„Shubi“ zeigt erneut sein Gespür: Joker Kamm sichert dem FCE den dritten Sieg in Folge
Aue – Am Sonntagnachmittag setzte sich Erzgebirge Aue mit 2:1 (1:0) gegen den BFC Preussen durch und feierte damit den dritten Erfolg hintereinander. Dadurch gelangen die Veilchen punktemäßig auf Augenhöhe mit dem Chemnitzer FC, und das rechtzeitig eine Woche vor dem Derby.
„Ich werde es zwar noch nicht verraten, doch gegen den BFC Preussen werden wir anders agieren. Ich brauche wieder frische Kräfte, die voll einsatzbereit sind“, kündigte Khvicha Shubitidze zum Abschluss der englischen Woche eine Umstellung an. Diese sah dann so aus: Levi Wagner und Finn Heidrich feierten ihr Debüt in der Startelf, während Tim Maciejewski, der Torschütze gegen den BFC Dynamo, sowie Simon Skarlatidis zurück in die Anfangsformation kehrten.
Das Trainerteam bewies erneut ein glückliches Händchen. Maxim Burghardt bereitete das Tor für Skarlatidis vor (26.), der ohne zu zögern volley den Ball im Netz versenkte. Ein idealer Start für die Veilchen, die ihre Erfolgsserie fortsetzen.
Mit „Skarla“ gab es einen weiteren neuen Torschützen – einschließlich des Eigentors von Altglienickes Lennart Czyborra waren es bereits sieben unterschiedliche Schützen in der noch jungen Saison. Zudem setzte sich die Serie fort, in jeder Halbzeit mindestens ein Tor zu erzielen.
Die Veilchen dominierten optisch das Spiel, ohne jedoch mit aller Kraft das zweite Tor zu erzwingen. Das rächte sich, denn auch der Trainer des Gegners bewies einen guten Instinkt bei seinen Wechseln.
Vor dem Tor von Max Uhlig herrschte Chaos, als der Ball wie bei einem Flipper-Spiel hin und her sprang. Am Ende landete der Schuss von Olewaseunnla Adekunle (67.), der erst sieben Minuten zuvor eingewechselt wurde, im Netz.
Nun war Aue gefordert, das Spiel wieder zu kontrollieren – und was soll man sagen: Wieder bewies „Shubi“ ein glückliches Händchen mit seinem Joker.
Willi Kamm (80.), der erst knapp fünf Minuten auf dem Feld stand, brachte den Favoriten erneut in Führung. Auch für ihn war es das erste Saisontor, und die Veilchen trafen erneut in der zweiten Halbzeit.
Der perfekte Abschluss der englischen Woche mit drei Siegen in Folge gelang den Veilchen nur, weil die Berliner einen folgenschweren Fehler von Wagner nicht ausnutzen konnten und der Ball nur an den Außennetzpfosten ging (88.). Defensiv hat der Schacht vor dem Derby noch einige Arbeit vor sich.
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