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Nach drei Wochen Pause: FCM strebt gegen Aufstiegsanwärter den nächsten Heimsieg an

Magdeburg – Die lange Pause ist vorbei – mit dem Ende der Länderspielunterbrechung startet am kommenden Wochenende endlich wieder der Ligaalltag. Der 1. FC Magdeburg trifft am Samstag (13 Uhr) auf Hannover 96, einen Aufstiegskandidaten, der bisher nur mäßig in die Saison gestartet ist.

Wegen des bislang enttäuschenden Saisonstarts zog Hannover 96 die Konsequenzen und entließ den ehemaligen Magdeburger Trainer Christian Titz (55). Sein Nachfolger auf der Trainerbank wird Sandro Wagner (38). Diese Veränderung wirkt sich auch auf das Team von FCM-Coach Petrik Sander (65) aus:

„Natürlich hat das Einfluss. Es wäre einfacher gewesen, wenn wir auf Hannover unter Christian Titz getroffen wären. Aber so ist der Fußball eben“, erklärte Sander im Hinblick auf den Trainerwechsel beim kommenden Gegner.

Die Vorbereitung auf das Spiel gestaltet sich für das Trainerteam etwas schwieriger. Da es das erste Spiel unter Wagner sein wird, lässt sich noch nicht genau einschätzen, wie die Hannoveraner auftreten werden. Dennoch haben Sander und sein Team gewisse Erwartungen:

„Sandro wird sicherlich sein eigenes Konzept umsetzen. Wir haben versucht, uns zu informieren, erste Eindrücke gesammelt und bereiten uns auf verschiedene Szenarien vor, die möglich sind“, so der Trainer.

Auf die Frage, ob alle Spieler des FCM einsatzfähig sind, wollte der 65-Jährige nicht konkret antworten. Ohne einzelne Akteure zu benennen, stellte er klar: „Wir werden mit einer schlagkräftigen Mannschaft auflaufen.“

Diese Länderspielpause war neuartig, da sie mit drei Wochen ungewöhnlich lang war und für alle Teams eine Herausforderung darstellte, diese Auszeit sinnvoll zu nutzen. „Die Herangehensweisen der Vereine waren dabei sehr unterschiedlich“, erklärte Petrik Sander auf der Pressekonferenz.

Der FCM gehörte zu den Mannschaften, die während der Pause kein offizielles Testspiel gegen einen externen Gegner bestritten: „Wir haben versucht, ein Testspiel zu organisieren, aber es hat letztlich nicht stattgefunden. Wir wollten das aber auch nicht um jeden Preis erzwingen“, berichtete Sander.

Stattdessen griffen die Magdeburger auf eine bewährte Alternative zurück: „Das, was wir als Testspiel durchführten, war ein internes Duell, das wir aber unter Wettkampfbedingungen gestalteten“, erläuterte der 65-Jährige.

Dabei kamen auch offizielle Schiedsrichter sowie Heim- und Auswärtstrikots zum Einsatz.

Trotz der ungewohnten Situation zeigte sich Petrik Sander zufrieden mit dem Umgang seines Teams während der Länderspielpause: „Niemand weiß, was der richtige Weg ist. Wir haben uns für eine Lösung entschieden, die für uns sinnvoll und passend war.“

2. Bundesliga Tabelle

Die Rangliste der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Die Mannschaft, die am Saisonende auf dem ersten Platz steht, wird Meister der 2. Liga und steigt direkt in die 1. Bundesliga auf. Dasselbe gilt für den Zweitplatzierten. Der Drittplatzierte muss in die Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga, um den Aufstieg beziehungsweise Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse zu klären.