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FCE erhält Absage, verpflichtet stattdessen Probespieler Daniel Fisl

Aue – Beim FC Erzgebirge gab es eine Kehrtwende! Nachdem die Veilchen Daniel Fisl in der vergangenen Woche im Probetraining begutachtet hatten, wurde eine Verpflichtung des 26-jährigen Abwehrspielers zunächst auf Eis gelegt, wie Pressesprecher Lars Töffling bestätigte. Nach Informationen von TAG24 stand zu diesem Zeitpunkt die Verpflichtung von Robin Bormuth, der bereits Erfahrungen in der zweiten und dritten Liga hat und zuletzt für Saarbrücken spielte, im Fokus. Da Bormuth jedoch absagte, wandte man sich erneut Fisl zu.

Der tschechische Innenverteidiger, der zuletzt beim Zweitligisten Viktoria Žižkov in seiner Heimat unter Vertrag stand, unterschrieb noch am Freitag beim Erzgebirge. Mit einer Größe von 1,91 Metern entspricht er genau dem gesuchten Typ eines großgewachsenen Innenverteidigers. Er ist als sehr robust bekannt, verfügt über eine gute Ausbildung und zeichnet sich durch einen starken linken Fuß aus.

Cheftrainer Khvicha Shubitidze zeigte sich von der Verpflichtung sehr angetan. Am Freitagmittag, während der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel gegen Lok Leipzig (Sonntag, 14 Uhr), wurde er von TAG24 zu möglichen weiteren Transfers befragt und antwortete:

„Unser Ziel war ein flexibler Spieler, der sowohl in der Innenverteidigung als auch auf der Sechs eingesetzt werden kann, weil wir dort mehr Körpergröße benötigen. Die letzten Begegnungen haben das deutlich gemacht. Wir wollten einen größeren, kopfballstarken Akteur, der zudem Einsatzbereitschaft und Willen mitbringt.“

Auch Führungsqualitäten waren ein wichtiges Auswahlkriterium. Beim tschechischen Zweitligisten FK Příbram war Fisl teilweise als Kapitän aktiv, sodass er diesen Anforderungen ebenfalls gerecht werden sollte.

Ob Fisl bereits am Sonntag im Kader steht, bleibt abzuwarten. Im Duell der Verfolger gegen Lok Leipzig wird sich zeigen, ob die Veilchen an die Spitzengruppe rund um Chemnitz und Erfurt anknüpfen können oder etwas abreißen lassen.

Beschäftigt sich Shubitidze bereits mit den Abständen zur Tabellenspitze, die vor dem Spieltag fünf Punkte betrugen?

„Nach sechs Spieltagen mit fünf Punkten Rückstand darüber nachzudenken, wäre verfrüht und ein falsches Signal. Wir sind überzeugt von unseren Fähigkeiten und sehr sicher, dass wir in den kommenden Wochen genau den richtigen Weg einschlagen werden, um dorthin zu kommen, wo wir hinwollen. Erster Tabellenplatz ist zwar schön, aber manchmal kann es auch vorteilhaft sein, wenn man von hinten Schwung holt“, so Shubitidze.