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FCM-Plan geht voll auf: „Hätte ich zwei Hüte, würde ich beide ziehen“

Magdeburg – Der Auftakt in die zweite Phase der 2. Bundesliga ist geglückt. Nach einem überzeugenden 3:0-Erfolg gegen Hannover 96 kann der 1. FC Magdeburg stolz auf die gezeigte Leistung zurückblicken. Trainer Petrik Sander fand nach dem Spiel nur lobende Worte für seine Mannschaft.

„Ich habe den Spielern nach dem Match gesagt: ‚Hätte ich zwei Hüte, würde ich beide vor euch ziehen‘“, berichtete der 65-Jährige auf der anschließenden Pressekonferenz. Die Mannschaft erwischte einen perfekten Start und erzielte durch ein erfolgreiches Pressing bereits in der dritten Minute den Führungstreffer.

„Unser Plan war es, früh Druck zu machen und hoch zu verteidigen. Zum Glück hat es schon in der dritten Minute funktioniert“, erklärte Sander. Mit der frühen Führung im Rücken war deutlich zu erkennen, wie das Selbstvertrauen der Elbestädter wuchs und sie zunehmend sicherer auftraten.

Während Hannover offensiv nur bei Standards gefährlich wurde, blieb der FCM weiterhin spielbestimmend und setzte seine eigene Spielweise konsequent um. Auch nach dem Seitenwechsel bewahrten die Blau-Weißen trotz der doppelten Führung ihre Konzentration.

„Es besteht immer die Gefahr, dass man mit einer Führung in die Pause geht und sich darauf ausruht. Das war bei uns aber definitiv nicht der Fall“, lobte Sander. Stattdessen agierten die Magdeburger wachsam und nutzten geschickt die sich bietenden Umschaltmomente.

Ein Symbol für die derzeitige Stimmung und den Zusammenhalt im Team ist Baris Atik, der sich bei Mateusz Zukowskis Treffer fast noch mehr freute als bei einem eigenen Tor. „Ich freue mich riesig. Ich mag ihn wirklich sehr. Umso schöner ist es, dass er jetzt trifft, denn er ist ein großartiger Typ“, so Atik.

Der Pole hatte einen eher zögerlichen Start in die Saison und erzielte bislang erst zwei Tore in sechs Spielen. Umso bedeutender ist sein Treffer jetzt.

„Für uns ist es extrem wichtig, einen Stürmer zu haben, der Tore schießt. Wir sind auf Zukowski angewiesen, weil wir jemanden brauchen, der eine hohe Qualität mitbringt. Es ist entscheidend, dass Zukowski in seinem Rhythmus bleibt, denn dann wird er uns und sich selbst enorm weiterhelfen“, betonte Atik.

Das kommende Spiel am nächsten Wochenende gegen Dynamo Dresden, den sogenannten Elb-Clásico, misst Atik keine besondere Bedeutung bei: „Außenstehende machen daraus natürlich ein größeres Ereignis, als es tatsächlich ist. Für uns ist es einfach ein weiteres Zweitligaspiel, das wir gewinnen wollen“, erklärte der 31-Jährige.