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Dreimal in Folge 2:1 für Aue! Trainer Shubitidze: „Die knappen Erfolge sind kein Zufall“

Aue-Bad Schlema – Der Fußball-Regionalligist FC Erzgebirge Aue feierte den dritten 2:1-Sieg hintereinander und steht nun punktgleich mit dem Zweitplatzierten Chemnitzer FC da. Die Auswärtsreise zum 1. FCM II nach Magdeburg zahlte sich somit aus.

Die Mannschaft von Trainer Khvicha Shubitidze (52) gewann mit 2:1 (0:0) beim zweiten Team des 1. FC Magdeburg. Trotz des Fehlens von Kapitän Marcel Bär (34), der wegen einer Knieverletzung pausieren musste, treten die Veilchen selbstbewusst im bevorstehenden Spitzenspiel gegen Rot-Weiß Erfurt an.

Innerhalb weniger Minuten setzten die Auer mit einem Doppelschlag den Hausherren zu. Christoph Pauling (26), der in der ersten Halbzeit mit einem Pfostenschuss noch Pech hatte, brachte sein Team in der 51. Minute per präzisem Schuss ins kurze Eck in Führung.

Nur neun Minuten später erzielte Nils Lihsek (26) einen direkt verwandelten Freistoß aus etwa 25 Metern, der unhaltbar im oberen rechten Toreck landete. „Das trainieren wir. Obwohl es im Training nicht immer klappt, fällt der Ball im Spiel. Von mir aus kann das gerne so bleiben“, scherzte der Torschütze nach dem sechsten Saisonsieg.

Die Gäste zeigten sich sowohl offensiv stark als auch defensiv stabil. Mit Martin Männel (38) zwischen den Pfosten hatte man erneut einen verlässlichen Rückhalt. Der erfahrene Torwart musste lediglich einmal hinter sich greifen, als Luis Trus (20) mit Hilfe des Pfostens auf 1:2 verkürzte (77.).

„In den letzten Wochen machen wir es hinten oft etwas spannend“, gab Lihsek nach dem Schlusspfiff bei OstsportTV zu. „Ob das nötig ist, weiß ich nicht. Wir hatten in beiden Halbzeiten genügend Möglichkeiten, um den Sieg frühzeitig klarzumachen.“

Auch Trainer Shubitidze kritisierte die mangelhafte Chancenverwertung, betonte aber: „Unsere Erfolge, auch der in Magdeburg, sind kein Zufall. Wir arbeiten hart und schaffen es, knappe Vorsprünge über die Zeit zu retten.“

Am Samstag steht nun das Duell beim bislang ungeschlagenen Spitzenreiter an.

Shubitidze: „Ich freue mich sehr auf die Partie in Erfurt. Wir werden eine gute Strategie entwickeln.“

Regionalliga Nordost Tabelle

Der Meister der Regionalliga Nordost steigt in dieser Saison direkt in die 3. Liga auf.