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Erste Pokalrunde steht bevor: FCM klarer Favorit gegen Oberligisten

Bahlingen am Kaiserstuhl – Die Auftaktrunde des DFB-Pokals rückt näher, und der 1. FC Magdeburg trifft am kommenden Sonntag um 15:30 Uhr auf den Bahlinger SC, der derzeit in der Oberliga spielt. Die Magdeburger reisen erwartungsgemäß als deutlicher Favorit nach Baden-Württemberg.

Dennoch birgt die erste Runde eines Pokalwettbewerbs gegen vermeintlich schwächere Gegner immer eine gewisse Gefahr. Für die Gastgeber könnte diese Begegnung das Spiel ihres Lebens sein, weshalb es dem Bahlinger SC sicherlich nicht an Einsatzbereitschaft und Leidenschaft mangeln wird.

Die Spieler des FCM sind sich dieser Situation bewusst und wollen ihren Kontrahenten keinesfalls unterschätzen: „Wir gehen die Partie genauso konzentriert an wie ein gewöhnliches Ligaspiel. Nachlässigkeiten dürfen nicht passieren, wir nehmen das Spiel sehr ernst“, erklärte Emmanuel Iyoha nach der Trainingseinheit.

In der vergangenen Saison stieg der Bahlinger SC als Tabellenletzter aus der Regionalliga Südwest ab, blieb jedoch im Landespokal bis zum Ende erfolgreich. Durch einen 1:0-Sieg im Finale gegen den FC 08 Villingen sicherten sie sich das Ticket für den DFB-Pokal.

Bereits viermal nahm der BSC am DFB-Pokal teil, zuletzt in der vergangenen Saison, wo sie jedoch in der ersten Runde mit 0:5 gegen Heidenheim ausschieden.

Die einzige Runde, in der sie weiterkamen, war die Saison 2002/03. Damals besiegten sie als Oberligist die Alemannia Aachen aus der 2. Bundesliga mit 1:0 und erreichten die zweite Runde.

Vor fast 30 Jahren bewies Petrik Sander, dass man auch mit begrenzten Mitteln im Pokal erfolgreich sein kann. Gemeinsam mit Eduard „Ede“ Geyer führte er Energie Cottbus in der Saison 1996/97 bis ins Pokalfinale.

Der damalige Regionalligist eliminierte auf dem Weg dorthin unter anderem die Zweitligisten Duisburg und Wolfsburg und feierte zudem spektakuläre Siege gegen Karlsruhe und St. Pauli, die damals noch in der Bundesliga spielten. Im Finale unterlagen die Cottbuser jedoch mit 0:2 gegen den VfB Stuttgart.

Im kommenden Spiel wird Sander nun auf der anderen Seite stehen – als klarer Favorit mit dem 1. FC Magdeburg. Die Elbestädter wollen gegen den Oberligisten frühzeitig für klare Verhältnisse sorgen.