Vier Bewerber für eine Position: So könnte Cottbus in die 2. Liga starten
Cottbus – Der Aufstieg in die 2. Liga steht bevor und Cottbus ist mittendrin! Nur wenige Tage vor dem Auftaktspiel gegen Hannover 96 (Sonntag, 13.30 Uhr) zeichnet sich das wahrscheinlich Startelf-Ensemble ab. Allerdings gibt es auf einer Position gleich vier Kandidaten, die um den Platz im Team kämpfen.
Nach den jüngsten Testspielen gegen Dynamo und Werder sind die meisten Positionen weitgehend vergeben: Wie erwartet wird Marcel Lotka (25) als Torwart die Nummer eins sein.
In der Abwehrkette sind voraussichtlich Henry Rorig (26), King Manu (22) und Luca Erlein (19) drei der vier Plätze sicher. Links hinten scheint laut der Vorbereitung der junge Neuzugang Hassan Zaydan (19) die besten Chancen zu haben.
Als mögliche Alternativen stehen Neuzugang Fousseny Doumbia (21), der vor seiner Verletzung eine positive Überraschung war, sowie der wiederhergestellte Kapitän Axel Borgmann (32) bereit. Allerdings bleibt fraglich, wie lange beide ihre volle Leistung mindestens über eine Halbzeit aufrechterhalten können.
Im defensiven Mittelfeld sollen die Positionen mit Leonardo Bittencourt (32) und Lukas Michelbrink (21) besetzt werden.
Der bisherige Stammspieler Dominik Pelivan (30) steht vorerst nur als Ersatz zur Verfügung. Während der Vorbereitung musste er oft in der Innenverteidigung aushelfen und gilt dort ebenfalls als erster Ersatzmann.
Das offensive Mittelfeld ist stark besetzt. Aufstiegsschütze Jannis Boziaris (23) hat sich seinen Platz in der Startelf gesichert. Topspieler Tolcay Cigerci (31) ist nach der Heilung einer Fußsohlenentzündung zurück und zeigte zuletzt große Spielfreude.
Es deutet sich an, dass die Aufstellung aus dem Saisonendspiel übernommen wird, als Cigerci als eine Art Rechtsaußen spielte und Boziaris die zentrale Zehn-Position einnahm.
Auf der linken Außenbahn herrscht der größte Konkurrenzkampf. Stammspieler Moritz Hannemann (28) muss sich gegen Justin Butler (25) sowie die Neuzugänge Julian Guttau (26) und Lucas Copado (22) durchsetzen. Eine klare Tendenz ist bislang nicht erkennbar.
Der Konkurrenzkampf wird sich wohl bis zum letzten Training hinziehen – am Dienstag trainierten zeitweise sogar 32 Spieler gleichzeitig auf dem Platz.
Eine klare Sache gibt es hingegen im Sturm: An Torjäger Erik Engelhardt (28) führt auch in der 2. Liga kein Weg vorbei.