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Bei Aue gibt es noch Entwicklungspotenzial: „Die klaren Chancen müssen wir effektiver verwerten“

Aue – Die Berliner Wochen gehen für Erzgebirge Aue in die dritte und vierte Runde! Am Donnerstagabend empfängt der DDR-Rekordmeister BFC Dynamo die Veilchen im heimischen Schacht, bevor am Sonntag die Preussen zu Gast sind, die in ihre zweite Saison als Regionalligist starten.

Für Erzgebirge Aue stellt diese Spielzeit die Premiere in der vierten Liga dar – ebenso die erste Saison, in der Cheftrainer Khvicha Shubitidze (51), der das Derby in Chemnitz von der Seitenlinie aus verfolgte, von Anfang an als Aue-Coach fungiert.

Nachdem er das Team im letzten Frühjahr übernommen und mit dem Gewinn des Sachsenpokals einen versöhnlichen Abschluss der Saison erzielt hatte, arbeitet er nun daran, dem komplett erneuerten Kader seinen eigenen Stil aufzuzwingen, sodass allmählich die Abläufe besser ineinandergreifen.

„Schon in der zweiten Halbzeit gegen Altglienicke konnte ich eine deutliche Leistungssteigerung erkennen. Gegen Tasmania hatten wir die Kontrolle über das Spiel, weshalb sich ein positiver Trend abzeichnet“, erklärt der 51-Jährige.

Auf die Frage, wo er noch Verbesserungspotenzial sieht, zögert der Trainer nicht lange: „Wir müssen die herausgespielten Großchancen konsequenter nutzen.“

Obwohl zuletzt zwei Standardtore von Patrick Kapp (29) den Unterschied gegen den Aufsteiger ausmachten, betont Shubitidze: „Das habe ich den Spielern sofort nach dem Spiel bestätigt – das war gut umgesetzt. Dadurch werden wir noch schwerer auszurechnen. Manche Begegnungen gewinnt man über Umschaltsituationen, andere eben durch Standardsituationen.“

Tabelle Regionalliga Nordost

Der diesjährige Meister der Regionalliga Nordost qualifiziert sich direkt für den Aufstieg in die 3. Liga.