HSV-Blog: Ehemaliger Trainer kurz vor Vertragsabschluss beim Rekordmeister
Hamburg – Nach einem enttäuschenden Saisonstart gelang dem HSV am Samstagnachmittag gegen den 1. FC Köln der erste Saisonsieg.
Mit diesem Erfolg geht das Team wenigstens mit etwas Erleichterung in die bevorstehende Länderspielpause. Acht Profis mussten ihre Koffer packen, während einer schon früher zurückkehrte und nun für mehrere Wochen ausfällt.
In unserem HSV-Blog halten wir Euch über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und weitere aktuelle Geschehnisse im Volkspark auf dem Laufenden.
Der frühere HSV-Coach Markus Gisdol (57), der von September 2016 bis Januar 2018 die Mannschaft betreute, steht vor einer neuen Aufgabe.
Nach diversen Medienberichten wird der 57-Jährige offenbar bald den bulgarischen Rekordmeister ZSKA Sofia trainieren. Zuletzt war Gisdol von Juli bis Oktober 2025 bei Kayserispor in der türkischen Süper Lig tätig. Sollte er den Posten antreten, trifft er in der Conference League unter anderem auf Trabzonspor, das von Thomas Reis (52) gecoacht wird, sowie auf Superstar Mohamed Salah (34).
Eine bittere Nachricht für den HSV: Albert Grønbæk (25) fällt für mehrere Wochen aus. Dies bestätigte der Klub am Samstag.
Der bislang auffälligste Spieler im Team erlitt beim Nations-League-Spiel gegen Norwegen (2:3) am Donnerstag einen Faserriss im rechten Oberschenkel, wie eine MRT-Untersuchung des dänischen Verbandes zeigte.
Wie lange Grønbæk ausfällt, bleibt offen. Fest steht aber, dass sein Fehlen angesichts seiner starken aktuellen Form nur schwer zu kompensieren sein wird.
Freud und Leid erleben zwei HSV-Profis während der Länderspiele: Patson Daka (27) und Zakaria El Ouahdi (24) starteten mit ihren Nationalteams in die Qualifikation für den Afrika-Cup – mit unterschiedlichen Ergebnissen.
Daka stand beim 1:3 gegen Algerien für Sambia in der Startelf, wurde aber zur Halbzeit ausgewechselt und konnte die Niederlage nicht verhindern. El Ouahdi hingegen feierte mit Marokko einen 2:0-Erfolg gegen Gabun, kam jedoch nicht zum Einsatz.
Auch Otto Stange (19) war aktiv: Der HSV-Talent stand beim 1:0-Sieg der deutschen U20 gegen Frankreich in der Anfangsformation.
Der HSV trauert um eine Vereinsikone: Peter "Eiche" Nogly, ehemaliger Kapitän und Abwehrspieler, starb am 24. September im Alter von 79 Jahren nach langer schwerer Krankheit.
Der Klub teilte dies am Freitag mit und würdigte ihn als herausragende Persönlichkeit: "Die HSV-Familie verliert eine Leitfigur und einen absoluten Publikumsliebling. Nogly zählt zu den besten Verteidigern, die je das Trikot mit der Raute getragen haben", heißt es in der Würdigung.
Nogly war elf Jahre lang Profi beim HSV und absolvierte insgesamt 634 Einsätze, darunter 414 Pflichtspiele, davon 320 in der Bundesliga. Mit dem Verein gewann er 1976 den DFB-Pokal, 1977 den Europapokal der Pokalsieger sowie 1979 die deutsche Meisterschaft.
Die Verantwortlichen des HSV verfolgten die Nations-League-Partie zwischen Norwegen und Dänemark am Donnerstagabend sicherlich mit gemischten Gefühlen. Stolz darauf, dass zwei Spieler aus ihren Reihen auf dem Platz standen, trübte doch ein Wermutstropfen die Stimmung.
Der 3:2-Sieg Norwegens endete für David Möller Wolfe (24) und Albert Grønbæk (25) weniger erfreulich: Wolfe wurde erst zur 66. Minute eingewechselt, erhielt kurz vor Spielende wegen eines taktischen Fouls Gelb-Rot und fehlt dem HSV am Sonntag gegen Portugal.
Grønbæk kam erst in der 82. Minute aufs Feld, verletzte sich aber am Oberschenkel. Dänemarks Nationaltrainer Brian Riemer (48) bestätigte die Verletzung und kündigte Grønbæks vorzeitige Rückkehr nach Hamburg an.
Torwart Sander Tangvik (23) saß bei Norwegen während der gesamten Partie auf der Bank.
Für Warmed Omari (26) gab es trotz der 1:3-Niederlage der Komoren gegen Kamerun einen persönlichen Erfolg: Im 13. Länderspiel erzielte der HSV-Verteidiger sein erstes Tor.
Finanziell fährt der HSV ein Rekordjahr ein – ein Jahr nach der Rückkehr in die Bundesliga.
Im Geschäftsjahr 2025/26 erzielte der Verein einen Umsatz von 182,1 Millionen Euro – ein Plus von 44 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und der höchste Wert in der Vereinsgeschichte. Damit wurde der Rekord aus der Saison 2008/09 (161,2 Mio. Euro) übertroffen. Auch der Gewinn stieg von 4,4 auf 8,1 Millionen Euro, teilte der Klub am Donnerstag mit.
„Jeder Aufstieg bringt höhere Einnahmen, entscheidend bleibt jedoch, wie man damit umgeht“, erklärte HSV-Vorstand Eric Huwer. Die zusätzlichen Gelder seien gezielt in Mannschaft, Nachwuchs und Infrastruktur investiert worden.
„Danke an alle, die dabei helfen, den HSV langfristig in der Bundesliga zu etablieren und dieses Wachstum möglich machen“, ergänzte Huwer.
Nach dem erlösenden ersten Saisonsieg gegen den 1. FC Köln steht nun die lange Länderspielpause an. Der HSV muss auf insgesamt acht Akteure verzichten, darunter treffen drei Spieler in direkten Duellen aufeinander.
Bereits am ersten Spieltag der Nations League kommt es zum Aufeinandertreffen von Sander Tangvik (23) und David Möller Wolfe (24) aus Norwegen gegen Albert Grønbæk (25) aus Dänemark. Gespielt wird am 24. September um 20:45 Uhr in Oslo. Danach treten Tangvik und Wolfe zweimal gegen Portugal (27. September, 4. Oktober) sowie Wales (1. Oktober) an, während Grønbæk mit Dänemark auf Portugal (1. Oktober) und Wales (27. September, 4. Oktober) trifft.
Drei HSV-Spieler sind zudem in der Qualifikation zum Afrika-Cup im Einsatz. Zakaria El Ouahdi (24) und Marokko messen sich mit Gabun (25. September) und Lesotho (29. September), dazu kommt ein Freundschaftsspiel gegen Ghana (4. Oktober). Patson Daka (27) tritt mit Sambia gegen Algerien (25. September) und Togo (29. September) an. Warmed Omari (26) und die Komoren wollen sich in den Partien gegen Kamerun (24. September) und Namibia (29. September) behaupten, dazu steht noch ein Testspiel gegen den Senegal (4. Oktober) an.
Otto Stange (19) und Louis Lemke (16) wurden für den DFB-Nachwuchs nominiert. Stange spielt mit der U20 gegen Frankreich (25. September), Italien (29. September) und England (3. Oktober). Lemke tritt mit der U19 gegen die Ukraine (27. September), Finnland (30. September) und Tschechien (3. Oktober) an.
Fast wäre Yussuf Poulsen beim Spiel gegen den 1. FC Köln (2:1) zu spät zum Anpfiff gekommen. Trainer Merlin Polzin brachte den Angreifer in der zweiten Halbzeit, doch der Däne konnte seine Schienbeinschoner nicht finden.
„Ich bin nochmal zurückgesprintet. Das war ein bisschen stressig“, scherzte der 32-Jährige nach dem Spiel. Er habe kurz vor Wiederanpfiff noch in der Kabine gesucht, aber in der Hektik nichts gefunden.
Um rechtzeitig auf dem Platz zu stehen, borgte er sich schließlich Schienbeinschoner von einem Mitspieler. „Am Ende lagen sie aber tatsächlich in der Kabine“, gab er zu.
Nach der dritten Niederlage in Folge gegen RB Leipzig am Sonntag (0:5) befindet sich der HSV mit null Punkten und 12 Gegentoren derzeit auf dem letzten Tabellenplatz der Bundesliga. Welche Konsequenzen hat das für Trainer Merlin Polzin?
Bisher offenbar keine, wie sich zeigt. Besonders Sportvorständin Kathleen Krüger (41) betonte vor dem Spiel am Sonntag und nach der 0:5-Pleite gegen Mainz 05, dass man an Polzin festhalte und den eingeschlagenen Weg gemeinsam weiterverfolgen wolle. Laut „Bild“ sollen die Verträge des gesamten Trainerteams bis 2029 verlängert werden.
Die Vereinsführung steht trotz des schlechten Saisonstarts hinter dem Aufstiegstrainer. Einige Fans in den sozialen Medien sehen das jedoch anders. Sie danken Polzin für seine Arbeit, wünschen sich aber teilweise frischen Wind auf der Trainerbank.
Diese Niederlage schmerzt besonders: Die HSV-Frauen verloren am Freitag ihr Nordderby bei Werder Bremen mit 0:1.
Das entscheidende Tor erzielte Isabella Jaron (24) in der 49. Minute per Kopf nach einer Ecke vor 26.814 Zuschauern im Weserstadion.
HSV-Anhänger aufgepasst: Am Donnerstag wurden die Bundesliga-Spieltage 5 bis 11 zeitgenau angesetzt. Das Nordderby der Rothosen bei Werder Bremen findet an einem Sonntag um 17:30 Uhr statt.
Die Termine im Überblick:
Gute Nachrichten für alle Fans des HSV: Der Verein hat die Genehmigung zur Erhöhung der Stadionkapazität auf über 60.000 Plätze erhalten.
Die ersten Umbauarbeiten sollen laut Klub bereits im Oktober starten. Die Maßnahmen werden zwischen den Heimspielen der Männer- und Frauenmannschaften durchgeführt, um den Spielbetrieb nicht zu beeinträchtigen.
Die Finanzierung des Stadionausbaus übernimmt der HSV Supporters Trust, der die von Fans gesammelten Mittel bündelt und insbesondere für den Kauf weiterer Anteile an der HSV Fußball AG & Co. KGaA einsetzt.
Ein mit Spannung erwarteter Tag für Verein, Spieler und Anhänger steht bevor: Am 15. September darf Mario Vuskovic (24) nach seiner Dopingsperre endlich wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.
Der HSV plant für diesen Tag eine öffentliche Trainingseinheit um 15 Uhr – die Fans wollen das Comeback des Kroaten unbedingt miterleben.
Unklar bleibt noch, ob das Training im Volksparkstadion stattfinden wird. Medienberichten zufolge erwägt der Klub diesen Schritt, um dem erwarteten Fan-Andrang gerecht zu werden. Eine Entscheidung soll in den nächsten Tagen fallen.
Einmal Champions League schnuppern: Daniel Elfadli (29) wechselt bis Saisonende auf Leihbasis zum österreichischen Meister Linzer ASK. Dort wird der vielseitige Defensivspieler unter anderem gegen Real Madrid und den FC Liverpool antreten.
Sportdirektor Claus Costa (42) erklärte: „Aufgrund der großen Konkurrenz bei uns war seine Einsatzzeit zuletzt begrenzt. Die Leihe zum LASK bietet ihm eine großartige Chance, die wir ihm nicht verbauen wollten. Wir sind überzeugt, dass Fadli mit seiner Vielseitigkeit und Persönlichkeit auch dort eine Bereicherung sein wird.“
Elfadli war im Sommer 2024 vom 1. FC Magdeburg zum HSV gekommen, spielte eine Schlüsselrolle beim Aufstieg, verlor aber in der Bundesliga seinen Stammplatz.
Das Personalkarussell dreht sich weiter: Emir Sahiti (27) verlässt den HSV und schließt sich Hannover 96 in der 2. Liga an – dies gaben beide Klubs am letzten Transfer-Tag bekannt.
Sportdirektor Costa erläuterte: „Nach seiner Rückkehr aus Israel führten wir offene Gespräche, in denen wir gemeinsam feststellten, dass seine Chancen auf regelmäßige Einsätze begrenzt sind.“
Sahiti selbst sagte: „Ich hatte eine fantastische Zeit beim HSV. Es war eine große Ehre, für diesen traditionsreichen Klub zu spielen. Ich bin stolz, dass wir gemeinsam den Aufstieg geschafft haben und ich Teil des Teams war.“
Der Kosovare bestritt seit Sommer 2024 26 Pflichtspiele für die Rothosen, erzielte drei Tore und bereitete zwei vor. In der vergangenen Saison war er an Maccabi Tel Aviv ausgeliehen.
Wie erwartet: Der HSV leiht Offensivspieler Rayan Philippe (25) für eine Saison an Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn 07 aus.
Sportdirektor Costa kommentierte: „Durch unsere Kaderveränderungen hat sich seine Situation verändert, weshalb er mehr Spielzeit sucht. Der Wechsel zu Paderborn passte für alle Beteiligten.“
Philippe war im Sommer aus Braunschweig nach Hamburg gekommen und erzielte in 33 Pflichtspielen fünf Tore. Bereits am 7. Spieltag trifft er mit seinem neuen Klub auf den HSV.
Endlich ist es soweit: Fábio Vieira (26) steht kurz vor seiner Rückkehr zum HSV! Der Portugiese soll bereits in Hamburg sein und noch am Sonntag den Medizincheck absolvieren, bevor er einen langfristigen Vertrag unterschreibt.
Nach monatelangen Verhandlungen gelang in den letzten Stunden der Durchbruch. Mehrere Medien berichten von einer Ablösesumme von rund neun Millionen Euro, die die Rothosen an den FC Arsenal zahlen sollen. Die „Gunners“ hatten anfangs deutlich mehr verlangt.
Vieira überzeugte bereits in der vergangenen Saison als Leihspieler mit starken Leistungen und signalisierte den Wunsch auf einen festen Wechsel zum Volkspark.
Während die Fans auf die Vertragsunterzeichnung von Fábio Vieira warten, arbeitet der HSV auch an weiteren Neuverpflichtungen. Medien berichten, dass man sich mit zwei Rechtsverteidigern einig sei.
Favorit soll Zakaria El Ouahdi vom KRC Genk sein. Der Marokkaner möchte offenbar unbedingt nach Hamburg wechseln, hat sich bereits mit dem Klub verständigt. Zwischen den Vereinen bestehen allerdings noch finanzielle Differenzen.
Als Alternative gilt Arthur (23) von Bayer 04 Leverkusen. Auch mit dem Brasilianer gebe es eine Einigung, offiziell bestätigt ist dies aber noch nicht.
Die Hoffnung bleibt: Bis Dienstag hat der HSV noch Zeit, den Transfer von Fábio Vieira abzuschließen. Sportdirektor Costa reiste extra nach London, um den Portugiesen persönlich zu treffen.
Trainer Merlin Polzin (35) bezeichnete den Trip in der Pressekonferenz als „riesiges Zeichen der Wertschätzung“. Es sei Aufgabe des Klubs, alles zu tun, um den Transfer trotz der hohen Ablöseforderungen zu realisieren.
„Fábio hat in der vergangenen Saison viele großartige Momente für uns geschaffen. Er ist nicht nur ein herausragender Spieler, sondern auch ein Typ, der perfekt ins Team passt und etwas ganz Besonderes einbringt“, betonte Polzin.
Der HSV-Coach zeigte sich entspannt, obwohl vor Saisonbeginn noch keine Klarheit über seinen neuen Vertrag besteht.
„Es hängt davon ab, wie man Klarheit definiert. Wir als Trainerteam wissen genau, was wir am Verein haben, und der Verein weiß ebenso, was er an uns hat“, sagte der 35-Jährige vor dem ersten Spieltag gegen Borussia Dortmund.
Wichtig sei, dass man in offenen und klaren Gesprächen bleibe, was weiterhin der Fall sei. Sein aktueller Vertrag läuft bis Sommer 2027.
Eine Frist für Vertragsverhandlungen werde es nicht geben. Es werde über alles gesprochen, was für beide Seiten relevant sei. „Niemand muss sich Sorgen machen, dass wir nervös sind oder der Verein es wird“, so Polzin.
Eine neue Herausforderung hat Jean-Luc Dompé (30) gefunden: Nach Medienangaben steht der Franzose kurz vor einem Wechsel zum türkischen Erstligisten Konyaspor.
Dompé war Anfang August vom HSV aus sportlichen Gründen aussortiert worden. Dabei spielten wohl auch wiederholte Disziplinlosigkeiten des Flügelspielers eine Rolle.
Seit Sommer 2022 spielte er für Hamburg, absolvierte 113 Pflichtspiele, erzielte 18 Tore und bereitete 33 vor. Er war maßgeblich am Aufstieg 2025 beteiligt.
Zum Saisonstart sicherten sich die HSV-Frauen im ersten Ligaspiel gegen den SC Freiburg ihren ersten Punkt.
Erst in der 73. Minute glich Nikola Karczewska mit ihrem ersten Pflichtspieltor für die Rothosen aus. Das Heimspiel endete 1:1.
Erfreuliche Neuigkeiten bei Warmed Omari (26): Der HSV-Verteidiger ist zum zweiten Mal Vater geworden. Am vergangenen Sonntag wurde seine Tochter geboren.
Gleichzeitig musste Omari aufgrund einer Schulterverletzung, die nach einem Testspiel gegen OSC Lille per MRT diagnostiziert wurde, kürzertreten.
Der Verein gab am Mittwoch bekannt, dass die Verletzung konservativ behandelt wird. Omari steht den Rothosen vorerst nicht zur Verfügung und verpasst den Saisonstart.
Der erste Pokalgegner der HSV-Frauen ist gefunden: In der 1. Runde treffen die Bundesligistinnen auf den Zweitligisten SV Meppen.
Die Auslosung fand am Montag statt. Die Begegnung wird zwischen dem 27. und 28. September ausgetragen, der genaue Termin steht noch aus.
Offiziell bestätigt: Eigengewächs Fabio Baldé wechselt zum französischen Erstligisten Racing Straßburg.
In sechs Jahren beim HSV entwickelte sich der 21-Jährige vom Nachwuchsspieler zum Profi. Der Transfer hatte sich über mehrere Wochen angedeutet. Laut Klub verließ Baldé die Rothosen auf eigenen Wunsch, um sportlich den nächsten Schritt zu gehen.
Der Verein verabschiedete sich mit herzlichen Worten: „Diese Chance wollten wir ihm nicht verwehren. Fabio bedankte sich persönlich für die Freigabe und die gemeinsamen Jahre – ein emotionaler Moment für uns alle“, sagte Sportdirektor Claus Costa.
Auch Baldé selbst zeigte sich dankbar: „Als Hamburger Jung träumt man davon, irgendwann im Volkspark für den HSV zu spielen. Ich bin stolz, diesen Traum erfüllt zu haben, und danke allen, die mich auf diesem Weg begleitet haben. Hamburg und der HSV werden immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.“
Bereits absehbar: Nach Medienangaben steht der Wechsel von Baldé nach Frankreich kurz bevor. Die Rothosen sollen eine Ablösesumme von sieben Millionen Euro plus Boni erhalten – eine stolze Summe für einen Ergänzungsspieler.
Vor einigen Tagen hatte Baldé bereits alle HSV-Fotos auf Instagram gelöscht – spätestens damit war klar, dass für ihn das Kapitel HSV endet.
Bundesliga-Tabelle
Die Bedeutung der Bundesliga-Tabelle ist wie folgt: Der Tabellenführer am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) hat über die Relegation die Chance, den Klassenerhalt zu sichern. Dabei trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.