus diesem Spiel mit, insbesondere was die Intensität betrifft. Es war ein hochwertiges Testspiel für uns.“

Dennoch dürften die Verantwortlichen gezwungen sein, die Defensive zu verstärken – allerdings nicht aus sportlichen Gründen, sondern wegen einer schweren Knieverletzung bei Abwehrspieler Kilian Senkbeil (27). Diese wurde bereits diagnostiziert und soll am Donnerstag im Rahmen einer Zweitmeinung noch einmal genau untersucht werden.

Lenk: „Wir sind in der Defensive personell knapp besetzt und befinden uns auf der Suche nach einem möglichen neuen Abwehrspieler.“

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