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St.-Pauli-Blog: Schiedsrichter für das Spitzenspiel bei Hannover 96 steht fest

Hamburg – Nach der langen Länderspielpause setzte der FC St. Pauli seinen positiven Trend fort und feierte einen 2:0-Erfolg gegen den Karlsruher SC. Am kommenden Samstag wartet nun das Topspiel bei Hannover 96.

Während Marcus Mathisen nach seinen Problemen mit der Ferse wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist, absolvierte Eric Smith ein individuelles Belastungsprogramm. Außerdem plant der Verein, die Frist für die Wahl einer neuen Stadionhymne zu verlängern.

In unserem St.-Pauli-Blog halten wir Euch über alle Neuigkeiten rund um das Team, mögliche Transfers sowie Geschehnisse im Millerntor-Stadion auf dem Laufenden.

Das Spitzenspiel zwischen Hannover 96 und dem FC St. Pauli am Samstagabend wird von Schiedsrichter Felix Prigan (27) geleitet. Unter seiner Leitung konnten bisher weder die Hanseaten noch Hannover einen Sieg verbuchen.

In dieser Saison pfiff Prigan St. Pauli bereits am vierten Spieltag beim 2:2 in Bielefeld, während Hannover unter seiner Leitung in der ersten DFB-Pokal-Runde mit 0:1 bei Energie Cottbus verlor.

Am Mittwochvormittag begann der FC St. Pauli mit der Vorbereitung auf das Duell am Samstag bei Hannover 96.

Marcus Mathisen (30) kehrte ins Training zurück, während Eric Smith (29) aufgrund von Belastungssteuerung ein individuelles Programm absolvierte. Nach dem Aufwärmen verließ auch Rony Jansson (22) die Trainingsgruppe und trainierte separat.

Kurz darauf stieß Louis Oppie (24) ebenfalls zu Jansson, um separat zu trainieren.

Der Club sucht aktuell nach einer neuen Stadionhymne und hat dafür einen Wettbewerb gestartet. Die Menge der eingegangenen Vorschläge übertraf jedoch alle Erwartungen.

Markenchef Martin Drust berichtete dem Hamburger Abendblatt, dass man mit einer hohen zweistelligen Anzahl gerechnet hatte, aber rund 3000 Einsendungen erhalten habe. Obwohl viele Songs mehrfach eingereicht wurden, möchte der Verein versuchen, so viele Vorschläge wie möglich zu berücksichtigen und deshalb die Entscheidung etwas nach hinten verschieben.

Dies geschieht im Interesse der Fans, so Drust. Deshalb findet die Abstimmungsphase nicht, wie ursprünglich geplant, vom 23. bis 25. Oktober statt, sondern erst am darauffolgenden Wochenende. Bis Donnerstag, 23:59 Uhr, können weiterhin Liedvorschläge eingereicht werden.

Sportlich konnte sich Gísli Thórdarson (22) beim FC St. Pauli noch nicht beweisen. Der Leihspieler vom polnischen Klub Lech Posen verletzte sich vor dem Saisonstart und fällt seitdem aus. Ob er in diesem Jahr noch zum Einsatz kommt, ist fraglich.

Privat läuft es für den Isländer hingegen erfreulich. Via Instagram verkündete er, dass er und seine Freundin Andrea Marý Nachwuchs erwarten. Zu einem Ultraschallfoto schrieb er: „Die drei von uns 2027🤍“

Lars Ritzka (28) ist zwar nicht der wortgewandteste Spieler, doch nach seinem Treffer zum 2:0-Sieg gegen den Karlsruher SC stand er Rede und Antwort.

„Ich bin froh, dass ich der Mannschaft helfen konnte“, sagte der Linksfuß, der für den gesperrten Tomoya Ando (28) in der Startelf stand. Trainer Marcel Rapp (47) setzte ihn bewusst als linken Innenverteidiger ein, um dadurch auch spielerisch mehr Akzente zu setzen.

Ritzka scherzte: „Als Außenverteidiger habe ich so lange nicht mehr gespielt, dass ich gar nicht mehr weiß, wie sich das anfühlt.“ Zudem erzählte er eine kleine Anekdote: „Ben Voll meinte zu mir, er habe das Gefühl, ich werde ein Tor erzielen.“

Das bewahrheitete sich in der 52. Minute, als Ritzka zum 2:0 traf. „Es ist gut, dass wir mal ein Tor nach einem Standard erzielt haben und nicht nur welche kassieren.“ Neben seinem Treffer sorgte der 28-Jährige auch defensiv für eine saubere Null – vielleicht bekommt er gegen Hannover 96 erneut eine Chance. Der Konkurrenzkampf ist eröffnet.

Abdoulie Ceesay (22) gewinnt beim FC St. Pauli immer mehr an Bedeutung. Anfangs war er durch impulsive Aktionen aufgefallen, mittlerweile überzeugt der Gambier mit Toren und zielstrebigem Spiel.

„Ich arbeite in jedem Training an meinem Abschluss und es wird von Tag zu Tag besser“, erklärt der Stürmer, der in dieser Saison bereits drei Treffer in nur fünf Einsätzen erzielt hat. Auch das Vertrauen von Trainer Marcel Rapp (47) spielt dabei eine wichtige Rolle.

Rapp lobte seinen torgefährlichsten Spieler: „Bei Ceesay passiert immer etwas, bei jedem Zweikampf. Entweder gibt es einen Freistoß für uns, oder der Ball landet bei uns. Das ist eine enorme Qualität.“ Der Coach hob nicht nur den „brutalen Abschluss“ hervor, sondern auch das Spielverständnis des Angreifers. „Er ist nicht nur Umschaltspieler, sondern beteiligt sich auch aktiv am Spiel.“

Insgesamt kommt Ceesay nun auf sechs Tore in acht Spielen – eine beeindruckende Bilanz!

Personell kann Marcel Rapp (47) für das Spiel gegen den Karlsruher SC nahezu aus dem Vollen schöpfen. Abgesehen von den Langzeitverletzten fehlt am Sonntag nur Marcus Mathisen (30), der weiterhin an Problemen an der Fußsohle leidet.

Die angeschlagenen Spieler und die zuletzt von ihren Länderspielreisen zurückgekehrten Nationalspieler sind alle einsatzbereit, so der Trainer, der allerdings weiterhin auf den gesperrten Tomoya Ando verzichten muss.

Lukas Benen (34) wird am Sonntag zum ersten Mal eine Partie des FC St. Pauli als Schiedsrichter leiten. Bisher war er nur bei Einsätzen der U23-Mannschaft der Kiezkicker im Einsatz.

Partien des Karlsruher SC hat er hingegen bereits zweimal gepfiffen – beide Male gingen die Badener als Sieger vom Platz. Ein gutes Omen?

Marco Knoop (48) gehörte zwei Jahre lang zum Trainerstab von St. Pauli und formte unter anderem Nikola Vasilj (30) zu einem herausragenden Torwart. Nach dem Aufstieg 2024 wechselte er gemeinsam mit Fabian Hürzeler (33) zu Brighton, blieb dort jedoch nur ein Jahr.

Nach einer kurzen Station bei Nottingham Forest beendete Knoop im Sommer seine Tätigkeit, hat nun aber einen neuen Klub gefunden. Der 48-Jährige unterschrieb bei Trabzonspor in der Türkei, wo er künftig mit Stars wie Mohamed Salah (34) auf dem Trainingsplatz stehen wird.

Der FC St. Pauli startete in die Trainingswoche vor dem Heimspiel gegen den KSC am Sonntag. Mit dabei waren unter anderem Tomoya Ando (27), der jedoch gesperrt sein wird, Branimir Hrgota (33) sowie Rony Jansson (24) und Connor Metcalfe (26), der allerdings nach kurzer Zeit das Training abbrach und eine Runde um den Platz drehte.

Nach etwa einer Stunde kehrten Metcalfe und Marcus Mathisen (30) gemeinsam in die Kabine zurück.

Eric Smith (29) und Dimitar Mitov (29) waren noch nicht auf dem Platz, ebenso Scott Banks (25) und Taichi Hara (27), die sich bereits am Sonntag krank gemeldet hatten. Hinzu kamen Mathias Rasmussen (28, krank), Abdoulie Ceesay (22, krank), Ricky-Jade Jones (23) und Erik Ahlstrand (24).

Eric Smith wird mit guten Gefühlen nach Hamburg zurückkehren. Der FC-St.-Pauli-Profi wurde erst letzte Woche nachnominiert und absolvierte kürzlich zwei weitere Spiele für die schwedische Nationalmannschaft.

Nach einem Einsatz von knapp 60 Minuten am Freitag stand Smith am Montag gegen Rumänien in der Startelf. Dank eines Tores des ehemaligen Kiezkickers Victor Gyökeres gewann Schweden mit 1:0 und verteidigte damit die Tabellenführung.

Für Smith war es ein besonderes Erlebnis, da er erstmals sein Heimatland über die volle Spielzeit von 90 Minuten vertreten durfte.

Bisher spielte Sam Klein (22) beim FC St. Pauli nur eine untergeordnete Rolle, doch gegen Gladbach zeigte der australische Sommerneuzugang, weshalb man ihn verpflichtet hat.

„Er ist ein Spieler, der uns guttut“, lobte Trainer Marcel Rapp (47) nach dem Spiel. „Er ist groß, überbrückt Räume und läuft viel – eine gute Verpflichtung.“

Klein selbst bezeichnete die Partie als „guten Test“ und freute sich, endlich länger auf dem Feld stehen zu dürfen. „Ich liebe es zu spielen und gebe immer mein Bestes“, betonte er.

Das Zusammenspiel mit Joel Chima Fujita (24) funktionierte besonders gut. „Er ist ein guter Spieler, wir haben gut harmoniert. Unser Verständnis ist stark, darauf können wir aufbauen.“ Vielleicht schon im nächsten Spiel gegen den KSC.

Alexander Blessin (53) kennt das Millerntor bestens – zwei Jahre lang war er Trainer bei St. Pauli. Am Samstag kehrte er zum ersten Mal als Gast zurück – und erlebte eine kleine Panne.

„Ich muss ehrlich sein, aber sagt es nicht weiter“, begann er amüsiert seine Geschichte. „Zur Halbzeit bin ich versehentlich in die falsche Kabine gegangen.“ Schnell bemerkte er seinen Fehler. „Ich war total im Tunnel und hoffe, dass es niemand mitbekommen hat.“ Ein oder zwei Spieler haben es wohl doch mitbekommen, so Blessin.

Abgesehen von der lustigen Begebenheit freute sich der 53-Jährige über den herzlichen Empfang der St.-Pauli-Fans. „Man macht sich schon Gedanken, aber es war zum Glück richtig schön und herzlich.“

Auch die Begegnungen mit ehemaligen Spielern und dem Trainerteam bezeichnete er als „super“ – genauso hatte er es sich wohl vorgestellt.

Bei seiner Rückkehr ins Millerntor wurde Alexander Blessin mit warmem Applaus empfangen, auch als seine Aufstellung beim Gastspiel gegen Gladbach verlesen wurde.

Vor dem Spiel beobachtete der Ex-Trainer, nach Gesprächen mit früheren Kollegen, wie gewohnt mit verschränkten Armen das Aufwärmen seiner ehemaligen Mannschaft von der Seitenlinie aus.

Am Mittwoch war Eric Smith erst kurzfristig ins schwedische Nationalteam nachberufen worden, am Freitag absolvierte er dann einen rund 60-minütigen Einsatz.

Beim 1:1 gegen Bosnien-Herzegowina wurde der St.-Pauli-Profi nach einer halben Stunde für Carl Starfelt (31) eingewechselt und verbuchte so bereits seinen dritten Länderspieleinsatz. Den Führungstreffer der Schweden erzielte in der 61. Minute der ehemalige Kiezkicker Victor Gyökeres (28).

Mit dem Remis verteidigte Schweden die Tabellenführung vor Bosnien, bei denen der ehemalige FC-St.-Pauli-Keeper Nikola Vasilj (30) nur auf der Bank saß.

Nach der Rückkehr zum FC St. Pauli haben Scott Banks (25) und Erik Ahlstrand (24) weiterhin Schwierigkeiten, Fuß zu fassen. Beide kamen in dieser Saison bisher nur einmal zum Einsatz und spielten zusammen lediglich 15 Minuten. Eine baldige Veränderung dieser Situation ist nicht abzusehen.

„Grundsätzlich zeigen beide viel Einsatz im Training und machen es gut“, sagte Trainer Marcel Rapp (47). „Doch der Konkurrenzkampf ist groß, und die anderen Spieler liefern ebenfalls gute Leistungen. Es ist nicht einfach.“

Der Coach betonte jedoch, dass er kein Problem damit hätte, Banks und Ahlstrand einzusetzen. Die Einwechselspieler hätten in dieser Saison bereits bewiesen, dass die Mannschaft durch Wechsel nicht schlechter wird – allerdings konnten sich die beiden bislang kaum präsentieren.

Im Testspiel gegen Borussia Mönchengladbach muss der FC St. Pauli auf mehrere Profis verzichten. Neben den Nationalspielern und Langzeitverletzten fallen auch drei weitere Spieler aus.

Branimir Hrgota (33) nahm am Freitag zwar schon wieder teilweise am Mannschaftstraining teil, wird aber nicht spielen können. „Das reicht nicht mehr fürs Spiel“, stellte Trainer Marcel Rapp (47) klar. Auch Marcus Mathisen (30) steht wegen Problemen an der Fußsohle nicht zur Verfügung. Beide sollen in der kommenden Woche wieder vollständig ins Training einsteigen.

Tomoya Ando (28), der mit Rückenproblemen zu kämpfen hatte, drehte immerhin schon einige Runden auf dem Platz. „Man hatte befürchtet, sein Rücken wäre schlimmer, aber dem ist nicht so“, so Rapp. „Er sollte nächste Woche wieder fit sein.“

Bei den Langzeitverletzten sieht es unterschiedlich aus: Mathias Pereira Lage (29) beginnt laut Trainer wieder mit Laufübungen, doch der Weg zurück ist noch lang. Besser läuft es bei Rony Jansson (22), der demnächst wieder ins Training einsteigen soll.

Anders gestaltet sich die Lage bei Gisli Thórdarson (22). „Er ist noch weit entfernt, dieses Jahr wird es wahrscheinlich schwierig“, räumte Rapp ein. So hatte man sich die Leihe nicht vorgestellt.

Positive Nachrichten kommen vom Trainingsplatz: Während Eric Smith (29) bei der schwedischen Nationalmannschaft weilt, ist Branimir Hrgota (33) zurück ins Mannschaftstraining, wenn auch nur teilweise. Der Angreifer hatte zuletzt mit Fußproblemen gefehlt.

Nicht dabei sind weiterhin Rony Jansson (22), Gisli Thórdarson (22) sowie Marcus Mathisen (30), der an Problemen an der Fußsohle leidet. Zurück von der Nationalmannschaft ist Tomoya Ando (27), der aufgrund seiner Rückenprobleme nur locker mitgelaufen ist.

Ein Tor, das Connor Metcalfe (26) so schnell nicht vergessen wird: Der St.-Pauli-Profi erzielte am Dienstag das zwischenzeitliche 2:1 gegen Brasilien (Endstand 2:4). „Das ist eines der schönsten Tore meiner Karriere“, erzählte er in einem Interview mit dem australischen Fußballverband. „Meine Eltern werden sehr stolz sein.“

Als er sich die Videoaufnahmen seines Treffers ansah, konnte er die Situation kaum noch beschreiben: „Ich habe den Ball mit einem Kontakt angenommen und voll getroffen. Als ich aufsah, schlug er schon im oberen Eck ein.“

Trotz des sehenswerten Tores verzichtete Metcalfe auf ausgelassene Jubelaktionen. „Ich hatte nicht mehr die Kraft, zur Eckfahne zu sprinten und einen Rückwärtssalto zu machen.“

Der Trainer hatte vor dem Spiel gesagt: „Wenn ihr in die Halbräume kommt, schießt einfach.“ Da Metcalfe keine Anspielstation fand, versuchte er es mit seinem „passablen linken Fuß“ – und siehe da, es klappte.

In seinem 42. Länderspiel erzielte er erst sein drittes Tor, an das er sich noch lange erinnern wird.

Große Freude bei Eric Smith (29): Der defensive Mittelfeldspieler vom FC St. Pauli wurde vom schwedischen Verband nachnominiert, da mehrere Spieler im Nationalteam erkrankt sind.

In den nächsten Tagen stehen für ihn zwei Länderspiele an. Am Freitag (20:45 Uhr) trifft Schweden auf Bosnien-Herzegowina, wo es zum Wiedersehen mit Ex-Kiezkicker Nikola Vasilj (30) kommt. Am Montag (5. Oktober, 20:45 Uhr) folgt das Duell mit Rumänien.

Smith hat bislang zwei Einsätze für die Tre Kronor absolviert, blieb bei der WM im Sommer jedoch ohne Spielzeit.

Mit 676,2 gelaufenen Kilometern belegt der FC St. Pauli in dieser Saison den letzten Platz in der Laufstatistik der 2. Bundesliga. Louis Oppie (24) zeigte sich überrascht: „Vom Gefühl her nicht“, sagte er und verwies auf die Auswertung der Daten. „Ich weiß nicht, wie das zustande kommt.“

Die Statistik könnte jedoch auch anders interpretiert werden: Vielleicht läuft St. Pauli zwar weniger, dafür aber intelligenter. „Es gibt Spieler, die nicht 30 Sprints machen, sondern nur fünf, die dafür aber extrem gefährlich sind“, erklärte der Linksfuß, der selbst in den meisten Laufwerten unter den Top 20 rangiert – ebenso wie Arkadiusz Pyrka (24).

„Unser Spiel besteht darin, die Linie rauf und runter zu rennen“, verdeutlichte Oppie. Für die kommenden Wochen hat er sich vorgenommen, seinen ersten Scorerpunkt zu erzielen. „Mein Ziel ist es, aus einer defensiven Stabilität heraus mehr Gefahr nach vorne zu entwickeln. Besonders meine Flanken sollen noch präziser werden.“

Abdoulie Ceesay (22) hat mit Gambia bei der Afrika-Cup-Qualifikation für eine kleine Überraschung gesorgt. In Ghana gewann die Nationalmannschaft mit 4:2 und steht nach zwei Siegen mit guten Chancen auf das Weiterkommen. Einziger Wermutstropfen: Ceesay saß 90 Minuten auf der Bank.

Ähnlich erging es Dimitar Mitov (29), der beim torlosen Remis zwischen Bulgarien und Estland ebenfalls nur auf der Ersatzbank Platz nahm. Der ehemalige St.-Pauli-Spieler Karol Mets (33) stand hingegen 90 Minuten auf dem Feld.

Diesen Tag wird Connor Metcalfe (26) nicht so schnell vergessen. Obwohl er mit Australien den zweiten Test gegen Brasilien verlor, konnte er ein Tor erzielen.

Beim Stand von 1:1 erhielt er in der 33. Minute den Ball am Strafraum, zog ab und traf sehenswert ins rechte Eck zum 2:1. Trotz der Führung verloren die Socceroos am Ende mit 2:4. Metcalfe wurde nach 69 Minuten ausgewechselt. In seinem 45. Länderspiel war es sein dritter Treffer.

Mit gemischten Gefühlen wird Metcalfe zurück nach Hamburg fliegen.

Nach einer trainingsfreien Woche ist der FC St. Pauli wieder auf dem Trainingsplatz zurückgekehrt.

Während sich die Mannschaft mit lockeren Übungen aufwärmte, drehte Branimir Hrgota (33) seine Runden um den Platz. Der Offensivspieler ist von seinen Fersenproblemen noch nicht vollständig genesen.

Neben den verletzten Rony Jansson (22) und Gisli Thórdarson (22) fehlt auch Marcus Mathisen (30).

Wie beim FC St. Pauli saß Torwart Dimitar Mitov (29) bei der bulgarischen Nationalmannschaft nur auf der Bank. Von dort aus erlebte er trotz Führung eine 1:2-Niederlage gegen Luxemburg zum Start in die Nations League.

Auf der Gegenseite stand der ehemalige Kiezkicker Danel Sinani (29) in der Startelf, musste aber bereits zur Halbzeit verletzt vom Platz. Nationaltrainer Jeff Strasser (51) gab bekannt, dass Sinani für die kommenden Spiele ausfallen wird. Eine genaue Diagnose steht noch aus.

Abdoulie Ceesay (22) ist derzeit einer von vier St.-Pauli-Profis, der für seine Nationalmannschaft aktiv ist. Für ihn und Gambia begann am Freitagabend die Qualifikation zum Afrika Cup.

Ceesay stand im Eröffnungsspiel gegen Somalia in der Startelf und wurde nach 77 Minuten beim Stand von 1:1 ausgewechselt. Kurz darauf feierte er dennoch mit seiner Mannschaft einen 2:1-Sieg. Am Dienstag steht das zweite Gruppenspiel gegen Ghana an.

So ärgerlich! Connor Metcalfe (26) schnupperte mit Australien lange an einem Sieg gegen Brasilien, doch die Südamerikaner schlugen spät zurück.

Der Kiezkicker stand gemeinsam mit Jackson Irvine (33) in der Startelf und hatte Glück, dass ein Treffer von Estêvão (19) kurz vor der Pause zurückgenommen wurde. Im zweiten Durchgang sorgten die Socceroos für DAS Highlight der Partie: In der 68. Minute erzielte Ex-Bayern-Spieler Nestory Irankunda (20) per Traumfreistoß das 1:0.

Diese Führung hielt bis in die Nachspielzeit, doch dann erzielte Rayan (20) in der 95. Minute den Ausgleich. Metcalfe war da bereits ausgewechselt (84.). Am Dienstag kommt es zum Rückspiel.

Tomoya Ando (27) kam beim 3:1-Sieg Japans über Uruguay am Donnerstag nicht zum Einsatz.

Am Mittwoch wurde Alexander Blessin (53) offiziell als neuer Trainer von Borussia Mönchengladbach vorgestellt. Dabei kamen auch Fragen zu seiner Zeit bei St. Pauli auf.

„Ihr werdet nie hören, dass ich schlecht über meine Vergangenheit spreche“, betonte der 53-Jährige, der insgesamt von einer schönen Phase berichtete. „Das erste Jahr war sehr erfolgreich, das zweite weniger. Wir hatten Höhen und Tiefen, zwei positive und zwei negative Phasen, die letztlich zu lang waren und zum Abstieg führten.“

Trotz des enttäuschenden Endes zog er viel Positives aus seiner Zeit am Millerntor. „Es hat mich auch als Trainer weitergebracht. Man lernt nie aus und ich glaube nicht, dass ich die Weisheit mit Löffeln gefressen habe. St. Pauli ist ein großartiger Klub.“ Genau gegen diesen Gegner absolvieren die Kiezkicker am 3. Oktober während der Länderspielpause ein Testspiel.

Seit Dienstag steht nun fest: Der ehemalige St.-Pauli-Coach Alexander Blessin wird künftig als Cheftrainer bei Borussia Mönchengladbach an der Seitenlinie stehen.

Medienberichten zufolge unterschrieb der Stuttgarter einen Vertrag über zwei Jahre bei den Fohlen. Mit St. Pauli war er in der vergangenen Saison abgestiegen und anschließend vom Klub gegangen.

Der FC St. Pauli wird als erster deutscher Profiverein Mitglied der Union of European Clubs (UEC). Damit möchte der Verein die Arbeit der UEC für mehr sportliche Fairness, finanzielle Nachhaltigkeit und bessere Strukturen im europäischen Fußball unterstützen, teilte der Klub am Montagnachmittag mit.

Für St. Pauli ist der Beitritt ein weiterer Schritt, um sich für gerechtere Rahmenbedingungen im europäischen Fußball einzusetzen. Aus Sicht des Vereins gehören dazu neben einem ausgeglicheneren Wettbewerb und nachhaltigen wirtschaftlichen Strukturen auch transparente und nachvollziehbare Entscheidungsprozesse.

Die Union of European Clubs versteht sich als Interessenvertretung professioneller Vereine verschiedener Größenordnungen und Ligen und möchte auch denen eine stärkere Stimme geben, die bislang kaum in die Entscheidungen des europäischen Fußballs eingebunden sind.

Nach dem Abstieg im Sommer musste Alexander Blessin (53) nach zwei Jahren seinen Trainerposten bei St. Pauli räumen. Nun könnte er bald zurück an das Millerntor kommen.

Laut Medien gilt der 53-Jährige als Hauptfavorit auf die frei werdende Trainerposition bei Bundesligist Borussia Mönchengladbach. Genau gegen dieses Team testet St. Pauli am 3. Oktober.

Es wird spannend zu beobachten sein, wie die Fans auf eine mögliche Rückkehr Blessins reagieren würden.

Die Kiezkicker nutzen die zweiwöchige Länderspielpause Ende September/Anfang Oktober für ein Testspiel. Am 3. Oktober um 15:30 Uhr empfängt der FC St. Pauli Bundesliga-Club Borussia Mönchengladbach am Millerntor.

Das Spiel soll regulär über zweimal 45 Minuten ausgetragen werden. Ticketinformationen werden die Hamburger zeitnah bekanntgeben.

St.-Pauli-Anhänger aufgepasst! Am Donnerstag wurden die Spieltage 7 bis 13 der 2. Bundesliga terminiert, darunter auch drei Abendspiele für die Kiezkicker.

Hier die Übersicht der Spiele:

Tabelle der 2. Bundesliga

Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Saisonende ist Meister der zweiten Liga und steigt direkt in die Bundesliga auf. Gleiches gilt für den Zweitplatzierten. Der Drittplatzierte bestreitet eine Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga, um den Aufstieg beziehungsweise Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse.