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Ehemaliger Hertha-Spieler trainiert künftig unter einem früheren Bundesliga-Profi

Berlin – Nachdem sein Abschied von Hertha BSC bereits bekanntgegeben wurde, steht nun auch fest, wohin Michal Karbownik (25) in der kommenden Spielzeit wechseln wird.

Wie der Kicker berichtete, schließt sich der 25-jährige Pole wie erwartet dem türkischen Klub Başakşehir Istanbul an.

Demnach hat Karbownik einen Vertrag über drei Jahre bei dem Verein aus der türkischen Hauptstadt unterschrieben, der von dem ehemaligen Bundesliga-Profi Nuri Şahin (37) trainiert wird.

Mit dem sogenannten „Erdogan-Klub“ erhält Karbownik die Chance, sich auf internationaler Ebene zu präsentieren. Başakşehir sicherte sich in der vergangenen Saison in der Süper Lig die Teilnahme an der UEFA Conference League.

Der Spieler hatte bereits erklärt, seinen auslaufenden Vertrag bei Hertha nicht verlängern zu wollen. Anfang Juni bestätigten die Berliner offiziell die Trennung.

„Wir haben mit Miki offen und ehrlich über seine sportliche Zukunft gesprochen – nun hat er sich entschieden, seine Karriere an einem anderen Ort fortzusetzen“, erläuterte Sportdirektor Benjamin Weber (46) zum Abschied des Profis.

Der polnische Nationalspieler verlässt den Hauptstadtverein nach drei Jahren ohne Ablöse und wechselt in die Türkei. Im August 2023 war er von Brighton & Hove Albion an die Spree gewechselt. Die letzte Spielzeit verbrachte er auf Leihbasis bei Fortuna Düsseldorf.

Insgesamt bestritt der gelernte Linksverteidiger 79 Pflichtspiele für Hertha, in denen er sechs Vorlagen geben konnte.

Während seines Engagements in Berlin wurde der Rechtsfuß jedoch immer wieder von Verletzungen ausgebremst – laut transfermarkt.de fiel er insgesamt 154 Tage aus und verpasste dabei 18 Partien.

Trotzdem hätten die Verantwortlichen bei der Alten Dame den Defensivspieler gern weiterbeschäftigt. Trainer Stefan Leitl (48) schätzte insbesondere seine Vielseitigkeit.

So kam Michal Karbownik bei Bedarf auch auf der rechten Außenbahn oder im zentralen Mittelfeld zum Einsatz, wenn es personell eng wurde oder die taktische Ausrichtung es verlangte.