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Hertha BSC: Gibt Pedersen gleich sein Blitz-Debüt in der Startelf?

Berlin – Dieser Transfer könnte genau zum richtigen Zeitpunkt kommen. Hertha BSC hat endlich einen passenden Linksverteidiger verpflichtet. Mads Pedersen (29) verstärkt die Berliner und könnte bereits am Freitag (18.30 Uhr/Sky) beim Auswärtsspiel in Braunschweig überraschend in der Anfangsformation stehen. Bei Hertha besteht vor allem auf der linken Abwehrseite großer Handlungsbedarf.

Bis Montag war Mayson Grothe (17) nach dem Weggang von Michal Karbownik (25) der einzige nominelle Linksverteidiger im Kader. Zwar hinterließ der 17-Jährige in der Vorbereitung einen positiven Eindruck, für Einsätze in der Liga oder eine feste Berücksichtigung im Kader reichte es bislang jedoch nicht.

Stattdessen wurde die linke Seite häufig von Deyovaisio Zeefuik (28), eigentlich als Rechtsverteidiger vorgesehen, besetzt – und das mit einigermaßen gutem Erfolg. Gegen Heidenheim erzielte er ein sehenswertes Tor, in Saarbrücken scheiterte der Niederländer nur knapp an der Latte, zeigte sich als ständiger Aktivposten und gewann viele defensive Zweikämpfe.

Allerdings ist Herthas Kämpfer in den kommenden zwei Begegnungen gesperrt. Die Alte Dame benötigte daher dringend eine Verstärkung – und hat sie nun gefunden. „Mads wird uns mit seiner Erfahrung und seiner Mentalität weiterhelfen. Wir sind sehr froh, dass er sich für uns entschieden hat“, erklärte Sportdirektor Benjamin Weber (46) über den Neuzugang.

Zwar könnte Trainer Leitl als Alternative auch die Innenverteidiger Niklas Kolbe (27) oder Marton Dardai (24) auf die linke Außenbahn stellen, die besten Chancen auf einen Einsatz in der Startelf hat jedoch trotz kurzer Eingewöhnungszeit Pedersen. Der Däne bringt mit 115 Bundesligaeinsätzen eine Menge Routine mit und besitzt einen entscheidenden Vorteil: Er ist ein ausgebildeter Linksverteidiger.

Wie Zeefuik zeichnet sich auch Pedersen vor allem durch seine Mentalität aus, ist zudem ziemlich schnell. Beim FC Augsburg wurde er in letzter Zeit jedoch kaum berücksichtigt. In den vergangenen zwei Jahren bestritt der 29-Jährige lediglich 14 Bundesligaspiele.

Sein bisher letztes Startelfspiel liegt ebenfalls einige Monate zurück: Anfang Januar stand Pedersen zuletzt in der Anfangsformation gegen Gladbach. Am Freitag könnte sich das ändern.