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„Ich glaubte, ich würde sterben“: Esther Sedlaczek erzählt von ihrem Zusammenbruch nach der Geburt ihres ersten Kindes

München – Heute begeistert Esther Sedlaczek (40) bei der ARD Millionen Fußballfans mit ihrer Moderation. Doch hinter ihrem Weg vom RTL-Job zur Moderatorin der „Sportschau“ verbarg sich lange Zeit ein enormer innerer Druck.

Im Gespräch mit dem „Spiegel“ berichtet Sedlaczek von einer Nacht vor sechs Jahren: Nach einer späten Sendung bei Sky erwachte sie plötzlich, kämpfte mit Atemnot und lief schließlich barfuß in den Garten.

„Ich hatte das Gefühl, jeden Moment umzukippen und zu sterben“, erzählt sie. Heute ist sie sich sicher, dass eine postpartale Depression der Auslöser war.

Zu jener Zeit war ihre erste Tochter etwas über ein Jahr alt. „Ich wollte in allen Bereichen perfekt sein“, beschreibt sie ihre damalige Einstellung.

Auch beruflich setzte sie sich stark unter Druck: „Nach fast jeder Sendung ging ich mit dem Gefühl raus, dass es nicht gut genug war.“

Mittlerweile unterstützen sie Therapie, Sport und Yoga bei der Bewältigung.