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FC St. Pauli steht vor einem Rätselspiel gegen Hannover: Rapp nominiert Siegerformation, Roggow muss bei 96 auf der Bank Platz nehmen

Hamburg/Hannover – Kann die Erfolgsserie fortgesetzt werden? Der FC St. Pauli möchte seinen Aufwärtstrend auch im Zweitliga-Topspiel am Samstagabend bei Hannover 96 bestätigen. Doch Trainer Marcel Rapp (47) sieht sich mit einer kleinen Herausforderung konfrontiert.

Bei der Aufstellung hat Rapp die Qual der Wahl. Sowohl in der Dreierkette, im zentralen Mittelfeld als auch im Angriff stehen ihm mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Wer am Ende den Zuschlag erhält, hängt häufig auch vom Gegner ab – und genau hier liegt an diesem Samstagabend das Problem.

Zum ersten Mal trifft Rapp auf seinen Kontrahenten Sandro Wagner (38). „Als Trainer kenne ich ihn kaum“, gab er zu. Auch aus der begrenzten Anzahl von Begegnungen seines ehemaligen Clubs FC Augsburg lassen sich kaum Rückschlüsse ziehen.

„Wir sind auf alle Eventualitäten vorbereitet, können flexibel reagieren und haben das bereits bewiesen. Unser Fokus liegt jedoch vor allem auf uns selbst“, betonte Rapp.

Auf der anderen Seite kündigte Wagner an, dass seine Mannschaft „alles geben“ werde. Was genau er damit meint, ließ er offen. Zudem blickte er voller Vorfreude auf die Partie: „Für Fußballer gibt es kaum etwas Schöneres als ein Flutlichtspiel am Abend vor ausverkauftem Haus.“ Mit dieser Ansicht dürfte er nicht alleine sein.

Die Aufstellungen

Hannover: Weinkauf – Ghita, Tomiak, Hugonet – Neubauer, Oudenne – S. T. Thordarson – Chakroun, Hartel, Taibi – Källman

St. Pauli: Voll – Nemeth, Smith, La. Ritzka – Pyrka, Rasmussen, Fujita, Oppie – Metcalfe – Niang, Ceesay

Der TAG24-Tipp

Die Kiezkicker bewahren im Abendspiel einen kühlen Kopf und vermiesen Sandro Wagner sein Heimdebüt. St. Pauli siegt mit 2:0 in Hannover.

Erstmeldung, 17. Oktober, 7:01 Uhr; aktualisiert um 19:43 Uhr.