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Erzgebirge Aue vs. Chemie Leipzig live: Veilchen erleiden erste Heimniederlage

Aue – Bei herrlichem Sonnenschein empfing der FC Erzgebirge Aue am Sonntagnachmittag die Mannschaft von Chemie Leipzig. Am Ende trübten jedoch dunkle Regenwolken die Stimmung bei den Veilchen. Die Gastgeber mussten sich gegen die Leipziger mit 1:2 (1:1) geschlagen geben und kassierten damit ihre erste Heimniederlage der Saison.

Im Duell mit Chemie Leipzig kassierte der FC Erzgebirge Aue am Sonntagnachmittag die erste Pleite vor heimischem Publikum. Die Veilchen gingen zwar früh in Führung, doch weniger als zehn Minuten später glichen die Gäste aus. Von diesem Moment an verlor Aue zunehmend die Kontrolle über das Spiel.

In der zweiten Halbzeit fehlte den Gastgebern die nötige Durchschlagskraft. Trotz zahlreicher Gelegenheiten konnten sie keine Tore erzielen, während die Gäste in der 68. Minute den Siegtreffer erzielten.

Endstand: FC Erzgebirge Aue - Chemie Leipzig 1:2 (1:1)

Torschützen: 1:0 Maciejewski (13.), 1:1 Sanin (20.), 1:2 Hoffmann (68.)

Enttäuschend für Aue war vor allem, dass man nach dem Ausgleich nicht mehr zu seinem Spiel fand und erneut bei Standards defensiv große Schwächen offenbarte.

Zudem fehlte vorne der entscheidende Impuls, insbesondere da Marcel Bär heute im Sturm kaum zu ersetzen war.

Durch die zweite Saisonniederlage rutscht Aue in der Tabelle etwas zurück und liegt als Sechster nun sechs Punkte hinter Spitzenreiter Rot-Weiß Erfurt.

90.+4. Minute: Schlusspfiff! Die Chemiker stürmen zum Gästeblock und feiern ausgelassen mit ihren Fans. Bei Aue hingegen herrscht Niedergeschlagenheit – erstmals in dieser Saison verliert man zuhause.

90.+4. Minute: Noch einmal ein langer Ball auf Queißer, doch erneut zu unpräzise.

90. Minute: Es werden vier Minuten Nachspielzeit angezeigt – Aue bleibt also etwas Zeit, um die zweite Niederlage abzuwenden.

88. Minute: Loubongo dringt in den Strafraum ein, verheddert sich jedoch. Ähnliches passiert Burghardt auf der Außenbahn. Das ist ungünstig, denn die Zeit läuft davon.

87. Minute: Heute finden 11.756 Zuschauer den Weg ins Lößnitztal.

85. Minute: Der Schacht wirft alles nach vorne, scheitert aber wiederholt an zu ungenauen Pässen.

84. Minute: Jetzt wird es ein offener Schlagabtausch! Loubongo, der frischen Wind ins Spiel bringt, will auf Maciejewski ablegen, doch ein Chemie-Spieler wirft im letzten Moment seinen Fuß dazwischen.

83. Minute: Finn Heidrich ersetzt Simon Skarlatidis.

82. Minute: Chemie vergibt die Vorentscheidung! Nach einem Ballverlust von Aue kontern die Gäste, doch Lokilo trifft nur die Latte.

80. Minute: Burghardt hat die Chance zum 2:2, schießt den Ball jedoch über die Latte.

79. Minute: Wieder einmal ein viel zu unpräziser Pass! Anglebergers Zuspiel auf den durchstartenden Queißer landet im Toraus.

76. Minute: Maciejewski rückt nun in die Sturmspitze, wird dabei seitlich von Skarlatidis und Queißer unterstützt.

75. Minute: Dreifacher Wechsel bei Aue: Aurel Loubongo, Daniel Fisl und Paul Levi Wagner kommen für Pauling, Lihsel und Kokovas.

73. Minute: So sehen Aues Standards aus: Skarlatidis bringt einen Freistoß zentral auf den rechten Pfosten, doch der Ball ist zu hoch, als dass ein einlaufender Veilchen ihn erreichen könnte.

70. Minute: Eine kleine Statistik am Rande: Bei Ecken führt Aue mit 6:2, doch das Ergebnis bleibt ausstehend. Stattdessen dreht Chemie das Spiel mit zwei Standards.

68. Minute: Der eigentlich harmlose Freistoß nach einem Foul von Kokovas führt zum Gegentor. Aue verliert gleich zwei Kopfballduelle, und der eingewechselte Hoffmann köpft frei vor Männel zum 1:2 ein.

68. Minute: TOR FÜR CHEMIE LEIPZIG – Spiel gedreht!

65. Minute: Gelbe Karte für Darijan Silic nach Foul an Kokovas.

63. Minute: Linus Queißer macht sich an der Auswechselbank bereit und ersetzt Kamm – kann er die Offensive beleben?

60. Minute: Nach einem harten Einsteigen von David Pfeil fordert Lihsek einen Elfmeter – die Forderung ist jedoch zu wenig begründet.

59. Minute: Die Veilchen sind wieder etwas präsenter im Spiel, doch das Match entwickelt sich zu einem Geduldsspiel.

57. Minute: Skarlatidis! Lihsek setzt in der gegnerischen Hälfte nach und erobert den Ball. Über Kamm gelangt das Leder zu Skarlatidis, der aus etwa 20 Metern Bergmann zu einer Parade zwingt.

56. Minute: Auch Bastian Strietzel sieht Gelb. Gleichzeitig wechselt Chemie zum dritten Mal: Julius Hoffmann kommt für Philipp Kühn.

54. Minute: Aue probiert es mit einem Standard, doch da Chemie bei ruhenden Bällen die Lufthoheit hat, verpufft die Ecke wirkungslos.

53. Minute: Nils Lihseks Ball liegt gut in der Luft, doch Marcel Bergmann pariert zur Ecke.

52. Minute: Gelbe Karte für Luis Jakobi, Aue hat eine vielversprechende Freistoßposition etwa 23 Meter vor dem Tor.

51. Minute: Auf der anderen Seite ist wieder Kratzer gefährlich! Diesmal schießt er flach aufs kurze Eck, doch Torhüter Männel ist zur Stelle.

50. Minute: Pauling konnte bisher seine Geschwindigkeit nicht ausspielen. Chemie lässt kaum Räume zu.

48. Minute: Chemie setzt das erste Ausrufezeichen! Kratzers Flatterball bereitet Torhüter Männel große Probleme, der nur mit einer Faustabwehr klären kann. Die Defensive klärt anschließend.

46. Minute: Bei Chemie gibt es einen Wechsel: Malick Sanogo verlässt das Feld, Bradley Lokilo kommt neu ins Spiel.

46. Minute: Die zweite Hälfte läuft im Lößnitztal weiter, Aue ohne Wechsel.

Maciejewskis Einzelaktionen, zwei vergebenen Chancen von Pauling und Kamm sowie ein erneutes Gegentor nach einem Standard sind bisher die Bilanz von Trainer Shubitidze. Nun muss er mit seinem Team eine Lösung finden, um wieder die Kontrolle zu übernehmen.

45. Minute: Zwei Minuten Nachspielzeit werden hinzugefügt.

43. Minute: Kurz vor der Pause lässt sich festhalten, dass Aue nach dem Ausgleich deutlich nachließ und Chemie nun ein Spiel auf Augenhöhe bietet. Ärgerlich, denn Kamm hätte eigentlich die Chance zum 2:0 gehabt.

42. Minute: Gelb für Elias Kratzer (Leipzig) nach einem taktischen Foul an Burghardt.

34. Minute: Aue gestattet den Chemikern zu viel Raum. Sanogo lässt Pauling und Kokovas aussteigen, wobei diese sich beim Zweikampf zurückziehen.

31. Minute: Lorenz Hollenbach ersetzt Sanin.

30. Minute: Sanin signalisiert, dass er nicht weiterspielen kann.

28. Minute: Verletzungsunterbrechung, da Chemie-Torschütze Sanin am eigenen Strafraum behandelt werden muss.

26. Minute: Lila-Weiß sucht eine Antwort. Maciejewski, bislang auffälligster Spieler Aues, lässt Malick Sanogo aussteigen und schießt knapp am rechten Winkel vorbei.

22. Minute: Aue verteidigt bei Ecken im Raum – ein Umstand, den Trainer Khvicha Shubitidze in der Pressekonferenz bestätigte. Diese Schwäche zeigte sich auch im bisherigen Saisonverlauf.

20. Minute: Wieder fällt ein Gegentor nach einem Standard! Eine Ecke von links, und Rudolf Sanin entwischt Bastian Strietzel und köpft kräftig ein.

TOR FÜR CHEMIE LEIPZIG!

17. Minute: Die Mannschaft von Shubitidze macht weiter Druck. Willi Kamm vergibt die große Chance zum 2:0, als er eine Hereingabe von Skarlatidis am langen Pfosten knapp neben das Tor setzt.

13. Minute: Aue wird für die engagierte Anfangsphase belohnt. Maciejewski lässt seinen Gegenspieler am linken Strafraumeck aussteigen, zieht leicht nach innen und platziert den Ball präzise ins lange Eck.

TOR FÜR ERZGEBIRGE AUE!

10. Minute: Ein lebhafter Start mit leichten Vorteilen für die Hausherren. Chemie zeigt sich jedoch keineswegs zurückhaltend.

6. Minute: Wieder ist Schacht beteiligt! Maciejewskis Flanke in den Strafraum landet eigentlich perfekt bei Christoph Pauling, der den Ball jedoch nicht trifft.

5. Minute: Erste Strafraumszenen beider Teams. Aue kombiniert über Patrick Kapp und Maxim Burghardt nach vorne, doch der letzte Pass auf Maciejewski ist ungenau. Auf der Gegenseite landet eine Hereingabe von Willi Reincke zu unsauber.

2. Minute: Eindrucksvolle Choreographie im Gästeblock: Alle vier Segmente werden nacheinander enthüllt.

2. Minute: Der Ball rollt ...

1. Minute: Wie gewohnt pausiert das Spiel in der ersten Minute.

Der Gästeblock ist mit 1.800 Chemie-Anhängern ausverkauft.

Eine fantastische Stimmung im Erzgebirgsstadion – das Erzgebirge ist wieder in Feierlaune!

Parallel zum Sachsenderby in Aue finden um 14 Uhr zwei weitere Regionalliga-Partien statt: Der SV Babelsberg 03 tritt beim Tabellenletzten FSV Luckenwalde an, und die zweite Mannschaft von Hertha BSC empfängt FSV Zwickau.

Aue kündigt die heutige Startelf an und gibt damit auch Aufschluss über den Verbleib von Marcel Bär. Der 34-jährige Stürmer steht auch gegen Chemie Leipzig nicht zur Verfügung.

Stattdessen kehren Stylianos Kokovas und Simon Skarlatidis in die Anfangsformation zurück, während Daniel Fisl und Paul Levi Wagner zunächst auf der Bank Platz nehmen.

Auch Max Uhlig kehrt nicht ins Tor zurück – stattdessen hütet Aue-Urgestein Martin Männel erneut die Pfosten.

Personell stellt sich vor allem die Frage: Gibt Marcel Bär nach seiner Knieverletzung sein Comeback im Kader oder setzt man aus Vorsicht weiter auf Sicherheit?

Rot-Weiß Erfurt behielt am Samstag in einem spannenden Finale mit 4:3 gegen den Vorjahresmeister Lok Leipzig die Oberhand, während der CFC den Aufsteiger Eintracht Stahnsdorf mit 4:0 überrollte.

Zudem konnten Altglienicke (1:0 in Magdeburg), BFC Dynamo (1:0 gegen Greifswald) und Halle (3:2 gegen Preußen Berlin) an Aue vorbeiziehen. Das bedeutet: Das Team von Shubitidze darf sich heute gegen Chemie Leipzig keine Schwäche erlauben. Ein Sieg ist Pflicht, um Anschluss an die Spitze zu halten!

Vier Mannschaften sind in dieser Saison noch ungeschlagen auf heimischem Terrain.

Der BFC Dynamo (fünf Siege, ein Unentschieden), Erfurt (vier Siege, zwei Remis), der Hallesche FC und Aue (jeweils drei Siege und zwei Unentschieden).

Nach Vereinsangaben wurden über 10.500 Tickets im Vorverkauf abgesetzt, womit der bisherige Saisonrekord aus dem Heimspiel gegen den BFC Dynamo (10.265) übertroffen wird.

Es steht jetzt schon fest, dass das Erzgebirgsstadion an diesem Spieltag das bestbesuchte Stadion ist. Lok gegen Rot-Weiß Erfurt sahen 6.060 Zuschauer, HFC gegen Preußen Berlin 4.671.

Herzlich willkommen zum heutigen Liveticker aus dem Erzgebirgsstadion!

Ab 14 Uhr rollt hier der Ball – gelingt dem FC Erzgebirge Aue der nächste Heimsieg?