Neuverpflichtungen zeigen ihr Können: FCM gewinnt gegen Bundesliga-Aufsteiger Paderborn
Paderborn – Zwei Wochen vor dem offiziellen Beginn der neuen Saison präsentierte sich der 1. FC Magdeburg in einem Vorbereitungsspiel gegen den Bundesligisten Paderborn äußerst überzeugend und gewann mit 2:0. Vor allem in der Offensive zeigten die Magdeburger großen Spielfluss und viel Begeisterung.
Eine dieser gelungenen Offensivaktionen verwertete Neuzugang Emmanuel Iyoha (28) mit einem sehenswerten Außenrist-Schuss, der die Führung zum 1:0 brachte. FCM-Trainer Petrik Sander (65) freute sich nach dem Treffer sichtlich mit seinem Spieler:
„So ein Tor ist mental ungemein wichtig. Es stärkt das Selbstbewusstsein.“ Auch in der Folge erspielte sich das Team aus der Elbestadt weitere gute Chancen, verpasste es aber zunächst, auf 2:0 zu erhöhen.
In der 66. Minute sorgte dann allerdings eine Kombination von zwei weiteren Neuzugängen für das zweite Tor: Paul Jaeckel (28) stieg nach einem Freistoß von Torben Müsel (27) am höchsten und köpfte den Ball zum 2:0 ins Netz.
Nach diesem vorletzten Testspiel vor dem Saisonstart zeigte sich Petrik Sander sehr zufrieden und betonte, dass er „viele positive Aspekte gesehen hat, die man mitnehmen kann“.
Auch Trainer Pascal Ibold (36) äußerte sich nach dem erfolgreichen Testspiel zufrieden und freute sich besonders über die weiße Weste: „Gerade in unserer aktuellen Phase ist es enorm wichtig, hinten die Null zu halten.“
Nach der vergangenen Spielzeit war klar, dass der 1. FC Magdeburg intensiv an den Standards arbeiten muss. Dass sich diese Arbeit bereits im Freundschaftsspiel auszahlt, wertet Ibold als gutes Zeichen:
„Das war definitiv ein Schwerpunkt in der Vorbereitung, mehr Gefahr bei Standardsituationen zu entwickeln. Umso schöner, dass Paul Jaeckel als Neuzugang direkt voll trifft.“
Obwohl der 2:0-Sieg Selbstvertrauen gibt und die Freude über den Erfolg gegen einen Bundesliga-Aufsteiger groß ist, sind sich alle Beteiligten bewusst, dass es sich „nur“ um ein Testspiel handelt: „Dennoch sollten wir bescheiden bleiben und den Ball flach halten“, so Ibold abschließend.