RB Leipzig könnte ihn aktuell gut gebrauchen: Diomande erreicht nächsten Meilenstein bei Real Madrid
Madrid – Wahrscheinlich verfolgte Yan Diomande (19) am spielfreien Donnerstag vor dem Fernseher, wie sein ehemaliger Verein RB Leipzig in der Champions League sang- und klanglos mit 1:4 bei Como 1907 unterlag. Ganz sicher würden die Sachsen den aufstrebenden Spieler derzeit dringend benötigen. Doch der Ivorer arbeitet Schritt für Schritt daran, sich bei Real Madrid zu etablieren.
Am Samstag gelang ihm ein weiterer wichtiger Erfolg. Zum ersten Mal seit seinem Wechsel setzte Trainer José Mourinho (63) ihn gegen Rayo Vallecano in die Startelf und ließ ihn 72 Minuten auf dem Platz, bevor er für Arda Güler (21) ausgewechselt wurde.
Zwar war er an den bis dahin erzielten drei Toren nicht direkt beteiligt, dennoch genießt der 125-Millionen-Euro-Neuzugang das Vertrauen seines Trainers.
Nach dem Spiel gab Mourinho jedoch eine vorsichtige Einschätzung ab: „Ich bin mir ganz sicher, dass die erste Frage gewesen wäre, warum Diomande nicht in der Startelf steht, wenn er heute draußen geblieben wäre. Auf der Bank herrscht eine hohe Qualität. Die Aufstellungen werden von Spiel zu Spiel variieren.“
Mit 19 Jahren befindet sich der Nationalspieler der Elfenbeinküste noch am Beginn seiner Karriere. Um bei den Madrilenen endgültig durchzustarten, benötigt er vor allem eines: Zeit.
„Er wird Schritt für Schritt besser werden. Er hat noch nicht lange auf diesem Niveau gespielt und muss taktisch noch viel lernen. Trotzdem verfügt er über enormes Potenzial – im Eins-gegen-eins, beim Passspiel und im Abschluss. Er eröffnet uns viele Optionen. Er kann auf Vini’s Position spielen, rechts außen agieren, während Arda dann entweder dort oder auf Bellinghams Position zum Einsatz kommt. Aktuell ist es mein Ziel, ihn weiterzuentwickeln“, erklärte Mourinho.
Angesichts der zahlreichen Einsätze der Madrilenen wird Diomande jedenfalls ausreichend Gelegenheit bekommen, sein Können zu zeigen. Möglicherweise bereits am kommenden Dienstagabend in Elche.
Zumindest bis zum Champions-League-Duell gegen seinen Ex-Verein Leipzig am 21. Oktober will der Rechtsaußen in Topform sein.