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„Wir werden das Spiel kontrollieren“: Was der FCM-Trainer zum Start in die 2. Bundesliga erwartet

Magdeburg – In wenigen Tagen beginnt die 2. Bundesliga mit dem ersten Spieltag, und für den 1. FC Magdeburg steht zum Auftakt ein Heimspiel in der Avnet-Arena gegen Braunschweig an. Auf der Pressekonferenz vor dem Duell gibt FCM-Coach Petrik Sander einen Ausblick auf die bevorstehende Begegnung.

„Zunächst erwarte ich eine großartige Stimmung“, eröffnet der 65-Jährige seine Einschätzung zum Spiel. Schnell wird jedoch deutlich, dass Sander gerne die Spielkontrolle übernehmen möchte:

„Wir wollen das Spiel bestimmen. Entscheidend wird sein, wie viel wir zulassen und inwiefern es uns gelingt, den Gegner so zu beherrschen, dass wir in Führung gehen können“, erklärt Sander.

Leicht wird es gegen Eintracht Braunschweig, das sich in der Sommerpause gut verstärkt hat, allerdings nicht. Auch Sander ist sich dessen bewusst: „Ich weiß, dass Braunschweig nicht passiv agieren wird. Sie werden uns definitiv herausfordern.“

Die übergeordneten Ziele für die Saison bleiben vorerst intern, doch eines verrät Sander: „Der allgemeine Tenor war, gut in die Saison zu starten. Dazu gehört ein Heimsieg gegen Braunschweig. Darin sind sich alle einig und jeder wird alles dafür geben. Das ist unsere Verpflichtung.“

Durch die vielen Neuzugänge und zahlreiche Spieler mit Potenzial, die den Unterschied machen können, steht Petrik Sander mit seinem Trainerteam vor der Herausforderung, schwierige personelle Entscheidungen zu treffen. Besonders vor dem ersten Spieltag ist noch unklar, wer letztlich in der Startformation stehen wird.

„Es müssen viele kleine Puzzleteile zusammengefügt werden, bis ein stimmiges Gesamtbild entsteht“, beschreibt Sander die Situation. Zwar hat der 65-Jährige das Privileg, aus vielen Optionen wählen zu können, gleichzeitig ist ihm bewusst, „dass einige Spieler leer ausgehen werden“.

Der erfahrene Trainer geht davon aus, dass die Entscheidungen über die Startelf für einige Akteure „enttäuschend ausfallen“ werden. Am Ende zähle für ihn jedoch nur, was für die Mannschaft am besten ist. In diesem Zusammenhang bezeichnet er den Fußball auch als „brutal“.

Mit solchen Situationen müsse er als Trainer umgehen können, betont Sander. Dass sein Team bereits gut aufgestellt ist, glaubt der 65-Jährige fest: „Ich bin überzeugt, dass wir eine ausgewogene Mischung haben und auf verschiedene Situationen reagieren können. Das ist essenziell, ebenso wie die Fähigkeit, bei besonderen Umständen auch die Taktik anzupassen.“