Jürgens Klopps erster DFB-Kader: Sensationelle Entscheidung! Fan-Favorit offenbar außen vor
Frankfurt am Main – Mehr ist mehr! Am kommenden Donnerstag um 10 Uhr stellt Jürgen Klopp erstmals seinen Aufgebot als Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft vor. Dabei plant der 59-Jährige von Beginn an eine außergewöhnliche Vorgehensweise.
Nach übereinstimmenden Berichten der Medien wird der neue Coach des DFB einen besonders großen Kader zusammenstellen. Die Sportschau spricht sogar von einem Aufgebot mit bis zu 40 Spielern, während die Deutsche Presse-Agentur von etwa 30 Profis ausgeht.
Gemäß den UEFA-Vorgaben für die bevorstehende Nations League muss der aus Stuttgart stammende Trainer mindestens 23 Spieler inklusive drei Torhüter nominieren. Üblicherweise bewegt sich die Kadergröße in diesem Rahmen, doch theoretisch existieren keine Beschränkungen für die Trainer.
Eine besondere Situation ließ Klopp seine Strategie offenbar überdenken: Erstmals fällt die Länderspielpause mitten in die Bundesliga-Saison und erstreckt sich über knapp drei Wochen, in denen gleich vier Nations-League-Partien der Gruppe A gegen die Niederlande (24. September), Griechenland (27. September und 4. Oktober) sowie Serbien (1. Oktober) ausgetragen werden.
Wir halten euch hier schon vorab über die ersten DFB-Nominierungen unter Klopps Ägide auf dem Laufenden.
Eine Nachricht, die sowohl Fans als auch Klopp selbst vermutlich nicht erfreut: Offenbar wird Deniz Undav (30) vom VfB Stuttgart nicht zum ersten DFB-Kader des Bundestrainers zählen. Laut Informationen von Sky erhielt der Stürmer keine Einladung und wurde diesbezüglich bereits persönlich von Klopp informiert.
Undav hatte bei der WM mit drei Jokertoren in der Vorrunde für Begeisterung gesorgt. In der laufenden Bundesliga- und DFB-Pokal-Saison wartet er zwar noch auf seinen ersten eigenen Treffer, konnte aber bereits vier Assists verzeichnen.
Im Angriff sollen Gerüchten zufolge Younes Ebnoutalib und Jonathan Burkardt von Eintracht Frankfurt den Vorzug bekommen.
Wie die Bild am Dienstagabend berichtete, könnte auch Felix Keidel (23) vom SV Elversberg zum erweiterten Klopp-Kader gehören. Der Rechtsfuß feierte erst in dieser Saison sein Debüt in der Bundesliga, nachdem er vor etwas mehr als einem Jahr noch in der 3. Liga aktiv war.
Ebenso sollen Younes Ebnoutalib (23) von Eintracht Frankfurt und Finn Dahmen (28) vom FC Augsburg laut der Zeitung nominiert werden.
Der erste Name des Kaders ist offenbar bereits durchgesickert: Der "kicker" vermeldet, dass Said El Mala (20) von Jürgen Klopp ins Aufgebot berufen wird.
Das offensive Talent des 1. FC Köln könnte somit erstmals für die A-Nationalmannschaft auflaufen. Zwar wurde El Mala bereits im November 2025 von Nagelsmann nominiert, kam damals jedoch nicht zum Einsatz.
Auch Niclas Füllkrug (33) scheint diesmal nicht berücksichtigt zu werden.
"Bisher hat sich noch niemand bei uns gemeldet. Daher haben wir uns über eine mögliche Nominierung auch keine Gedanken gemacht", sagte Bremens Lizenzbereichsleiter Peter Niemeyer (42) gegenüber der Bild.
Nach seiner Rückkehr zu Werder startete der Stürmer mit drei Treffern in vier Pflichtspielen stark in die Saison. Trainer Daniel Thioune (52) hatte bei seiner Verpflichtung gehofft, dass sich "Fülle" an der Weser wieder für "höhere Aufgaben" empfehlen kann. Seinen letzten Einsatz in der Nationalmannschaft bestritt er im Juni 2025.
Der erste DFB-Kader von Klopp dürfte einige Überraschungen bereithalten, ein erfahrener Profi wird jedoch offensichtlich nicht mehr dabei sein.
Wie die Bild berichtet, verzichtet Klopp auf Oliver Baumann (36). Der Torhüter von Hoffenheim hatte unter Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann (39) zeitweise den Status als Nummer eins, wurde kurz vor der WM aber zugunsten von Manuel Neuer (40) zurückgestuft.
In Klopps Planungen soll Baumann keine Rolle mehr spielen. Stattdessen haben bei ihm Marc-André ter Stegen (34), Jonas Urbig (23), Alex Nübel (29) und sogar Augsburgs Finn Dahmen (28) die besseren Karten.