Er möchte es erneut versuchen: Dieser ehemalige Dynamo-Spieler kehrt zurück
Dresden – Die Begeisterung für den Fußball lässt Akaki Gogia nicht los, sein Fuß juckt wieder nach Einsatz. Der ehemalige Zweitliga-Profi von Dynamo Dresden ist zurück auf dem Spielfeld und läuft nun für Wacker 90 Leuben auf, wo der 34-Jährige seine Schuhe schnürt.
„Ich habe einfach wieder Lust, Fußball zu spielen und möchte das mit meiner Praxis verbinden, um dem Verein zu helfen“, erklärt er. „Das Konzept von Wacker spricht mich sehr an, und mit Hans Hartmann verstehe ich mich hervorragend. Alles hat einfach perfekt zusammengepasst.“
Nach zahlreichen Gesprächen mit dem Vorsitzenden und sportlichen Leiter des Siebtligisten hat Gogia ein Modell ausgearbeitet, das es ihm ermöglicht, seine große Leidenschaft erneut auszuleben und gleichzeitig „den Jungs etwas Gutes zu tun“.
In seinem Gogiapark finden die Spieler – darunter auch der frühere Dynamo-Akteur Robin Fluß (30) – ideale Trainings- und Therapiemöglichkeiten vor.
Im Januar eröffnete der Ex-Profi zusammen mit seiner Frau Vanessa (31) in der Landeshauptstadt seine Physiotherapie-Praxis inklusive Trainingszentrum.
Das Angebot umfasst klassische Physiotherapie, Osteopathie sowie eine Kältekammer mit Temperaturen bis zu minus 85 Grad für die Kältetherapie. Im Trainingsbereich stehen freie Trainingsmöglichkeiten, Kurs- und Zirkeltrainings, ein Skillcourt sowie E-Gym-Geräte zur Verfügung.
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„Der Fußball hat mir so viel gegeben, jetzt möchte ich etwas zurückgeben. Sport öffnet jedem Menschen viele Türen, denn hier sind alle gleich und werden gleich behandelt. Ich weiß, wie es ist, verletzt zu sein oder schwierige Phasen durchzumachen“, betont Gogia.
Er fügt hinzu: „Unser Angebot richtet sich an alle – egal ob Vereinsmitglied oder Einzelperson. Wir möchten jedem helfen, Verletzungen oder andere schwierige Zeiten zu überwinden. Jeder ist bei uns willkommen.“
Während seiner zweiten Kreuzbandverletzung wurde der offensive Außenbahnspieler selbst vom Team betreut. Nun freut er sich darauf, endlich wieder auf dem Platz zu stehen.
Am Freitag um 19 Uhr empfängt der Aufsteiger in die Landesklasse den VfL Pirna-Copitz auf dem heimischen Kunstrasen. „Wenn ich spiele, will ich auch gewinnen“, macht Gogia deutlich.
Seine zukünftigen Gegner kennt er noch nicht, doch „bis zum Winter werde ich sie alle kennen“. Zwar ist der immense Leistungsdruck aus dem Profisport weg, doch seine Ziele sind unverändert: „Spaß, Freude und gewinnen.“