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Duell gegen Aufsteiger: Darauf kommt es für den FCM im Spiel gegen Osnabrück an

Magdeburg – Am kommenden Samstag steht für den 1. FC Magdeburg das zweite Spiel der Saison an, in dem es gegen den VfL Osnabrück darum geht, den Fehlstart zu korrigieren und Wiedergutmachung zu leisten. Der Aufsteiger stellt dabei alles andere als eine leichte Herausforderung dar.

Der VfL Osnabrück zeigte zum Auftakt der Saison eine beachtliche Leistung. Gegen den Bundesliga-Absteiger aus Heidenheim hielten sie auswärts lange Zeit gut mit, mussten sich am Ende jedoch mit 3:4 geschlagen geben. „Meine Mannschaft hat einen Kampf auf Augenhöhe geliefert“, betonte Trainer Timo Schultz.

Obwohl der Kader mit einem Marktwert von 8,9 Millionen Euro der geringste in der gesamten Liga ist, offenbarten sich am ersten Spieltag vielversprechende Ansätze, die dem FCM die Auswärtsfahrt erschweren könnten.

In der von Timo Schultz eingesetzten 3-4-2-1-Formation verfügen Badjie und Kopacz über zwei dynamische Spieler, die immer wieder gefährliche Impulse setzen können.

Doch in Heidenheim blieben diese Impulse nicht ohne Wirkung: Die Lila-Weißen kamen auf starke 26 Torschüsse, von denen drei zum Torerfolg führten. Diese offensive Durchschlagskraft wird auch für die Abwehr des FCM, die im Spiel gegen Braunschweig deutlich verunsichert wirkte, eine ernstzunehmende Gefahr darstellen.

Dass der VfL Osnabrück in der 2. Liga mit einem solch torreichen Spiel starten würde, war nicht unbedingt zu erwarten. In der vergangenen Saison ließ die Mannschaft von Timo Schultz lediglich 34 Gegentore in 38 Spielen zu und stellte damit mit Abstand die beste Defensive der Liga.

Das Trainerteam um Petrik Sander (65) wird nach dem enttäuschenden Auftakt versuchen, das Selbstvertrauen der Mannschaft zu stärken und sich bestmöglich auf den bevorstehenden Gegner vorzubereiten. Besonders die Defensive muss sich besser organisieren und die Räume so eng wie möglich halten.

Ein entscheidender Punkt wird dabei sein, die Umschaltsituationen der Osnabrücker zu unterbinden. Gegen Eintracht Braunschweig waren genau diese Momente für mehrere Gegentore beim FCM verantwortlich.

Ob Sander in der Innenverteidigung bereits zum zweiten Spieltag personelle Veränderungen vornehmen wird, ist noch offen. Sowohl Jaeckel als auch McNulty wirkten gegen Braunschweig in puncto Tempo etwas überfordert und zeigten Unsicherheiten, weshalb Müller eine mögliche Alternative darstellt.

Auch die richtige Einstellung wird von großer Bedeutung sein. Petrik Sander hinterfragte nach dem Spiel gegen Braunschweig genau diesen Punkt: „Der ein oder andere hatte vielleicht andere Erwartungen und ist dann schmerzlich auf dem Boden der Tatsachen gelandet.“ Der Aufsteiger darf keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden.

An der Bremer Brücke bietet sich dem FCM nun die Gelegenheit, das Ergebnis vom letzten Wochenende etwas hinter sich zu lassen und, wie Tobias Müller es formulierte, „in Osnabrück die Saison neu zu starten“.