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„Ein taktisches Duell auf dem grünen Rasen“: FCM vor Begegnung mit der Alten Dame

Magdeburg – Am kommenden Sonntag um 13:30 Uhr will der 1. FC Magdeburg seinen dritten Sieg in Folge in der Liga erringen und damit den Saisonstart weiter verbessern. Zum vierten Spieltag trifft das Team auf Hertha BSC, das bislang alle Pflichtspiele in dieser Saison für sich entscheiden konnte.

„Wir müssen den einen oder anderen vielleicht ein wenig überraschen“, erklärte FCM-Trainer Petrik Sander (65) bei der Pressekonferenz vor der Begegnung. Ob sich diese Überraschungen durch Änderungen in der Startformation oder in der Spieltaktik zeigen werden, wollte Sander nicht verraten: „Würde ich das tun, wäre es ja keine Überraschung mehr“, meinte der 65-Jährige schmunzelnd.

Fest steht, dass mit der Alten Dame eine Mannschaft wartet, die trotz zahlreicher Abgänge in dieser Saison sehr stabil auftritt. „Wenn Leistungsträger einen Verein verlassen – aus welchen Gründen auch immer – schweißt das die verbliebenen Spieler oft besonders zusammen“, beobachtet Sander. So ist es auch bei Hertha.

Der Magdeburger Coach hat sich bereits erste Gedanken über die Spielweise der Berliner gemacht und erwartet eine aktive Herangehensweise: „Ich gehe davon aus, dass sie vor eigenem Publikum früh attackieren, versuchen werden, unseren Ballbesitzfußball zu stören und gezielt auf schnelle Ballgewinne setzen. Für uns ergeben sich daraus natürlich Chancen. Es wird also ein taktisches Schachspiel auf dem Rasen werden.“

Dass dieses Spiel in einem der größten Stadien Deutschlands ausgetragen wird, verleiht der Partie einen besonderen Reiz: „Das Olympiastadion ist für mich wirklich etwas Besonderes, da es eine einzigartige Architektur besitzt. Es ist immer wieder ein Erlebnis, nach Berlin zu reisen“, erzählte der Trainer.

Die Fans des FCM blicken mit positiven Erinnerungen auf die bisherigen Aufeinandertreffen mit Hertha zurück. Im letzten Jahr gewann Magdeburg im Olympiastadion mit 2:0, obwohl Hertha zuvor fünf Siege in Folge verbuchte.

Eine ähnliche Ausgangssituation herrscht auch diesmal vor. Sander weiß, worauf es ankommt: „Für uns ist es entscheidend, defensiv kompakt zu stehen und möglichst lange ohne Gegentor zu bleiben. Ich bin überzeugt – und das ist keine Überraschung – dass wir jederzeit in der Lage sind, selbst ein Tor zu erzielen.“

Abgesehen von Lubambo Musonda (31) kann Sander personell aus dem Vollen schöpfen. „Alle anderen sind fit und verfügbar“, berichtete der Trainer auf der Pressekonferenz. Somit dürften auch diesmal schwierige Entscheidungen bei der Aufstellung anstehen.