WM-Aus nach Elfmeterschießen: Fassungslosigkeit beim Leipziger Public Viewing!
Leipzig – Das letzte Spiel der deutschen Mannschaft bei der WM 2026 ist vorbei. In der Nacht zum Dienstag unterlag das DFB-Team im Elfmeterschießen gegen Paraguay mit 4:5. Ein schmerzhaftes Ausscheiden, das auch in Leipzig von zahlreichen hoffnungsvollen Fans der Nationalmannschaft verfolgt wurde.
TAG24 war vor Ort und schaute kurz vor dem Anpfiff um 22:30 Uhr im Felsenkeller vorbei.
Im großzügigen Außenbereich waren mehrere Bildschirme aufgestellt worden. Da einige Besucher ihre Klappstühle selbst mitbrachten und aufstellten, erinnerte die Atmosphäre an eine gemütliche Gartenparty.
Insgesamt fanden sich etwa 200 bis 300 Gäste ein. „Weniger als bei den vorherigen Spielen, aber zum Glück blieb es trocken“, berichtete eine der Kellnerinnen des Veranstaltungsortes.
Die Zuschauer, die zu Beginn der Begegnung eher erwartungsvoll und abwartend gestimmt waren, mussten sich größtenteils in den Innenbereich zurückziehen, wo längst nicht jeder einen Sitzplatz ergattern konnte.
Die erste Spielphase ging zu Ende und hinter vorgehaltener Hand machte sich zunehmend Unbehagen breit. Der Gegentreffer für Deutschland noch vor der Halbzeitpause verstärkte diesen Eindruck. Ein herber Rückschlag – auch für die Public-Viewing-Gemeinde.
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Ein neuer Aufwind entstand im „Dolden Mädel“. Dort sammelten sich die Fans vor allem am Eingang vor einem großen Bildschirm, der an einem Transporter montiert war.
Zwischendurch wurde auch mal ein Fangesang angestimmt. Die Stimmung war spürbar intensiver, da alle gebannt in dieselbe Richtung blickten. Wer fror, konnte sich zudem ins Braugasthaus zurückziehen, wo das Spiel an mehreren Projektoren übertragen wurde.
Als die deutsche Mannschaft zum zwischenzeitlichen 1:1 ausglich, dürfte niemand mehr gefroren haben. Plötzlich war die Euphorie zurück, jede Szene wurde bejubelt.
Ein weiteres Tor erzielte Deutschland jedoch erst in der Verlängerung. Auf den wilden Jubel folgte große Ernüchterung, als der Schiedsrichter das Tor von Jonathan Tah (30) aberkannte.
Das Elfmeterschießen nach Mitternacht zehrte dann zunehmend an den Kräften. Wer nicht schon gegangen war, weil er früh zur Arbeit musste oder müde war, verfolgte ein spannendes Hin und Her, das letztlich im Ausscheiden der deutschen Mannschaft endete. Fassungslosigkeit herrschte im „Dolden Mädel“, die meisten Zuschauer machten sich danach direkt auf den Heimweg.