Große Aufregung in der Formel 1: Plötzlich klicken im Fahrerlager die Handschellen
Singapur – Für viel Wirbel sorgte die Formel 1 beim Großen Preis von Singapur: Am Freitag wurden zahlreiche Mitarbeiter verschiedener Rennteams festgenommen und in Handschellen abgeführt!
Wie die Bild berichtet, erfolgten die Festnahmen nach intensiven Taschenkontrollen am Eingang der Rennstrecke „Marina Bay Street Circuit“. Dabei stand der Besitz von Vape-Geräten und Zigaretten im Fokus. Das Dampfen ist in Singapur verboten und kann mit Bußgeldern von bis zu 7000 Euro geahndet werden.
Tabakwaren, die eingeführt werden, müssen bei der Einreise am Flughafen deklariert werden. Diese Regel ist nicht neu, weshalb die Teams ihre Mitarbeiter vorab in Rundschreiben über die geltenden Vorschriften und Verbote informiert hatten.
Laut Bild-Berichten wurde nach den Festnahmen erneut eine Rundmail verschickt. Die Betroffenen werden voraussichtlich nicht lange festgehalten, sodass der Rennbetrieb vermutlich nicht beeinträchtigt wird. Für die involvierten Personen könnten jedoch hohe Geldstrafen drohen.
Im Vorjahr wurden rund um den Grand Prix in Singapur 37 Personen mit E-Zigaretten erwischt, in diesem Jahr sind es bereits 200.
Übrigens ist in Singapur, wo großer Wert auf Ordnung, Sauberkeit und strikte Vorschriften gelegt wird, auch der Import und Verkauf von Kaugummi untersagt. Deshalb dürfen die Fahrer während, vor oder nach dem Rennen keinen Kaugummi konsumieren.