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WM 2026 live: Englische Nationalmannschaft im Trainingslager Opfer eines Diebstahls

Seit Donnerstagabend rollt der Ball bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026, die in den USA, Mexiko und Kanada stattfindet. Zum Auftakt konnten sich die Co-Gastgeber Mexiko sowie Südkorea jeweils durchsetzen. Zum ersten Mal nehmen bei dieser XXL-WM, die bis zum 19. Juli andauert, 48 Nationen teil. Die deutsche Auswahl trifft in der Gruppenphase auf Curaçao, die Elfenbeinküste und Ecuador.

Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) und sein Team streben den WM-Titel an, doch der Weg bis zum möglichen Finale am 19. Juli in New York ist noch lang. Als amtierender Weltmeister geht Argentinien mit Superstar Lionel Messi (38) ins Rennen, der 2022 im WM-Endspiel in Katar den Pokal gewann.

In unserem WM-Liveticker halten wir Euch vor dem Eröffnungsspiel und während des gesamten Turniers mit allen wichtigen News auf dem Laufenden.

Unmittelbar vor ihrer Ankunft im WM-Quartier in Kansas City wurde die englische Nationalmannschaft unter Leitung von Thomas Tuchel (52) offenbar Opfer eines Diebstahls.

Wie die BBC berichtet, wurden Fahrzeuge aufgebrochen, die Trainingsausrüstung zum Gelände transportieren sollten. Noch ist unklar, welche Gegenstände genau entwendet wurden, doch es besteht die Befürchtung, dass unter anderem Fußbälle und Fußballschuhe gestohlen wurden.

Die „Three Lions“ werden am Samstagnachmittag im Trainingslager erwartet, die Ausrüstung hätte eigentlich vor den Spielern und Betreuern eintreffen sollen. Es ist durchaus möglich, dass der Diebstahl die Trainingseinheiten und damit die Vorbereitung auf das am Mittwoch um 22 Uhr gegen Kroatien angesetzte Spiel beeinträchtigt.

Im ersten Spiel der Gruppe D setzte sich Gastgeber USA mit 4:1 gegen Paraguay durch und nutzte dabei seinen Heimvorteil deutlich aus.

Schon zur Halbzeit lagen die US-Amerikaner mit 3:0 vorne, wobei das erste Tor ein unglückliches Eigentor von Damian Bobadilla war. Folarin Balogun traf sogar doppelt. Ein Treffer von Mauricio ließ Paraguay nochmal hoffen, doch Giovanni Reyna machte in der Nachspielzeit den Sack endgültig zu.

USA - Paraguay 4:1 (3:0)

Tore: 1:0 Damian Bobadilla (7./Eigentor), 2:0 Folarin Balogun (31.), 3:0 Folarin Balogun (45.+5), 3:1 Mauricio (73.), 4:1 Giovanni Reyna (90.+8)

Gelbe Karten: Tyler Adams (1) / Juan José Caceres (1), Miguel Almiron (1), Diego Gomez (1), Alex Arce (1), Junior Alonso (1)

Im ersten Spiel der Gruppe B trennten sich Gastgeber Kanada und Bosnien-Herzegowina mit einem 1:1-Unentschieden.

Jovo Lukic brachte die bosnische Mannschaft schon in der ersten Halbzeit nach einer Ecke in Führung. Im weiteren Verlauf dominierte jedoch fast ausschließlich das Team von Trainer Jesse Marsch. Der eingewechselte Cyle Larin gelang schließlich in der 79. Minute der hochverdiente Ausgleichstreffer.

Kanada - Bosnien-Herzegowina 1:1 (0:1)

Tore: 0:1 Jovo Lukic (21.), 1:1 Cyle Larin (79.)

Gelbe Karten: Alistair Johnston (1), Luc De Fougerolles (1) / Jovo Lukic (1), Ermedin Demirovic (1), Nikola Katic (1)

Die ersten beiden WM-Spiele sind abgeschlossen – jetzt geht es weiter!

Den Auftakt am zweiten Turniertag bestreiten Gastgeber Kanada und Bosnien-Herzegowina. Vorher erlebten die Zuschauer in Toronto die zweite Eröffnungsfeier, bei der Alanis Morissette die kanadische Nationalhymne sang.

Anschließend werden auch die USA in das Turnier einsteigen; ab 3 Uhr beginnt das Spiel gegen Paraguay.

Das ghanaische Nationalteam muss im ersten Gruppenspiel gegen Panama auf Thomas Partey (32) verzichten. Dem Mittelfeldspieler wurde die Einreise von den USA nach Kanada verweigert, wie die FIFA bestätigte.

Die Visa-Probleme stehen sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit Missbrauchsvorwürfen gegen den früheren Arsenal-Spieler. Seit April steht der 32-Jährige in London vor Gericht, ihm wird vorgeworfen, im Dezember 2020 eine Frau zweimal vergewaltigt zu haben. Die nächste Anhörung ist für Oktober angesetzt, ein Urteil wird nicht vor Mitte 2027 erwartet.

In die USA durfte Partey dennoch einreisen, dort wohnt er im ghanaischen WM-Quartier in Boston. Das erste Spiel der Black Stars findet in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag jedoch in Toronto statt.

Miroslav Klose (48) hält mit 16 WM-Toren den Rekord für die meisten Treffer bei einer Weltmeisterschaft – doch das könnte sich in den kommenden Wochen ändern. Der frühere Top-Torjäger des DFB-Teams und heutige Trainer von Nürnberg ist sich dessen jedenfalls sicher.

„Ich gehe davon aus, dass mein Rekord in diesem Turnier gebrochen wird“, sagte Klose im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. „Dadurch, dass mehr Teams teilnehmen, gibt es auch mehr Spiele und somit mehr Chancen, Tore zu erzielen.“

Ins Visier für den Rekord fallen vor allem Lionel Messi mit 13 WM-Treffern und Kylian Mbappé mit 12 Toren. Laut Klose könnten sowohl Argentinien als auch Frankreich „weit kommen“, was wohl weitere Tore der beiden bedeuten würde. „Das ist völlig in Ordnung, der Rekord wird sowieso irgendwann fallen“, so der 49-Jährige.

Wenn er wählen könnte, würde Klose seinen Rekord gerne an Messi abgeben: „Ich bin schon immer ein großer Fan von ihm gewesen. Messi ist ein absolutes Genie.“

Die deutsche Torhymne „Major Tom“ von Peter Schilling wird bei der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada erneut gespielt, teilte der DFB mit.

Demnach wurde das Lied, zusammen mit den beiden „Signature Songs“ „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen und „Zeit, dass sich was dreht“ von Herbert Grönemeyer, von der FIFA genehmigt. Wann genau die beiden letzten Songs bei den Spielen der deutschen Mannschaft zu hören sein werden, ist jedoch noch nicht bekannt.

„Major Tom“ hatte bei der Heim-EM 2024 das Lied „Kernkraft 400“ von Zombie Nation als Torhymne abgelöst und sorgte bei den schwarz-rot-goldenen Fans für einen richtigen Hype.

Marc Cucurella (27) ließ bei der WM mit einer ungewöhnlichen Ankündigung aufhorchen. Der Chelsea-Profi will sich im Falle eines spanischen WM-Triumphs das Gesicht seines Trainers Luis de la Fuente (64) auf den Bizeps tätowieren lassen. „Ich unterschreibe das“, sagte er zu seinem eigenen Vorschlag im Interview mit „Radio Cope“.

Nach dem EM-Erfolg vor zwei Jahren hatte der Linksverteidiger bereits ein Versprechen eingelöst und sich die Haare komplett rot gefärbt. DFB-Fans dürften sich jedoch eher an sein vermeintliches Handspiel nach einem Musiala-Schuss im Viertelfinale erinnern, als der englische Schiedsrichter Anthony Taylor (47) keinen Elfmeter gab.

Zuschauer, die am Donnerstagabend die WM-Eröffnung im ZDF sehen wollten, wurden zunächst enttäuscht – oder besser gesagt mit Werbung konfrontiert.

Statt der Feierlichkeiten im Aztekenstadion zeigte der öffentlich-rechtliche Sender zuerst eine Expertenrunde aus dem Studio und anschließend Werbeblöcke. So verpassten die Fans mehrere Minuten und Auftritte von Künstlern wie Danny Ocean, J Balvin und Lila Downs.

Der Sender äußerte am Freitag Verständnis für die Kritik und erklärte: „Das ZDF ist verpflichtet, einen Teil seines Haushalts durch Werbung zu finanzieren. ARD und ZDF dürfen von Montag bis Samstag, außer an Feiertagen, täglich bis zu 20 Minuten Werbung vor 20 Uhr ausstrahlen. Der letzte Werbeblock am WM-Eröffnungsabend war gegen 19:44 Uhr.“

Zu diesem Zeitpunkt lief die Eröffnungsfeier bereits. Immerhin konnten Headlinerin Shakira und der WM-Song „Dai Dai“ später in voller Länge erlebt werden. Das ZDF verwies zudem darauf, dass die gesamte Feier in der Mediathek als Wiederholung verfügbar ist. Warum die Werbung nicht bereits in die fast zweistündige Vorberichterstattung integriert wurde, blieb unbeantwortet.

Vor einem Jahr hatte Friedrich Merz (70) der deutschen Frauen-Nationalmannschaft zur EM in der Schweiz nur über seinen Sprecher Stefan Kornelius (60) viel Erfolg gewünscht. Bei den Männern suchte der CDU-Politiker nun den direkten Kontakt.

Per Videocall meldete sich Merz bei Kapitän Joshua Kimmich (31) sowie den Teamkollegen Kai Havertz (27) und Jonathan Tah (30), wie auf seiner Instagram-Seite zu sehen ist. Was als lockere Idee gedacht war, wirkte am Ende etwas inszeniert.

„Hallo, hier ist Friedrich Merz“, begrüßte der Politiker zu Beginn. Im Laufe des Gesprächs schaltete sich Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) dazu. Der Kanzler betonte die Unterstützung aus Deutschland: „Ganz Deutschland drückt euch die Daumen! Hier fiebern alle mit!“ Die Spieler dankten und unterstrichen, wie wichtig dieser Rückhalt sei: „Brauchen wir definitiv!“

Zum Abschied gab Merz noch motivierende Worte mit auf den Weg und deutete weitere Gespräche mit Nagelsmann an: „Viele Grüße und toi, toi, toi. Ich denke, wir sprechen mal zwischendurch, um zu hören, wie es nach den ersten Spielen läuft.“

Das Internet feiert eine neue Online-Sensation! Noch keine 24 Stunden nach dem Eröffnungsspiel ist die WM um einen viralen Star reicher.

Ein Video von einer Gans im Trikot der mexikanischen Nationalmannschaft sorgt gerade in den sozialen Netzwerken für enormes Aufsehen. Das Tier watschelt entspannt durch die Straßen, unbeirrt von den Menschenmassen ringsum. Wo genau die Szene entstanden ist und was die Gans genau vorhat, bleibt im Clip unbekannt.

Lokalmedien berichten jedoch, dass die Gans im Auftrag ihres Besitzers, einem Straßenhändler, unterwegs ist. Immer wieder wird sie als ungewöhnliche Werbemaßnahme eingesetzt und trägt ein kleines Plakat um den Hals, um für zusätzliche Aufmerksamkeit zu sorgen und letztlich den Verkauf zu fördern.

Tierfreunde schütteln angesichts dieser Marketingaktion den Kopf, doch im Netz wird das Video begeistert gefeiert.

Die Quoten können sich sehen lassen! Zum Auftakt der Weltmeisterschaft erreichte das Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika beim ZDF Top-Werte.

Im Durchschnitt verfolgten am Donnerstagabend 10,04 Millionen Zuschauer das 2:0 des Gastgebers im Fernsehen, was einem Marktanteil von 46,5 Prozent beim Gesamtpublikum entspricht. Damit erreichte das Spiel in Mexiko-Stadt eine deutlich höhere Einschaltquote als die Eröffnungspartie der letzten WM in Katar vor vier Jahren.

Damals hatten nur 6,21 Millionen Zuschauer die 0:2-Niederlage des Gastgebers gegen Ecuador gesehen.

Wie befürchtet, wurde der WM-Start in einigen Regionen Mexikos von Protesten begleitet, die allerdings nicht friedlich verliefen.

Am Aztekenstadion, Schauplatz des Eröffnungsspiels, kam es während der Zeremonie zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen teils vermummten Demonstranten und der Polizei.

In Mexiko-Stadt protestierten radikale Mitglieder der Lehrergewerkschaft CNTE für Rentenreformen, höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Bereits Anfang Mai hatte es mit Ausschreitungen ähnliche Demonstrationen gegeben.

Bittere Nachricht für Co-Gastgeber Kanada: Alphonso Davies (25) fällt für das WM-Eröffnungsspiel aus.

Der Bayern-Profi leidet weiterhin an einer Muskelverletzung im Oberschenkel und steht Nationaltrainer Jesse Marsch (52) im Duell gegen Bosnien-Herzegowina am Freitag (21 Uhr) nicht zur Verfügung. Dennoch gibt es Hoffnung.

„Wir haben gestern ein MRT gemacht, das sehr positive Ergebnisse zeigte, dass er fast vollständig genesen ist. Wir werden die Belastung jetzt langsam steigern. Für morgen ist er noch nicht einsatzfähig, aber er erholt sich sehr gut von der Muskelverletzung“, erklärte Marsch am Donnerstag optimistisch.

In der zweiten Begegnung der Gruppe A siegte Südkorea spät mit 2:1 gegen Tschechien.

Kapitän Ladislav Krejci brachte die tschechische Mannschaft in der 59. Minute in Führung, doch neun Minuten später glich Hwang In-beom für Südkorea aus. Den Siegtreffer erzielte Oh Hyeon-gyu in der 80. Minute, was großen Jubel auslöste.

Südkorea - Tschechien 2:1 (0:0)

Tore: 0:1 Ladislav Krejci (59.), 1:1 In-beom Hwang (67.), 2:1 Hyeon-gyu Oh (80.)

Gelbe Karten: Ki-hyuk Lee (1) / keine

Mexiko gewann sein erstes WM-Spiel gegen Südafrika mit 2:0 (1:0). Schiedsrichter Wilton Pereira Sampaio zeigte dabei drei Rote Karten!

Mexiko - Südafrika 2:0

Torschützen: 1:0 Quinones (9.), 2:0 Jimenez (67.)

Gelbe Karten: Gutiérrez (1) / Mokoena (1), Sibisi (1)

Besondere Vorkommnisse: Rote Karte Yaya Sithole (50.), Rote Karte Zwane (84.), Rote Karte Montes (90.+2)

Der Startschuss ist gefallen: Die WM 2026 in Mexiko, den USA und Kanada ist offiziell eröffnet!

Im Aztekenstadion rollt der Ball, ebenso läuft das Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika. Wird sich Mexiko bei der Neuauflage der ersten WM-Partie von 2010 durchsetzen oder schafft Südafrika erneut eine Überraschung? Vor 16 Jahren hatte „Bafana Bafana“ durch ein legendäres Tor von Siphiwe Tshabalala mit 1:0 gewonnen, damals war Südafrika selbst Gastgeber. Heute schließen sich somit mehrere Kreise.

Hollywood-Star Selma Hayek moderiert die WM-Eröffnung im Aztekenstadion.

Danach folgt die Parade der Nationen: Alle 48 Teilnehmerflaggen werden auf das Spielfeld getragen.

Die Spieler wärmen sich bereits auf, die mexikanische Mannschaft wurde mit tosendem Applaus begrüßt.

Außerhalb des historischen Stadions herrscht jedoch etwas Chaos. Zahlreiche Fans drängen in die offizielle Fanzone auf dem Zócalo zum Public Viewing.

„Hört auf zu drängen und zu schubsen, hier sind auch Kinder, benehmt euch nicht wie Tiere“, rief ein städtischer Mitarbeiter mit Megafon in die Menge. In den Tagen zuvor hatte es dort bereits Proteste gegeben.

Zum Auftakt der Feierlichkeiten treten die Headliner Shakira und Burna Boy mit ihrem offiziellen WM-Song „Dai Dai“ auf!

Das Aztekenstadion ist bereits prachtvoll gefüllt und in bunten Farben erstrahlt. Nach dem Lied schoss ein farbenfrohes Feuerwerk in die Höhe.

Die Veranstaltung im Aztekenstadion hat inzwischen begonnen!

Derzeit spielt die mexikanische Cumbia-Band Los Angeles Azules, während zahlreiche Tänzer um einen übergroßen WM-Pokal auf dem Spielfeld tanzen.

Bald wird die WM 2026 offiziell eröffnet, in wenigen Stunden startet das erste Spiel.

Um 19:30 Uhr beginnt die große Eröffnungsfeier im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt, bei der Shakira und Burna Boy ihren WM-Song „Dai Dai“ als Hauptact erstmals live präsentieren. Außerdem treten J Balvin, Tyla, Alejandro Fernandez, Belinda, Danny Ocean, Lila Downs, Los Angeles Azules und Mana auf.

Dies ist nur die erste von drei Eröffnungsfeiern. Am Freitag geht es ab 19:30 Uhr in Toronto weiter, unter anderem mit Alanis Morissette, und in der Nacht zu Samstag (1:20 Uhr) steht Katy Perry bei der US-Eröffnung auf der Bühne.

Das heutige Event wird vom ZDF übertragen, die Vorberichte begannen bereits um 17:15 Uhr. Um 21 Uhr erfolgt der Anpfiff des ersten WM-Spiels zwischen Mexiko und Südafrika. In der Nacht trifft Südkorea ab 4 Uhr deutscher Zeit auf Tschechien.

Am Donnerstag wurde der Schiedsrichter für das WM-Auftaktspiel der deutschen Mannschaft gegen Curaçao offiziell bekannt gegeben. Der marokkanische Unparteiische Jalal Jayed (39) wird die Partie am kommenden Sonntag um 19 Uhr in Houston (Texas) leiten, teilte die FIFA mit.

Jayed gilt international noch als relativ unerfahren und hat bislang vier Spiele beim Afrika-Cup gepfiffen, darunter das Spiel um Platz drei bei der letzten Ausgabe. Zudem leitete er vier Partien bei der U20-WM 2025.

Seine Linienrichter sind seine Landsleute Zakaria Brinsi (43) und Mostafa Akarkad (37). Als vierter Offizieller fungiert der Südafrikaner Abongile Tom (34).

Die Freude über Haitis neues Trikot währte nur kurz: Die FIFA verlangte Änderungen am Design.

Der Ausrüster Saeta hatte zusammen mit dem haitianischen Fußballverband ein Motiv entworfen, das die Schlacht von Vertières aus dem Jahr 1803 symbolisierte – ein historischer Sieg, der den Weg zur Unabhängigkeit Haitis ebnete. Der Weltverband sah darin jedoch eine zu politische Darstellung. FIFA untersagt auf Trikots „politische, religiöse oder persönliche Botschaften oder Slogans“, weshalb das Design angepasst werden musste.

Saeta akzeptierte die Vorgaben, betonte jedoch, dass die Gestaltung nicht politisch gemeint war: „Obwohl diese Auslegung nicht unserer Absicht entsprach, respektierte Saeta den Prozess und setzte die von der FIFA geforderten Änderungen um“, erklärte der Ausrüster.

Das finale Design sei als Ehrung an die Männer und Frauen gedacht gewesen, die täglich zur Zukunft Haitis beitragen, nicht als politisches Statement.

Er ist zurück – zumindest in gewisser Weise. Der TV-Sender RTL II lässt Krake Paul mithilfe von Künstlicher Intelligenz neu auferstehen und Tipps für die WM abgeben.

Vorab wird das KI-Modell mit „Fun Facts“ wie „Welches Team hat die meisten verheirateten Spieler?“ oder „Wer hat mehr Tattoos?“ gefüttert, bevor es in kurzen Clips Vorhersagen zu ausgewählten WM-Partien liefert. „Paul 2.0“ wird als Mini-Format um 16 Uhr nach den „RTLzweiNews“ ausgestrahlt. Die Premiere findet am Eröffnungstag, dem 11. Juni, statt; insgesamt sollen 27 Kurzvideos produziert werden.

Der echte Paul, eine gewöhnliche Krake, wurde als Orakel mit seinen Tentakeln und Futterboxen berühmt, da er bei der WM 2010 alle Spiele der deutschen Mannschaft und das Finale korrekt vorhersagte. Er starb am 26. Oktober 2010 eines natürlichen Todes im Sea Life Oberhausen. Seine Asche liegt im Dortmunder Fußballmuseum.

Die iranische Regierung droht kurz vor WM-Beginn mit drastischen Maßnahmen, sollte in den Stadien nicht alles nach ihrem Willen verlaufen.

„Wir haben der FIFA bereits mitgeteilt, dass das Team das Spiel abbrechen wird, sobald politische Parolen in den Stadien zu hören sind“, warnte Sportminister Ahmed Donjamali. Proteste der persischen Diaspora gegen die iranische Führung sowie das Zeigen falscher Flaggen würden einen Spielabbruch nach sich ziehen. Der Iran besteht darauf, dass nur die offizielle Flagge der Islamischen Republik gezeigt wird – nicht die alte persische Flagge.

Ein US-amerikanischer Regierungsvertreter äußerte sich gegenüber CNN zur verweigerten Einreise des somalischen FIFA-Schiedsrichters Omar Artan (34).

Demnach hätten Überprüfungen am Flughafen Miami „Verbindungen zu mutmaßlichen Mitgliedern terroristischer Organisationen“ ergeben, so der nicht namentlich genannte Mitarbeiter. Zuvor hatte die Grenzschutzbehörde CBP lediglich von „Sicherheitsbedenken“ gesprochen.

Artan erklärte der New York Times, dass er die „richtigen Papiere“ und ein gültiges Visum besaß, jedoch bei der Einreise zu politischen Themen in Somalia und der Terrormiliz Al-Shabaab befragt wurde.

Der 34-Jährige wurde 2025 zum besten männlichen Schiedsrichter Afrikas gekürt und ist einer von sieben Unparteiischen, die für die WM nominiert wurden.

Kein gutes Omen: Die englische Nationalmannschaft bereitet sich in Florida auf die WM vor, doch die Vorbereitung läuft nicht reibungslos.

Ein Erdbeben der Stärke 6,1 vor der Küste Kubas war auch in dem US-Bundesstaat spürbar, in dem sich das Team von Trainer Thomas Tuchel (52) seit dem 1. Juni befindet.

Medienberichten zufolge wurden die Erschütterungen auch in den Feriengebieten Cancún und Tulum in Mexiko sowie im Walt Disney World Resort wahrgenommen. Glücklicherweise gab es weder Verletzte noch größere Schäden. Es war das stärkste Beben in der Region seit 1880, als Kuba eine Stärke von 6,0 registrierte.

Obwohl Omar Artan (34) eigentlich als WM-Schiedsrichter eingeplant war, wird er nicht zum Einsatz kommen. Trotz gültigen Visums wurde ihm die Einreise in die USA verweigert.

Ein FIFA-Sprecher bestätigte am Montag auf Anfrage der AFP, dass der Unparteiische aus Somalia nicht an der WM teilnehmen kann, da ihm die Einreise in die Vereinigten Staaten verweigert wurde. Ein Grund wurde nicht genannt. Somalia steht jedoch auf einer von der Trump-Regierung eingeführten Einreiseverbotsliste.

Gute Nachrichten für Frankreich: Abwehrchef William Saliba (25) wird den WM-Auftakt voraussichtlich nicht verpassen.

Vor dem Testspiel gegen Nordirland am Montag gab Nationaltrainer Didier Deschamps (57) grünes Licht für den Spieler vom FC Arsenal. Saliba hatte zuletzt Rückenprobleme, gilt inzwischen aber als fit.

„Er wird vom medizinischen Team betreut und wir steuern seine Belastung auch nach seinem Empfinden. Das Problem besteht zwar seit einigen Wochen, hinderte ihn aber nicht daran, für Arsenal zu spielen“, erklärte Deschamps gegenüber Telefoot.

Für die französische Mannschaft gibt es somit vorerst keinen Grund zur Sorge.

Ein emotionaler Moment bleibt dem südkoreanischen Torhüter Kim Seung-gyu (35) verwehrt: Die Geburt seines Kindes konnte er nicht miterleben. Warum das so ist und seine persönliche Sicht der Dinge erfahrt Ihr hier: „Frau von WM-Keeper bringt Baby zur Welt, doch wo ist der Papa?“

Schockierende Nachricht wenige Tage vor WM-Start: In der Nähe des englischen Teamquartiers in Kansas City kam es Medienberichten zufolge zu einer Schießerei, bei der mehrere Menschen verletzt wurden.

Laut „The Independent“ und „Open Magazine“ wurden die Einsatzkräfte am Samstag gegen 4 Uhr morgens zur Troost Avenue gerufen, nur wenige Kilometer vom Hotel der Engländer entfernt, nachdem Schüsse gemeldet worden waren.

Als die Polizei eintraf, fanden die Beamten neun verletzte Erwachsene vor. Nach der Erstversorgung wurden diese in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Verdächtige konnten vor Ort jedoch nicht festgestellt werden.

Zum Zeitpunkt der Tat war das Team um Harry Kane (32) und Jude Bellingham (22) nicht im Hotel, sondern absolvierte sein Trainingslager in Florida.

Nach dem Zusammenbruch von Christian Eriksen (34) am Sonntagabend gab der dänische Fußballverband vorsichtige Entwarnung.

Teamarzt Morten Boesen teilte mit, dass sich der Nationalspieler auf dem Weg der Besserung befinde. „Er ist bei seiner Familie und guter Dinge. Es wird erwartet, dass er bald entlassen wird und nach Hause zurückkehren kann“, hieß es in einer Mitteilung.

Fünf Jahre nach seinem Herzstillstand bei der EM war Eriksen beim Testspiel gegen die Ukraine erneut kollabiert. Nach der Erstversorgung wurde das Spiel abgebrochen.

Ungewissheit um Lionel Messi (38) zum WM-Auftakt. Der Argentinier leidet weiterhin an einer Oberschenkelverletzung.

Beim 2:0-Sieg im vorletzten Testspiel gegen Honduras am Sonntag saß er nur auf der Bank.

Die Hoffnung auf ein pünktliches Comeback bleibt bestehen: „Leo macht Fortschritte, trainiert teilweise mit der Mannschaft, das ist sehr positiv“, sagte Nationaltrainer Lionel Scaloni (48) vor dem abschließenden Test.

Ob er am Mittwoch im Generalprobe-Spiel gegen Island wieder auf dem Platz steht, bleibt abzuwarten.

So sieht WM-Vorfreude aus! Die geglückte Generalprobe der deutschen Nationalmannschaft lockte RTL hervorragende Einschaltquoten.

Im letzten Test vor Turnierbeginn gegen Gastgeber USA schalteten bis zu 9,31 Millionen Zuschauer ein, durchschnittlich waren es 8,53 Millionen.

Mit einem Marktanteil von 40,6 Prozent war es das meistgesehene Länderspiel des Jahres. Das Turnier kann kommen.

Was war da los? Rafael Leão (26) flog wegen eines heftigen Ausrasters im Testspiel Portugals gegen Chile (2:1) glatt vom Feld.

In einer Rudelbildung kurz vor der Halbzeit geriet der Milan-Profi mit Iván Morales (26) aneinander, schubste ihn mehrfach und griff schließlich Hals und Gesicht an. Beide Spieler mussten vorzeitig vom Platz.

Für Leão, Teamkollege von Cristiano Ronaldo (41), ist der Turnierstart damit ungewiss. Eine Sperre über Testspiele hinaus ist laut FIFA-Regeln möglich, gilt aber als eher unwahrscheinlich.

Oliver Baumann (36) sprach erstmals offen über seine Degradierung – nachdem Manuel Neuer (40) ins Tor zurückkehrte.

„Anfangs war das natürlich hart, das war nicht schön für mich“, gestand der TSG-Keeper nach dem 2:1-Sieg im WM-Generalprobe-Spiel gegen die USA.

Seinen Ärger stellte er aber schnell zurück: „Mir war sofort klar, dass ich für die Mannschaft da bin und mitgehe. Ich habe nie daran gedacht, nicht mitzufahren“, sagte er im RTL-Interview.

Er betonte, dass beim XXL-Turnier der Team-Erfolg im Vordergrund stehe. Er wolle seinen Beitrag leisten und die Mannschaft unterstützen. Das Verhältnis zu Neuer sei weiterhin „gut und unverändert“.

In einem Instagram-Post drückte Lennart Karl (18) seine Enttäuschung über das Aus bei der Weltmeisterschaft aus.

„Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, aber es tut unfassbar weh, das größte Turnier zu verpassen. Ich habe alles gegeben, um fit zu sein. Leider passieren Verletzungen oft zum ungünstigsten Zeitpunkt“, schrieb der 18-Jährige. Er wünschte seinem Team viel Erfolg und versprach: „Ich komme stärker zurück, versprochen. Danke für die vielen Nachrichten.“

Nach dem WM-Aus von Lennart Karl berichtete DFB-Präsident Bernd Neuendorf (64) von emotionalen Abschieden und Tränen im Teamhotel.

Auch Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus (65) sprach von einem „Schock“ wegen der schweren Verletzung des Talents, das am Freitagabend aus Chicago abreiste. Für den nachnominieren Offensivmann Assan Ouédraogo (20) geht es direkt ins WM-Quartier nach Winston-Salem.

Bayerns Jungstar Lennart Karl (18) fällt für die WM aus.

Beim Abschlusstraining vor dem letzten Testspiel in Chicago gegen die USA zog sich der DFB-Spieler einen Muskelbündelriss im linken Oberschenkel zu, wie der Verband bestätigte. Bundestrainer Julian Nagelsmann berief daraufhin Assan Ouédraogo (20) nach.

Für Karl ist die WM damit wohl beendet, bevor sie überhaupt richtig begann.

Nagelsmann hatte vor der Generalprobe gegen die USA angekündigt, dass sich der Shootingstar verletzt habe. „Das sah nicht gut aus“, hieß es. Karl wurde ins Krankenhaus gebracht, eine genaue Diagnose steht noch aus. Je nach Schwere der Verletzung wird über eine Nachnominierung entschieden.

Manuel Neuer fehlte aufgrund einer Wadenverletzung beim Abschlusstraining vor der Generalprobe gegen die USA.

Nur Oliver Baumann, Alexander Nübel und Jonas Urbig betraten das Spielfeld im Soldier Field von Chicago. Ein Einsatz Neuers am Samstag (20:30 Uhr/RTL) ist daher äußerst unwahrscheinlich.

Sein Comeback verschiebt sich damit mindestens bis zum WM-Auftakt am 14. Juni in Houston gegen Curaçao.

Neuers Belastungsaufbau lief in Chicago weiter, wie Social-Media-Posts zeigten, in denen der Bayern-Torwart Schussübungen machte.

Robert Andrich wollte eigentlich als Spieler zur WM, wurde jedoch von Nagelsmann nicht nominiert. Nun reist er in einer anderen Funktion nach Nordamerika: Er wird bei MagentaTV als Experte und Co-Kommentator arbeiten.

Bereits beim Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika soll der Leverkusener an der Seite von Wolff Fuss als Co-Kommentator fungieren. „Natürlich bin ich enttäuscht, dass ich nicht als Spieler dabei bin“, sagte Andrich, habe aber „richtig Bock auf die neue Aufgabe“ und wolle „das Team auf eine andere Weise begleiten.“

Damit verstärkt MagentaTV sein Expertenteam um einen weiteren prominenten Namen neben Thomas Müller, Mats Hummels und Jürgen Klopp.

Bei der WM-Eröffnungsfeier am 11. Juni wird Shakira auftreten und ihren offiziellen WM-Song „Dai Dai“ gemeinsam mit Burna Boy erstmals live präsentieren.

Schon zuvor wurden Künstler wie Danny Ocean und J Balvin für die Feier in Mexiko-Stadt angekündigt, die etwa eineinhalb Stunden vor Anpfiff des Spiels Mexiko gegen Südafrika startet.

Shakira soll auch bei der Halbzeitshow des Finales am 19. Juli auftreten.

Kurz vor Turnierbeginn gab die FIFA bekannt, dass bei den Nationalhymnen künftig alle Spieler auf dem Platz stehen werden, nicht nur die Startelf.

Mehr zu der neuen Zeremonie findet Ihr hier: „Vor dem Anpfiff alles anders! FIFA plant große Änderungen bei den Nationalhymnen.“

Überraschung bei der WM-Generalprobe: Frankreich verlor das Testspiel mit 1:2 (1:0) gegen die Elfenbeinküste!

Der Favorit führte noch kurz vor der Pause, doch der deutsche Gruppengegner drehte die Partie in der zweiten Halbzeit. Ausgerechnet Guéla Doué, Bruder von Frankreichs Désiré Doué, erzielte den Ausgleich, Amad Diallo sorgte kurz vor Schluss für den Sieg.

Das DFB-Team ist gewarnt – das Spiel gegen die Elfenbeinküste wird kein Spaziergang.

Die Zeit drängt: Eine Rückkehr von Manuel Neuer (40) vor dem WM-Start ist weiter ungewiss.

Der Torwart verpasste auch die geheime Einheit am Donnerstag in Chicago wegen muskulärer Probleme an der linken Wade und befindet sich laut DFB weiterhin im individuellen Belastungsaufbau.

Ob Neuer bis zur Generalprobe am Samstag gegen die USA fit ist, ist offen. Sollte er ausfallen, wird wohl erneut Oliver Baumann im Tor stehen, wie schon beim 4:0 gegen Finnland.

Bei der WM werden in den USA, Kanada und Mexiko Temperaturen über 30 Grad erwartet. Die FIFA untersagt den Fans jedoch entgegen früherer Ankündigungen, leere Trinkflaschen in die Stadien mitzunehmen.

Im offiziellen Verhaltenskodex für WM-Arenen heißt es nun: „Wiederverwendbare Wasserflaschen dürfen nicht ins Stadion gebracht werden.“ Zuvor war angekündigt worden, dass leere, durchsichtige Plastikflaschen bis zu einem Liter erlaubt sind.

Der Weltverband begründet die Änderung mit Sicherheitsgründen, um Risiken und Verletzungen für Spieler und Zuschauer zu vermeiden.

Nach der ersten Trainingseinheit stellte sich Kai Havertz auf der ersten Pressekonferenz in den USA den Medien und verriet, dass er sich als designierter Elfmeterschütze der deutschen Mannschaft sieht.

Obwohl Bundestrainer Julian Nagelsmann „keine Hierarchie“ festgelegt habe, sei er in den vergangenen Jahren meist der Schütze gewesen, erklärte der ehemalige Leverkusener, räumte aber ein: „Wir haben einige Spieler, die gut Elfmeter schießen können.“

Als Profi bei Arsenal weiß Havertz um die Bedeutung von Standardsituationen, die in der Premier League zu neuen Rekorden führten.

„Große Spiele werden oft durch Standards entschieden. Wenn man keine andere Lösung findet, kann ein ruhender Ball entscheidend sein. Im Fußball gibt es viele Start-Stopp-Situationen, jede Standardsituation ist eine Chance und diese wollen wir nutzen“, erläuterte Havertz.

Nur wenige Stunden nach der Ankunft des DFB-Teams in Chicago stand die erste Trainingseinheit an.

Manuel Neuer fehlte jedoch aufgrund seiner Wadenschmerzen. Laut DFB befand sich der Torwart „weiter im Belastungsaufbau“. Ob er bei der Generalprobe gegen die USA am Samstag (20:30 Uhr) spielen kann, ist weiterhin offen.

Dafür trainierte Kai Havertz mit. Der Offensivspieler des FC Arsenal war nach dem verlorenen Champions-League-Finale gegen PSG separat in die USA gereist.

Ein Hauch von Rio in New York: Zwölf Jahre nach dem WM-Sieg in Brasilien präsentierte Bastian Schweinsteiger (41) den Pokal erneut.

Im American Museum of Natural History zeigte der DFB-Held von 2014 im Rahmen der Trophy Tour gemeinsam mit Bürgermeister Zohran Mamdani (34) die Trophäe, die 6,175 Kilogramm wiegt, und durfte sie ein weiteres Mal in Händen halten.

„Ich bekomme heute noch Gänsehaut, weil es Erinnerungen weckt. Es ist nicht einfach, diesen Pokal zu gewinnen“, sagte Schweinsteiger strahlend zu anwesenden Medienvertretern.

Lothar Matthäus erinnert sich an die Bedeutung einer geschlossenen Mannschaft 1994 bei der WM in den USA, sieht aber im aktuellen DFB-Kader Probleme.

„Es überraschte mich, dass Alexander Nübel als dritter Torwart mit dabei ist“, schrieb der Rekordnationalspieler in seiner Kolumne für die SportBild. Normalerweise sorge der dritte Keeper auch für Harmonie. „Neuer und Nübel mögen sich aber nicht, das zeigte sich schon nach dem DFB-Pokal-Finale. Das weiß man schon seit längerem.“

Auch Bundestrainer Nagelsmann sei sich der Rivalität bewusst. Das Thema werde die Mannschaft begleiten, „weil es nun mal so ist. Alle müssen aufpassen.“

Neben den möglichen Torwart-Problemen sieht Matthäus auch Antonio Rüdiger als möglichen Konfliktpunkt. „Er hat mehrfach Dinge getan, die Schlagzeilen gemacht haben, die man nicht braucht“, schrieb der TV-Experte. „Er muss sich bei der WM absolut im Griff haben.“

Trotz eines verspäteten Starts landete das DFB-Team etwas früher als geplant am Dienstagnachmittag (Ortszeit) in Chicago.

Nach der Ankunft ging es zunächst ins Teamhotel Waldorf Astoria. Bundestrainer Julian Nagelsmann bat sein Team anschließend zu einem Abendspaziergang am Lake Michigan, um nach dem langen Flug wieder Bewegung in die Beine zu bringen.

Am Abend traf auch Kai Havertz ein. Er hatte am Samstag noch das Champions-League-Finale gespielt, erhielt deshalb zwei Tage Extra-Urlaub und war allein aus London in die USA gereist. Somit ist die Mannschaft erstmals komplett in der WM-Vorbereitung.

Das erste Training findet am Mittwoch um 11 Uhr Ortszeit (18 Uhr deutscher Zeit) hinter verschlossenen Türen statt.

Das für den 9. Juni geplante WM-Testspiel zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Chile wurde wegen eines Ebola-Ausbruchs in Kongo in Spanien abgesagt.

„Ich habe soeben das Dekret unterzeichnet, das das für den 9. Juni geplante Spiel zwischen der Nationalmannschaft der Demokratischen Republik Kongo und Chile nicht genehmigt“, erklärte Juan Franco, Bürgermeister von La Línea de la Concepción, wo das Testspiel stattfinden sollte.

Am 15. Mai war in der Provinz Ituri im Nordosten Kongos das Virus ausgebrochen. Die WHO meldete zuletzt fast 1000 Verdachtsfälle, korrigierte die Zahl am Dienstag auf 116. 321 Infektionen wurden bestätigt, 48 Personen starben.

Die kongolesische Mannschaft will bald ins WM-Quartier nach Houston reisen. Andrew Giuliani, zuständig für die WM im Weißen Haus, hatte jedoch angekündigt, dass sich alle Teammitglieder zuvor drei Wochen lang in einer Quarantäne-Blase isolieren müssen. DR Kongo trifft am 17. Juni auf Portugal.

Bittere Nachricht für die Türkei: Stuttgarts Kapitän Atakan Karazor (29) wurde nicht in den endgültigen WM-Kader berufen.

Trainer Vincenzo Montella gab den Kader einen Tag nach dem 4:0-Testspielsieg gegen Nordmazedonien bekannt. Neben Karazor flogen drei weitere Spieler raus. Dafür dürfen sich Salih Özcan (28, BVB), Ozan Kabak (26, Hoffenheim) und Can Uzun (20, Eintracht Frankfurt) über die WM-Teilnahme freuen.

Die Schweizer Fußball-Nationalmannschaft reist wie Deutschland am Dienstag in die USA, allerdings ohne Breel Embolo (29). Der Stürmer konnte wegen Behördenproblemen nicht mitfliegen.

Der Schweizer Verband teilte mit, dass Embolos elektronische Reisegenehmigung ESTA erneut überprüft wird, obwohl sie bis Dienstagmorgen gültig war. Daher musste er am Flughafen Zürich zurückbleiben. Der Verband steht mit den Behörden in Kontakt.

Man geht davon aus, dass Embolo bald nachreisen kann, hieß es. Die Mannschaft veröffentlichte ein Foto im Flieger mit dem Kommentar: „Ein leerer Platz, aber nicht für lange. Wir sehen uns bald, Breel!“

Der für 13:35 Uhr geplante Abflug verzögerte sich fast um eine Stunde, doch nun geht’s los!

Wegen einer Gewitterwarnung am Frankfurter Flughafen musste Lufthansa-Flug LH434 länger am Boden bleiben. Schließlich hob der Airbus um 14:28 Uhr ab, das WM-Abenteuer für die deutsche Mannschaft begann.

Die nächsten neun Stunden verbringt das DFB-Team in der Business Class, während die Economy-Passagiere ihre Plätze einnahmen.

Vor dem Abflug posierte die Mannschaft noch für ein Gruppenfoto auf der Gangway.

Doch dunkle Gewitterwolken zogen über Frankfurt auf, was die Abreise verzögerte.

Eine freudige Überraschung für viele Reisende am Frankfurter Flughafen: Sie fliegen gemeinsam mit der deutschen Nationalmannschaft nach Chicago! Zusätzlich erhielt jeder Passagier ein Deutschland-Trikot von der Mannschaft und flog somit in Schwarz-Rot-Gold. Im Flugzeug selbst gab es keinen Kontakt mit dem Team, da die Business Class ausschließlich für die Spieler reserviert ist.

Der Airbus A350-900 hob um 13:35 Uhr Richtung USA ab und landete planmäßig um 15:35 Uhr Ortszeit (22:35 Uhr deutscher Zeit).

Schlechte Nachrichten für Österreich: Christoph Baumgartner (26) von RB Leipzig fällt für die WM aus.

Wie der ÖFB am Dienstag mitteilte, zog sich der Mittelfeldspieler am Montag beim Aufwärmen vor dem Testspiel gegen Tunesien (1:0) eine Muskelverletzung im rechten Oberschenkel zu.

„Das ist für Christoph und unser Team eine sehr bittere Nachricht. Er ist ein wichtiger Spieler und eine zentrale Persönlichkeit. Nun gilt unsere volle Unterstützung seiner Genesung“, erklärte Teamchef Ralf Rangnick (67) auf der Verbands-Homepage.

Österreich verliert mit Baumgartner einen Schlüsselspieler, der nicht nur eine starke Bundesliga-Saison gespielt, sondern auch in der Nationalmannschaft überzeugt hat. Ein Nachrücker steht noch nicht fest.

Heute bricht die deutsche Nationalmannschaft zur WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada auf. Das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) startet um 13:56 Uhr mit einem A350-Linienflug der Lufthansa von Frankfurt nach Chicago.

Dort wird die Mannschaft zunächst im Waldorf Astoria unterkommen, da am Samstag (20:30 Uhr) das letzte WM-Testspiel gegen Gastgeber USA ansteht. Das endgültige WM-Quartier bezieht Deutschland in Winston-Salem im US-Bundesstaat North Carolina.

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker der Fußball-WM 2026. Hier versorgen wir Euch mit allen wichtigen Neuigkeiten rund um die Teams vor und während des Turniers.