St.-Pauli-Blog: Eric Smith trainiert vor dem Spitzenspiel in Hannover individuell
Hamburg – Der FC St. Pauli hat seinen positiven Lauf auch nach der ausgedehnten Länderspielpause fortgesetzt und einen 2:0-Sieg gegen den Karlsruher SC eingefahren. Am kommenden Samstag steht nun das wichtige Duell bei Hannover 96 auf dem Programm.
Während Marcus Mathisen nach seinen Fersenproblemen wieder ins Mannschaftstraining zurückkehrte, absolvierte Eric Smith ein individuelles Trainingsprogramm. Außerdem plant der Verein, die Frist für die Wahl einer neuen Stadion-Hymne zu verlängern.
In unserem St.-Pauli-Blog informieren wir euch über alle Neuigkeiten zum Team, potenzielle Transfers und weitere Ereignisse rund um das Millerntor-Stadion.
Am Mittwochvormittag begann der FC St. Pauli mit der Vorbereitung auf das Spitzenspiel am Samstag bei Hannover 96.
Marcus Mathisen (30) kehrte ins Training zurück, während Eric Smith (29) wegen Belastungssteuerung separat trainierte. Auch Rony Jansson (22) verließ nach dem Aufwärmen die Gruppe und absolvierte eine individuelle Einheit.
Kurze Zeit später schloss sich ihm Louis Oppie (24) an.
Aktuell sucht der FC St. Pauli nach einer neuen Stadion-Hymne und hat dafür einen Wettbewerb gestartet. Die enorme Anzahl an Einsendungen hat den Klub jedoch überrascht.
Markenchef Martin Drust berichtete dem Hamburger Abendblatt, man habe mit lediglich einigen Dutzend Vorschlägen gerechnet und sei von den rund 3000 Einsendungen überwältigt gewesen. Trotz einiger doppelter Beiträge wolle man versuchen, möglichst alle Berücksichtigung zu finden und die Entscheidung daher etwas nach hinten verschieben.
Das komme den Fans entgegen, so Drust. Deshalb wird die Abstimmungsphase nicht wie ursprünglich geplant vom 23. bis 25. Oktober, sondern erst am darauffolgenden Wochenende stattfinden. Vorschläge können noch bis Donnerstag, 23:59 Uhr, eingereicht werden.
Sportlich hat Gísli Thórdarson (22) bislang noch keinen bleibenden Eindruck beim FC St. Pauli hinterlassen. Der Leihspieler vom polnischen Klub Lech Posen verletzte sich vor dem ersten Spieltag und fällt seitdem aus. Ob er in dieser Saison noch zum Einsatz kommen wird, ist ungewiss.
Privat läuft es für den Isländer hingegen erfreulich. Auf seinem Instagram-Profil teilte er mit, dass er und seine Freundin Andrea Marý Nachwuchs erwarten. Zu einem Ultraschallbild schrieb er: „Wir drei 2027🤍“
Lars Ritzka (28) ist eher zurückhaltend, doch nach dem 2:0-Erfolg gegen den Karlsruher SC und seinem Tor stellte er sich den Fragen.
„Ich freue mich, dass ich der Mannschaft helfen konnte“, sagte der Linksfuß, der für den gesperrten Tomoya Ando (28) in der Startelf stand. Trainer Marcel Rapp (47) setzte ihn bewusst als linken Innenverteidiger ein, da er sich davon auch spielerische Vorteile versprach.
„Als Außenverteidiger habe ich schon lange nicht mehr gespielt, da weiß ich gar nicht mehr, wie sich das anfühlt“, erzählte Ritzka mit einem Schmunzeln und fügte eine kleine Anekdote hinzu: „Ben Voll meinte zu mir, er hätte das Gefühl, dass ich heute ein Tor schieße.“
Seine Vermutung bewahrheitete sich, denn Ritzka traf in der 52. Minute zum 2:0. „Es ist schön, dass wir auch mal ein Tor nach einer Standardsituation erzielen und nicht nur welche kassieren.“ Neben seinem Treffer sorgte der 28-Jährige auch dafür, dass hinten die Null blieb – und vielleicht erhält er gegen Hannover 96 erneut eine Chance. Der Konkurrenzkampf ist jedenfalls eröffnet.
Abdoulie Ceesay (22) wird für den FC St. Pauli immer bedeutender. Während er zu Beginn noch durch wilde Aktionen auffiel, überzeugt der Gambier mittlerweile durch Tore und klare Entscheidungen.
„Ich arbeite in jedem Training an meinem Abschluss, und es wird von Tag zu Tag besser“, erklärte er. In der laufenden Saison erzielte der 23-Jährige bereits drei Treffer in nur fünf Partien. Wichtig sei auch das Vertrauen von Trainer Marcel Rapp (47).
Rapp lobte seinen torgefährlichsten Spieler: „Bei Ceesay passiert immer etwas, bei jedem Zweikampf. Entweder bekommen wir einen Freistoß, oder der Ball fällt uns zu. Das hat schon eine große Qualität.“ Er hob nicht nur den „brutalen Abschluss“ des Stürmers hervor, sondern auch sein gutes Spielverständnis. „Er ist nicht nur Umschaltspieler, sondern auch ein Mitspieler.“
Saisonübergreifend kommt Ceesay nun auf sechs Tore in acht Einsätzen – eine beeindruckende Quote!
Personell kann Marcel Rapp (47) gegen den Karlsruher SC nahezu aus dem Vollen schöpfen. Abgesehen von den Langzeitverletzten fehlt am Sonntag lediglich Marcus Mathisen (30), der seit einiger Zeit Probleme an der Fußsohle hat.
Die zuletzt leicht angeschlagenen Spieler sowie die Nationalspieler, die kürzlich von ihren Länderspielreisen zurückkehrten, stehen alle zur Verfügung, erklärte der 47-Jährige, der allerdings weiterhin auf den gesperrten Tomoya Ando (27) verzichten muss.
Lukas Benen (34) feiert am Sonntag sein Debüt als Schiedsrichter bei einem Spiel des FC St. Pauli. Bisher leitete er ausschließlich Partien der U23 der Kiezkicker.
Die Begegnungen des KSC hat er schon zweimal gepfiffen, beide Male konnten die Badener gewinnen – ein gutes Omen?
Marco Knoop (48) gehörte zwei Jahre lang zum Trainerstab des FC St. Pauli und förderte unter anderem Nikola Vasilj (30) zu einem erstklassigen Torhüter. Nach dem Aufstieg 2024 wechselte er zusammen mit Fabian Hürzeler (33) zu Brighton, wo er allerdings nur eine Saison blieb.
Nach einer kurzen Station bei Nottingham Forest endete sein Engagement im Sommer. Nun hat Knoop einen neuen Verein gefunden: Er unterschrieb bei Trabzonspor in der Türkei und wird dort künftig unter anderem mit Stars wie Mohamed Salah (34) trainieren.
Der FC St. Pauli startete in die Trainingswoche vor dem Heimspiel am Sonntag gegen den KSC. Mit dabei waren auch Tomoya Ando (27), der jedoch gesperrt ist, Branimir Hrgota (33), Rony Jansson (24) sowie Connor Metcalfe (26), der allerdings frühzeitig das Training abbrechen musste und um den Platz joggte.
Nach etwa einer Stunde verließen Metcalfe und auch Marcus Mathisen (30), der ebenfalls seine Runden drehte, das Training und gingen in die Kabine.
Eric Smith (29) und Dimitar Mitov (29) fehlten weiterhin auf dem Platz. Ebenfalls nicht mit von der Partie waren Scott Banks (25) und Taichi Hara (27), die sich bereits am Sonntag krankgemeldet hatten. Hinzu kamen Mathias Rasmussen (28, krank), Abdoulie Ceesay (22, ebenfalls krank), Ricky-Jade Jones (23) und Erik Ahlstrand (24).
Eric Smith (29) wird mit besonderen Gefühlen nach Hamburg zurückkehren. Der Profi des FC St. Pauli war erst letzte Woche nachnominiert worden und absolvierte nun zwei weitere Einsätze für die schwedische Nationalmannschaft.
Nach einem knapp einstündigen Einsatz am Freitag stand Smith am Montag im Startelf-Aufgebot gegen Rumänien. Dank eines Tores des ehemaligen Kiezkickers Victor Gyökeres siegten die „Tre Kronor“ mit 1:0 und verteidigten damit ihre Tabellenführung.
Für Smith war es eine Premiere: Zum ersten Mal spielte er über die volle Spielzeit für sein Land.
Sam Klein (22) spielte beim FC St. Pauli bisher nur eine untergeordnete Rolle, doch der Neuzugang aus Australien zeigte beim Spiel gegen Gladbach, warum er verpflichtet wurde.
Trainer Marcel Rapp (47) lobte nach der Partie: „Er tut uns gut. Er ist groß, überbrückt Räume und läuft viel. Ein guter Transfer.“
Klein selbst bezeichnete das Spiel gegen Gladbach als „guten Test“ und war sichtlich zufrieden, endlich länger auf dem Platz gestanden zu haben. „Ich liebe es zu spielen und gebe immer mein Bestes“, sagte er.
Vor allem das Zusammenspiel mit Joel Chima Fujita (24) funktionierte gut. Klein: „Er ist ein guter Spieler, wir haben uns gut ergänzt. Unser Verständnis ist ausgezeichnet, darauf können wir aufbauen.“ Vielleicht bereits in der kommenden Woche gegen den KSC.
Alexander Blessin (53) musste schmunzeln. Zwei Jahre lang nutzte er als Trainer des FC St. Pauli die Heimkabine am Millerntor, am Samstag war er erstmals als Gast vor Ort – und prompt passierte etwas Kurioses.
„Ich muss ehrlich sein, aber verratet es nicht weiter“, begann Blessin seine amüsante Geschichte: „In der Halbzeit bin ich versehentlich in die falsche Kabine gegangen.“ Er bemerkte schnell seinen Fehler und fügte hinzu: „Ich war völlig im Tunnel und hoffe, dass es niemand mitbekommen hat.“ Ein oder zwei seiner Spieler hätten es wohl doch mitbekommen, meinte er lachend.
Abgesehen von der lustigen Episode erfreute sich der 53-Jährige auch über den herzlichen Empfang durch die St.-Pauli-Fans. „Man denkt schon nach“, sagte er. „Zum Glück war es sehr schön und herzlich.“
Auch die Begegnungen mit ehemaligen Spielern und dem Team waren „super“ – genau so, wie er es sich vorstellte.
Beim Betreten des Millerntors erhielt Blessin tosenden Applaus, auch bei der Vorstellung der Gladbacher Aufstellung wurde er gefeiert.
Vor dem Spiel stand er, wie gewohnt mit verschränkten Armen, an der Seitenlinie und beobachtete das Aufwärmen seines Teams, nachdem er sich mit zahlreichen ehemaligen Kollegen unterhalten hatte.
Am Mittwoch wurde Eric Smith (29) nachnominiert und spielte am Freitagabend knapp 60 Minuten für die schwedische Nationalmannschaft.
Beim 1:1 gegen Bosnien-Herzegowina wurde er nach einer halben Stunde für Carl Starfelt (31) eingewechselt und absolvierte damit seinen dritten Einsatz für die „Tre Kronor“. Den Führungstreffer für Schweden erzielte in der 61. Minute der ehemalige St.-Pauli-Profi Victor Gyökeres (28).
Mit dem Unentschieden verteidigte Schweden die Tabellenspitze vor Bosnien, bei denen Ex-Keeper Nikola Vasilj (30) nur auf der Bank saß.
Nach der Rückkehr zum FC St. Pauli haben es Scott Banks (25) und Erik Ahlstrand (24) weiterhin schwer. Beide kamen in dieser Saison erst je einmal zum Einsatz und stehen zusammen auf lediglich 15 Minuten Spielzeit. Wahrscheinlich wird sich daran kurzfristig wenig ändern.
„Grundsätzlich sind beide im Training engagiert und machen ihre Sache gut“, erklärte Trainer Marcel Rapp (47). Doch: „Es herrscht Konkurrenzkampf, und die anderen machen es ebenfalls gut. Es ist nicht einfach.“
Rapp betonte jedoch, dass er kein Problem damit hätte, Banks und Ahlstrand spielen zu lassen. Die Einwechselspieler hätten in dieser Saison bewiesen, dass die Mannschaft durch Wechsel nicht schlechter werde. Nur diese beiden hätten sich bislang kaum präsentieren können.
Für das Testspiel gegen Borussia Mönchengladbach muss der FC St. Pauli auf mehrere Spieler verzichten. Neben den Nationalspielern und Langzeitverletzten fallen auch drei weitere Akteure aus.
Branimir Hrgota (33) nahm am Freitag schon wieder an Teilen des Mannschaftstrainings teil, wird aber nicht spielen. „Das reicht nicht mehr bis zum Spiel“, erklärte Trainer Marcel Rapp (47). Ebenfalls nicht einsatzfähig ist Marcus Mathisen (30), der mit Beschwerden an der Fußsohle zu kämpfen hat. Beide sollen in der kommenden Woche wieder komplett ins Training einsteigen.
Tomoya Ando (28), der unter Rückenproblemen leidet, lief immerhin schon wieder Runden auf dem Platz. „Man dachte erst, der Rücken wäre schlimmer, aber so ist es nicht“, sagte Rapp. „Er sollte nächste Woche wieder fit sein.“
Wie sieht es bei den Langzeitverletzten aus? Mathias Pereira Lage (29) kann laut Trainer wieder mit dem Laufen beginnen. „Es ist aber noch ein weiter Weg“, betonte Rapp. Besser steht es um Rony Jansson (22), der kurz vor dem Wiedereinstieg steht.
Ganz anders ist die Lage bei Gísli Thórdarson (22). „Er ist immer noch weit weg, dieses Jahr wird es wohl schwer“, gestand Rapp. So hatte man sich das bei seiner Leihe nicht vorgestellt.
Positive Nachrichten vom Trainingsplatz: Während Eric Smith (29) bei der schwedischen Nationalmannschaft weilt, ist Branimir Hrgota (33) ins Mannschaftstraining zurückgekehrt, wenn auch nur teilweise. Der Angreifer hatte zuletzt mit Fersenproblemen zu kämpfen.
Weiterhin fehlen Rony Jansson (22), Gísli Thórdarson (22) sowie Marcus Mathisen (30), der an Beschwerden an der Fußsohle leidet. Zurück von der Nationalmannschaft ist auch Tomoya Ando (27), der aufgrund seiner Rückenprobleme nur einzelne Runden absolvierte.
Ein Tor, an das sich Connor Metcalfe (26) noch lange erinnern wird: Der St.-Pauli-Profi erzielte am Dienstag den zwischenzeitlichen 2:1-Führungstreffer gegen Brasilien (Endstand 2:4). „Das ist eines der schönsten Tore meiner Karriere“, erzählte er in einem Interview mit dem australischen Verband. „Mama und Papa werden sehr stolz sein.“
Als er sich die Aufnahmen seines Treffers ansah, konnte er die Situation kaum in Worte fassen. „Ich habe den Ball mit einem Kontakt mitgenommen und dann voll getroffen. Als ich aufsah, lag der Ball schon im oberen Eck“, berichtete er weiter.
Den Jubel hielt der 26-Jährige zurück: „Ich hatte nicht mehr die Energie, zur Eckfahne zu laufen und einen Rückwärtssalto zu machen.“
Metcalfe verriet zudem, dass das Tor kein Zufall war: „Der Trainer sagte vor dem Spiel, wenn ihr in diese Halbräume kommt, sollt ihr einfach abziehen.“ Da keine Anspielstation zu sehen war, probierte er es mit seinem „guten linken Fuß“. „Also habe ich es versucht – und es ist lustig, dass es geklappt hat.“
Im 42. Länderspiel erzielte er zwar erst sein drittes Tor, doch dieses wird er sicher nicht so schnell vergessen.
Große Freude bei Eric Smith (29)! Der Verteidiger vom FC St. Pauli wurde für die schwedische Nationalmannschaft nachnominiert, teilte der Verband mit, nachdem mehrere Spieler krankheitsbedingt ausfielen.
Für Smith und Schweden stehen in den kommenden Tagen zwei Partien an: Am Freitag (20:45 Uhr) trifft das Team zunächst auf Bosnien-Herzegowina – ein Wiedersehen für Smith mit Ex-Kiezkicker Nikola Vasilj (30). Am Montag (5. Oktober, 20:45 Uhr) folgt dann das Spiel gegen Rumänien.
Smith absolvierte bisher zwei Einsätze für die „Tre Kronor“, blieb aber trotz Nominierung bei der WM im Sommer ohne Spielzeit.
Mit 676,2 gelaufenen Kilometern liegt der FC St. Pauli in dieser Statistik auf dem letzten Platz der 2. Bundesliga. Für Louis Oppie (24) kam das überraschend. „Vom Gefühl her nicht“, sagte er und verwies auf die Laufdaten. „Ich weiß nicht, wie das zustande kommt.“
Die Statistik könnte jedoch auch anders zu interpretieren sein: Vielleicht laufen die Kiezkicker weniger, aber dafür klüger. „Es gibt Spieler, die nicht 30 Sprints machen, sondern vielleicht nur fünf, aber diese sind extrem gefährlich“, erklärte der 24-Jährige, der selbst in den meisten Laufwerten unter den Top 20 zu finden ist – ebenso wie sein Teamkollege Arkadiusz Pyrka (24).
„Das ist unser Spielstil, die Linie rauf und runter zu laufen“, machte Oppie deutlich. Für die kommenden Wochen hat er sich vorgenommen, seinen ersten Scorerpunkt zu erzielen. „Mein Ziel ist, aus einer stabilen Defensive mehr Offensivdruck zu entwickeln. Besonders meine Flanken müssen noch präziser werden.“
Abdoulie Ceesay (22) gelang mit Gambia in der Qualifikation zum Afrika Cup eine kleine Sensation. In Ghana feierten die „Skorpione“ einen 4:2-Auswärtssieg und stehen mit zwei Siegen aus zwei Spielen bestens da. Einziger Wermutstropfen: Ceesay saß 90 Minuten auf der Bank.
Ähnlich erging es Dimitar Mitov (29). Beim torlosen Remis zwischen Bulgarien und Estland blieb der Torwart erneut auf der Ersatzbank. Ex-Kiezkicker Karol Mets (33) stand hingegen über die gesamte Spielzeit auf dem Feld.
Diesen Tag wird Connor Metcalfe (26) so schnell nicht vergessen: Trotz der Niederlage im zweiten Testspiel mit Australien gegen Brasilien gelang ihm ein Treffer.
Beim Stand von 1:1 erhielt der 26-Jährige in der 33. Minute den Ball am Strafraum, zog ab und erzielte sehenswert das 2:1. Trotz der Führung unterlagen die „Socceroos“ am Ende mit 2:4. Metcalfe wurde in der 69. Minute ausgewechselt. Es war sein drittes Tor im 45. Länderspiel.
Mit gemischten Gefühlen wird er nun nach Hamburg zurückkehren.
Nach einer trainingsfreien Woche ist der FC St. Pauli wieder auf den Platz zurückgekehrt.
Während die Mannschaft sich mit lockeren Übungen aufwärmte, drehte Branimir Hrgota (33) seine Runden ums Feld. Die Fersenprobleme sind bei dem Offensivspieler offensichtlich noch nicht ganz ausgeheilt.
Neben den verletzten Rony Jansson (22) und Gísli Thórdarson (22) fehlt auch Marcus Mathisen (30).
Wie beim FC St. Pauli saß Torhüter Dimitar Mitov (29) auch bei der bulgarischen Nationalmannschaft auf der Ersatzbank. Trotz Führung sah er eine 1:2-Niederlage gegen Luxemburg zum Nations-League-Auftakt.
Auf der Gegenseite spielte Ex-Kiezkicker Danel Sinani (29) von Beginn an, musste wegen einer Verletzung aber bereits zur Halbzeit ausgewechselt werden. Trainer Jeff Strasser (51) erklärte, dass Sinani für die nächsten Spiele ausfällt. Eine genaue Diagnose steht noch aus.
Abdoulie Ceesay (22) ist einer von vier St.-Pauli-Profis, die aktuell für ihre Nationalmannschaften im Einsatz sind. Mit Gambia begann er am Freitagabend die Qualifikation zum Afrika Cup.
Im Auftaktspiel gegen Somalia stand Ceesay in der Startelf und wurde nach 77 Minuten beim Stand von 1:1 ausgewechselt. Kurz darauf konnte er dennoch jubeln, denn sein Team gewann mit 2:1. Am Dienstag folgt das zweite Gruppenspiel gegen Ghana.
Wie ärgerlich! Connor Metcalfe (26) schnupperte mit der australischen Nationalmannschaft lange an einem Sieg über Brasilien, doch die Südamerikaner schlugen spät zurück.
Der Kiezkicker stand gemeinsam mit Jackson Irvine (33) in der Startelf und hatte Glück, dass ein Treffer von Estêvão (19) kurz vor der Pause aberkannt wurde. Im zweiten Durchgang sorgten dann die Socceroos für das Highlight. In der 68. Minute erzielte der Ex-Bayern-Spieler Nestory Irankunda (20) per Traumfreistoß das Führungstor.
Diese Führung hielt bis in die Nachspielzeit, doch dann gelang Rayan (20) in der 95. Minute noch der Ausgleich. Metcalfe war zu diesem Zeitpunkt bereits ausgewechselt (84.). Am Dienstag treffen beide Teams erneut aufeinander.
Tomoya Ando (27) kam beim 3:1-Sieg Japans gegen Uruguay am Donnerstag nicht zum Einsatz.
Alexander Blessin (53) wurde am Mittwoch offiziell als neuer Trainer von Borussia Mönchengladbach vorgestellt. Dabei gab es auch Fragen zu seiner Zeit beim FC St. Pauli.
„Ihr werdet nie hören, dass ich schlecht über meine Vergangenheit spreche“, betonte der 53-Jährige, der insgesamt von einer schönen Zeit berichtete. „Das erste Jahr war sehr erfolgreich, das zweite lief nicht so gut. Es gab Höhen und Tiefen, zwei positive und zwei negative Phasen, die letzten Endes zu lang waren und zum Abstieg führten.“
Trotz des enttäuschenden Endes hat er viel Positives aus seiner Zeit am Millerntor mitgenommen. „Ich habe mich als Trainer weiterentwickelt. Man lernt nie aus, und ich weiß noch nicht alles. St. Pauli ist ein großartiger Klub.“ Genau gegen diesen Klub tritt er am 3. Oktober in einem Testspiel wieder an.
Seit Dienstag steht fest: Alexander Blessin (53) wird neuer Cheftrainer von Borussia Mönchengladbach.
Medien berichten, dass der Stuttgarter einen Zweijahresvertrag bei den „Fohlen“ unterschrieben hat. Mit St. Pauli stieg er in der vergangenen Saison ab und verließ danach den Verein.
Der FC St. Pauli wird als erster deutscher Profi-Klub Mitglied der „Union of European Clubs“ (UEC). Damit möchte der Verein die Arbeit der UEC für mehr sportliche Fairness, finanzielle Nachhaltigkeit und Transparenz im europäischen Fußball unterstützen, teilte der Klub am Montagnachmittag mit.
Für St. Pauli ist der Beitritt ein weiterer Schritt, sich für gerechtere Rahmenbedingungen im europäischen Fußball einzusetzen. Dazu gehören aus Sicht des Klubs ein ausgewogener Wettbewerb, wirtschaftliche Nachhaltigkeit sowie nachvollziehbare Entscheidungsprozesse.
Die UEC versteht sich als Interessenvertretung professioneller Vereine unterschiedlicher Größenordnung und aus diversen Ligen. Ziel ist es, auch kleineren Clubs eine stärkere Stimme in der europäischen Fußballpolitik zu verschaffen, die bislang wenig Einfluss auf Entscheidungen haben.
Nach dem Abstieg im Sommer musste Alexander Blessin (53) nach zwei Jahren seinen Trainerposten beim FC St. Pauli räumen. Nun könnte er bald ans Millerntor zurückkehren.
Laut Medienberichten gilt der 53-Jährige als Top-Kandidat für die offene Trainerstelle beim Bundesligisten Borussia Mönchengladbach. Und genau gegen diesen Gegner bestreiten die Kiezkicker am 3. Oktober während der XXL-Länderspielpause ein Testspiel.
Es wird spannend sein zu beobachten, wie die Fans auf eine mögliche Rückkehr von Blessin reagieren.
Der FC St. Pauli nutzt die zweiwöchige Länderspielpause Ende September/Anfang Oktober für ein Testspiel. Am 3. Oktober (15:30 Uhr) empfängt der Klub Bundesliga-Vertreter Borussia Mönchengladbach am Millerntor.
Die Partie soll regulär über zweimal 45 Minuten ausgetragen werden. Informationen zum Ticketverkauf folgen zeitnah.
St.-Pauli-Fans aufgepasst: Am Donnerstag wurden die Spieltage 7 bis 13 der 2. Bundesliga mit genauen Anstoßzeiten veröffentlicht. Die Kiezkicker bestreiten unter anderem drei Spiele am Abend.
Hier die Übersicht der Begegnungen:
Tabelle 2. Bundesliga
Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Saisonende wird Meister der zweiten Liga und steigt direkt in die 1. Bundesliga auf. Das gilt auch für den Zweitplatzierten. Der Drittplatzierte spielt in der Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga um den Aufstieg beziehungsweise den Klassenerhalt.