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Bereit für die 2. Liga? Ex-Energie-Torwart gab neuem Cottbus-Keeper Ratschläge beim BVB

Cottbus/Dortmund – Sein früherer Mentor sammelte selbst einst Erfahrungen bei Cottbus! Marcel Lotka (25) ist der neue Torwart von Energie Cottbus und spricht im ersten Interview über die wertvollen Hinweise, die ihm der ehemalige FCE-Schlussmann Alexander Meyer (35) gegeben hat.

Von 2022 bis 2025 war Lotka beim BVB die Nummer drei im Tor, hinter Gregor Kobel (28) und eben Meyer. Letzterer stand in der Saison 2016/17 für Energie im Kasten, bevor er im besten Fußballeralter den Sprung in die Bundesliga schaffte.

Kobel und Meyer dienten Lotka besonders als Vorbild, vor allem wenn es um die moderne Torwarttechnik ging.

„Ich denke, meine größte Stärke im Tor ist mein Spiel mit dem Fuß – und in den drei Jahren bei Borussia Dortmund konnte ich mich darin enorm verbessern“, erklärte Lotka nach seinem ersten Training bei Energie.

„Alexander Meyer ist ein super Typ, mit dem ich auch gemeinsam trainieren durfte. Er hat mir fußballerisch einige Tipps gegeben. […] Die Jungs haben mir sehr geholfen, wofür ich ihnen wirklich dankbar bin“, fügte der neue Cottbus-Keeper hinzu.

Lotka trägt künftig das Trikot mit der Rückennummer eins. Diese Nummer ist sicherlich kein Zufall, denn der Deutschpole möchte bei Energie Cottbus erstmals als Stammkeeper in der 2. Liga auflaufen.

Seine Zeit als Ersatztorwart in der Abstiegssaison in Düsseldorf bezeichnet Lotka als ein sehr „lehrreiches Jahr“.

Aus diesem Grund wollte er mit Nachdruck zu Energie wechseln, wie sein Trainer Pele Wollitz (60) bei der Pressekonferenz hervorhob. „Ich bin überglücklich, diese Chance zu erhalten. Das ist ein wichtiger Schritt in meiner Karriere“, sagte Lotka.

Eine eher unbekannte, persönliche Verbindung zur Lausitz gibt es ebenfalls: „Meine Großeltern wohnen nur eine halbe Stunde von hier entfernt. Als Kind sind wir oft mit dem Auto hier vorbeigefahren.“

In Cottbus absolvierte Lotka 2021, als er noch Ersatzkeeper bei Hertha BSC war, eines seiner ersten Spiele vor Publikum: „Das war für mich etwas ganz Besonderes, vor dieser Kulisse zu spielen. Damals natürlich noch in der Regionalliga. Ich habe sehr positive Erinnerungen an die Fans hier.“