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Petros knapp geschlagen, Dörfel brilliert mit herausragendem Marathon-Debüt

Von Eric Dobias

Frankfurt am Main – Ein knappes Rennen! Bei strömendem Regen verpasste Europameister Amanal Petros am Sonntag nur knapp seinen ersten Triumph beim Frankfurt-Marathon.

Der 31-Jährige erreichte nach 42,195 Kilometern durch die Mainmetropole das Ziel in der Festhalle als Zweiter mit einer Zeit von 2:05:46 Stunden und erzielte damit die drittschnellste Marathonzeit eines deutschen Läufers aller Zeiten.

Im spannenden Wettkampf musste Petros lediglich Jirata Dinki den Vortritt lassen. Der Äthiopier gewann in einer persönlichen Bestleistung von 2:05:26 Stunden.

Den dritten Platz belegte der Kenianer Benard Biwott (24), der im Jahr 2024 bereits ein Rennen gewonnen hatte. Auf Rang fünf kam Richard Ringer (37) vom LC Rehlingen ins Ziel. Samuel Fitwi (30) aus Trier wurde zudem Siebter.

Bei den Frauen überzeugte Blanka Dörfel (24) mit einem beeindruckenden Marathon-Debüt in Frankfurt!

Die starke Läuferin aus Berlin wurde in der Mainmetropole hinter der großen Favoritin Zeineba Yimer (28) aus Äthiopien Zweite und erreichte mit 2:20:46 Stunden auf Anhieb die zweitschnellste deutsche Marathonzeit nach Irina Mikitenko (54), die 2008 in Berlin nach 2:19:19 Stunden finishte.

„Das Wetter mit dem heftigen Regen war nicht ideal. Ich habe mein Bestes gegeben, aber am Ende fehlte mir die Kraft“, erklärte Petros nach dem Zieleinlauf, wo er von den Zuschauern des Vereins Hannover 69 wie ein Sieger gefeiert wurde.

„Es war großartig, diese Stimmung mitzuerleben“, ergänzte der Vizeweltmeister des Vorjahres mit Blick auf die Fans.

Schon früh bildete sich eine Spitzengruppe, zu der auch das deutsche Spitzen-Trio gehörte. Die Führungsarbeit überließen Petros, Fitwi und Ringer jedoch größtenteils den anderen Läufern.

Nach etwa eineinhalb Stunden startete Petros eine offensive Aktion, der nur Biwott und später auch Dinki folgen konnten.

Der Äthiopier blieb dran, als Petros das Tempo erneut erhöhte und dadurch zumindest Biwott zurückließ.

Der ersehnte Sieg blieb dem Deutschen jedoch verwehrt, da sein Konkurrent in der Schlussphase frischer wirkte und sich entscheidend absetzen konnte. Zurück bleibt eine herausragende Leistung und der zweite Platz.