Energie überrascht Hannover – Wollitz ehrlich: „So viel Glück kann man kaum haben“
Cottbus – Nach 4480 Tagen kehrt Energie Cottbus endlich zurück in die 2. Bundesliga: Zum Auftakt überraschte der Aufsteiger Hannover 96 mit einem 3:1 (1:1) – so berichtete TAG24 live aus dem LEAG Energie Stadion.
Das Duell mit den Niedersachsen war fast auf den Tag genau ein Wiedersehen: Vor einem Jahr hatte der damalige Drittligist im DFB-Pokal den Favoriten mit 1:0 aus dem Wettbewerb geworfen.
Diesmal behielt Energie mit 3:1 die Oberhand und setzte damit ein Ausrufezeichen in der Liga.
Tolcay Cigerci glänzte mit einem Doppelpack (14. und 71. Minute, Elfmeter), Justin Butler (76.) traf zum 3:1 für Cottbus, während Maurice Neubauer den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1 (28.) erzielte.
Trainer Pele Wollitz von Energie Cottbus äußerte sich so: „Ohne klare Torchancen mit 3:1 zu gewinnen, ist äußerst selten. Die ersten 15 Minuten haben wir noch ordentlich gespielt, danach wurden wir dominiert. Keine Ahnung, was Lotka heute früh getrunken hat, aber er hat viele Bälle gehalten. Trotzdem haben wir in der ersten Halbzeit ohne grundlegende Dinge und körperliche Präsenz agiert. Seit Freitag habe ich in der Videoanalyse darauf hingewiesen, dass unser Torwart sein Debüt im deutschen Fußball gibt. Der Elfmeter hat uns mental zurück ins Spiel gebracht. Ehrlich gesagt, hätte dieses Spiel nur einen Sieger verdient: Hannover. So viel Glück kannst du gar nicht haben. Mit dieser Leistung haben wir eigentlich keine Berechtigung, in der 2. Liga zu spielen.“
Hannovers Trainer Christian Titz kommentierte: „Spielerisch lief heute alles gegen uns. Zur Halbzeit hätten wir deutlich führen müssen. Wir wussten, dass der Gegner noch reagieren würde. Dann nahm das Spiel seinen Lauf, und Nachlässigkeiten wurden bestraft.“
Fazit: Durch eine Leistungssteigerung und Einsatz in der zweiten Hälfte erzielte Cottbus den Elfmeter, der den Weg zum Sieg ebnete. Hannover wirkte nach dem schnellen 1:3 und mehreren vergebenen Chancen gebrochen.
Schlussfazit: Hannover fand kaum noch Mittel, um gefährlich vor das Tor zu kommen. Energie sicherte sich glücklich den Auftaktsieg mit 3:1. Die Fans aus Cottbus sangen: „Gegen Cottbus kann man mal verlieren!“
90.+2 Minute: Die Nachspielzeit läuft, es gibt fünf Minuten obendrauf. Energie spielt nun clever auf Zeit.
90. Minute: Lotka gerät bei einem Rückpass erneut ins Wackeln. Ohne Not trifft er Hannovers Pichler, der glücklicherweise nur seitlich abprallt.
89. Minute: Bei Hannover läuft kaum noch etwas zusammen. Ein leichter Fehlpass im Spielaufbau bringt Cottbus einen Einwurf und wertvolle Zeit.
88. Minute: Lotka fängt erneut aufmerksam einen Ball ab. Bis auf den Ausrutscher in der Anfangsphase bekommt er von uns Bestnoten.
85. Minute: Energie kontert, doch Hugonet stoppt den Angriff und sieht dafür Gelb.
83. Minute: Doppel-Torschütze Cigerci darf sich wohl verdient ausruhen, Kapitän Axel Borgmann feiert nach seiner Verletzungspause sein Comeback.
80. Minute: Titz reagiert und wechselt vierfach: Etcibasi, Roggow, Okon und Matsuda ersetzen Gindorf, Bundu, Tomiak und Neubauer.
77. Minute: Das Ergebnis ist angesichts der Spielanteile und Chancen äußerst glücklich für Cottbus. Andererseits hat Hannover in der zweiten Halbzeit einen Gang zurückgeschaltet.
Ein Wechsel kurz nach dem Tor wird noch nachgereicht: Für den offensiveren Bittencourt kommt der defensivere Sechser Pelivan ins Spiel.
76. Minute: Mitten in der Drangphase von Cottbus schlägt Energie erneut zu. Nach einer Ecke von links bleibt das Team wach, Erlein legt clever per Hacke zurück und Butler zieht einfach ab. Der Joker trifft perfekt zum 3:1 – das Stadion explodiert vor Freude!
74. Minute: Cottbus hat nun klar Oberwasser und das Publikum feuert lautstark an. Selbst die Entscheidungen des Schiedsrichters fallen zunehmend zugunsten von Energie.
Mit etwas Glück hätte es fast das dritte Tor gegeben, doch Butlers Querpass von links findet keinen Abnehmer im Strafraum.
71. Minute: Cigerci tritt mit lautstarker Unterstützung der Fans zum Elfmeter an, täuscht Loretz aus und bleibt cool. 2:1 für Energie – unglaublich! Hannover müsste hier eigentlich deutlich führen.
70. Minute: Elfmeter für Energie! Die Szene schien schon vorbei, doch Hannemann setzt nach, ist einen Moment eher am Ball als H96-Keeper Loretz, der den Außenstürmer zu Fall bringt.
69. Minute: Nach einer zweiminütigen Trinkpause geht es ins letzte Viertel.
Doumbia von Energie marschiert halblinks über viele Meter, zieht ab – allerdings ohne Gefahr.
66. Minute: 18.361 Zuschauer verfolgen das durchweg unterhaltsame Auftaktspiel.
65. Minute: Hannover nimmt wieder Fahrt auf. Oudenne schlenzt den Ball von links aufs rechte Eck, Lotka kratzt die Kugel gerade noch aus dem Winkel.
63. Minute: Hannover wechselt den Mittelstürmer: Källman verlässt das Feld, Pichler kommt und hat kurz darauf per Kopf die erste Chance – knapp vorbei.
62. Minute: Stadiontechnik, Lautsprecher und Videowand sind wieder aktiv. Wann setzen die Teams das erste Achtungszeichen?
61. Minute: Energie kann sich nun öfter aus Hannovers Pressing lösen, kommt über das Mittelfeld aber kaum hinaus.
58. Minute: Henry Rorig verteidigt einmal gegen Kolja Oudenne, gegen den er in Halbzeit eins meist den Kürzeren zog. In Halbzeit zwei erhält der Hannoveraner kaum Bälle.
57. Minute: Das Spiel hat bisher nicht das Tempo, Niveau oder die Stimmung der ersten Hälfte erreicht. Viel Stückwerk und viele lange Bälle prägen das Geschehen.
54. Minute: Freistoß für Hannover aus 17 Metern zentraler Position. Neubauer schießt deutlich drüber.
50. Minute: Die zweite Halbzeit beginnt weniger temporeich als der erste Durchgang. Auch die Videowände mit dem Ergebnis sind vorerst verschwunden, es steht noch 1:1.
Beginn zweite Hälfte: Nach einer insgesamt 22-minütigen Pause geht es weiter. Wie angekündigt kommen Butler, Hannemann und Doumbia ins Spiel. Copado, Boziaris und Doumbia verlassen den Platz.
Energie mit folgender Aufstellung: Lotka – Rorig, Manu, Erlein, Doumbia – Bittencourt, Michelbrink – Hannemann, Cigerci, Butler – Engelhardt. Trainer: Wollitz.
Der Anpfiff zur zweiten Halbzeit verzögerte sich erneut: Wie schon in der ersten Halbzeit ließ der Schiedsrichter mit dem Wiederanpfiff auf sich warten. Statt der vorgesehenen 15 Minuten Pause gab es zehn Minuten mehr.
Ein offizieller Grund wurde nicht genannt. Offenbar gab es Probleme mit der Stadiontechnik, die Musik blieb während der Halbzeit stumm.
Halbzeitpause: Energie kündigt drei Wechsel an. Butler, Hannemann und Doumbia werden eingewechselt. Die Hausherren hatten in der ersten Hälfte zunehmend Mühe, mit dem hohen Tempo der Gäste mitzuhalten.
Halbzeitpfiff: Nach intensiven 45 Minuten ist Pause. Energie hält ein schmeichelhaftes 1:1, auch wenn Hannover eigentlich mit zwei oder drei Toren hätte führen müssen.
Cottbus verdankt Lotka, dass es nur einmal im eigenen Tor klingelte.
45.+1 Minute: Noch drei Minuten bis zur Pause. Wieder verursacht Cottbus einen Freistoß in Strafraumnähe, diesmal wird jedoch ein Stürmerfoul gepfiffen.
43. Minute: Das hier im Ticker ist keine Übertreibung – im Minutentakt segelt eine Flanke nach der anderen in den Strafraum von Cottbus. Hannover hat ein Chancenfeuerwerk.
Energie ist defensiv überfordert und kann sich nur bei Lotka bedanken, dass Hannover nicht bereits deutlich führt.
41. Minute: Hannover kombiniert sich in den Strafraum und findet dreimal hintereinander seinen Meister in Lotka, der den ersten Schuss sowie den Nachschuss entschärft und auch die folgende kurz ausgeführte Ecke pariert.
38. Minute: Wieder segelt eine Hannover-Flanke durch den Cottbuser Strafraum, diesmal kommt niemand an den Ball. Energie schafft es nicht, die Flügel zu schließen.
37. Minute: Hannover ist inzwischen klar überlegen und kaum zu stoppen. Wieder bricht 96 über die Flügel durch, Manu und Lotka retten mit vereinten Kräften auf der Linie.
35. Minute: Nächste große Chance für Hannover: Gindorf schlägt eine Flanke auf Mittelstürmer Källman, der sich geschickt hinter Erlein positioniert, aber aus kurzer Distanz am Tor vorbeiköpft.
Fast unmöglicher hätte er den Ball nicht neben das Tor setzen können.
34. Minute: Das Spiel nimmt eine kurze Verschnaufpause im Strafraum, das Tempo bleibt hoch. Ein Distanzschuss von Källman ist für Lotka keine Herausforderung.
28. Minute: Endlich der verdiente Ausgleich! Eine Hannover-Flanke wird zu zentral geklärt, Maurice Neubauer zieht aus 15 Metern ab und hämmert den Ball ins Tor.
Lotka hatte Sichtprobleme im Torwart-Eck. Es steht 1:1.
27. Minute: Was für ein wildes Spiel! Wir kommen mit den Torraumszenen kaum hinterher. Erst verfehlt Cigerci den Kasten, dann marschiert Hannover in den Strafraum, Manu klärt.
24. Minute: Kolja Oudenne bereitet Energie auf der rechten Abwehrseite große Probleme. Er setzt sich erneut im Dribbling durch, Lotka lenkt den Ball mit einem klasse Reflex an die Latte.
Der Ball springt zur Ecke, die Hannover aber nichts einbringt.
23. Minute: Nach einer kurzen Trinkpause geht es weiter. Das Thema dürfte auch gewesen sein, weniger Standards gegen sich zuzulassen.
21. Minute: Manu foult am linken Strafraumeck etwas ungeschickt Oudenne. Hannover bekommt einen weiteren Standard, den Gindorf am zweiten Pfosten anspielt. Dessen Kopfball geht über das Tor. Die Defensive von Energie wirkt hier wieder unsicher.
18. Minute: Ecke für Hannover, die im Rückraum den völlig freien Gindorf findet. Er trifft den Ball nicht richtig – leichte Beute für Lotka, Glück für Cottbus.
15. Minute: Hannover will sofort antworten. Oudenne dringt von links in den Strafraum ein und schießt aus spitzem Winkel auf Lotka. Youngster Zaydan rettet auf der Linie, puh.
14. Minute: Freistoß für Energie aus 20 Metern zentral. Cigerci tritt an, der Ball wird abgefälscht und landet im Netz. Das Stadion jubelt zum ersten Mal lautstark!
12. Minute: Kurz darauf setzt sich Cottbus am Strafraum der Gäste fest, doch Cigercis Schuss aus 16 Metern wird geblockt.
30 Sekunden später schießt Copado vom linken Strafraumeck – kein Problem für Hannovers Keeper Loretz.
10. Minute: Erste größere Chance für Hannover. Lotka spielt einem Gegenspieler den Ball im Aufbau in den Fuß, Gindorf stürmt frei auf ihn zu, doch der Keeper zeigt im Eins-gegen-Eins seine Klasse und fischt den Ball weg.
Fehler gut gemacht, das Stadion steht Kopf!
8. Minute: Den anschließenden Freistoß köpft zunächst Manu aus dem Strafraum, dann hat Hannovers Bundu die Chance, doch schießt knapp rechts vorbei.
7. Minute: Energie gewinnt im Mittelfeld den Ball, doch Erbst pfeift Foul. Die Cottbuser Spieler sind verärgert, da daraus ein Überzahlkonter entstanden wäre.
4. Minute: Youngster Jannis Zaydan verliert links hinten unnötig den Ball und wird anschließend ausgespielt. Hannover dringt in den Strafraum ein, Energie klärt.
3. Minute: Beide Teams starten mit einer Mischung aus kurzen und langen Pässen. In den ersten drei Minuten hat Energie mehr Ballbesitz.
1. Minute: Hannover hat den Anstoß, Rückkehrer Bittencourt setzt nach wenigen Sekunden zur Grätsche an und bekommt Szenenapplaus.
Schiedsrichter Lars Erbst pfeift die Partie mit neunminütiger Verspätung an.
Für Energie beginnt damit das Abenteuer 2. Liga gegen Hannover 96 und mit der Nordwand als Rückhalt.
Die technischen Schwierigkeiten scheinen behoben, die Teams betreten das Spielfeld.
Es kann gleich losgehen.
Die erste Kuriosität des Spiels ist perfekt: Der Anstoß verzögert sich um etwa sieben Minuten, weil der Schiedsrichter-Funk ausgefallen ist, wie der Stadionsprecher erklärt.
Noch ein Hinweis: Das Spiel wird bei Sky einzeln und bei RTL kostenfrei in der Konferenz übertragen – sowie hier im Liveticker.
Die beiden Ur-Cottbuser Nele Ocik und Torsten Mattuschka sind voller Vorfreude und guter Laune.
Während die Hannoveraner Fans lautstark singen, läuft die FCE-Hymne: „Auch wir kommen morgen noch wieder.“
Der Song entstand, als Energie in die Regionalliga abstieg. Jetzt ist das Team zurück in der 2. Bundesliga.
Noch 10 Minuten bis zum Anstoß.
Im Stadion steigt die Spannung spürbar. Gerade als Energie durch den Tunnel in die Kabine verschwindet, heizt die Nordwand die Stimmung an.
Es kracht ordentlich! Kurz darauf melden sich auch die Hannoveraner Fans mit Gesang. Noch 15 Minuten bis zum Anpfiff.
Die Aufwärmung der Teams hat begonnen, die Nordwand ist schon voll und lautstark dabei.
Die Luft unter den Tribünen steht, bei sommerlichen 29 Grad – genug trinken nicht vergessen!
Die Aufstellungen sind da! Energie startet mit den vier Neuzugängen Lotka, Copado, Erlein und Bittencourt sowie dem Youngster Zaydan als Linksverteidiger.
Die Startformation hatte sich bereits abgezeichnet: Copado gewann den Platz auf der linken Außenbahn. Michelbrink, Boziaris, Erlein und Zaydan feiern ihr Debüt in der 2. Liga. In der Defensive setzt man auf die junge Viererkette.
Energies Startelf für den 2. Liga-Auftakt: Lotka – Rorig, Manu, Erlein, Zaydan – Bittencourt, Michelbrink – Cigerci, Boziaris, Copado – Engelhardt. Trainer: Wollitz.
Bei Hannover wird folgende Aufstellung vermutet: Loretz – Allgeier, Tomiak, Hugonet – Neubauer, Thordarson, Oudenne – Bundu, Gindorf, Taibi – Källman. Trainer: Titz.
Cottbus ist heiß auf die 2. Bundesliga. Auf den Straßen und in den Zügen sind zahlreiche Energie-Fans unterwegs.
Fast alle tragen Rot, das Motto „Alle in Rot“ hatte die Fanszene vor dem Spiel ausgegeben.
Mit dem Aufstieg in die 3. Liga wechselte der TV-Partner von MagentaSport zu Sky.
Für Pay-TV-Kunden ist das Einzelspiel über Sky, Sky Go oder WOW empfangbar. Auch Pay-per-View bei OneFootball ist möglich.
Moderiert wird die Partie von den beiden Ur-Cottbusern Nele Ocik und Torsten Mattuschka.
Wer die Sonntags-Konferenz bevorzugt, kann diese ausnahmsweise kostenlos im Free-TV bei RTL verfolgen.
Schiedsrichter der Begegnung ist Lars Erbst (31) aus Gerlingen. In der Vorsaison leitete er 14 Zweitligaspiele, darunter zwei Ostderbys, in denen Cottbus siegte (1:0 gegen Aue, 3:1 in Rostock).
Er wird unterstützt von den Assistenten Manuel Bergmann, Cengiz Kabalakli und dem vierten Offiziellen Alexander Sather.
Die ersten Fans treffen am Stadion ein. Auffällig: Es hat sich einiges verändert.
In den letzten Tagen herrschte reges Treiben wie in einem Ameisenhaufen. Neben den DFL-Auflagen wurden viele unschöne Ecken auf Vordermann gebracht.
Außerdem ziert ein neues großes Graffiti das Stadion mit Darstellungen von Eduard Geyer (81), Franklin (57), Leonardo Bittencourt (32) und Pele Wollitz (61).
Sportlich steht hinter Energie ein mittelgroßer Umbruch, der Kader ist noch nicht komplett.
Daher wird Cottbus vermutlich mit einer defensiven Viererkette gegen die zweitbeste Offensive der Vorsaison antreten. Das Durchschnittsalter dieser Abwehrreihe liegt bei nur 21,5 Jahren.
Die erwartete Startelf lautet: Lotka – Rorig, Manu, Erlein, Zaydan – Bittencourt, Michelbrink – Cigerci, Boziaris, Butler – Engelhardt. Trainer: Wollitz.
Achtung an alle Energie-Fans, die aus dem Umland anreisen: Im letzten Jahr kam es im RE2-Zug aus Berlin zu gewalttätigen Zwischenfällen.
FCE-Fans berichteten anschließend, dass sie von einer Gruppe Hannoveraner Fans überfallen wurden, die eine polizeiliche Einsatzlücke ausnutzten. Die Angreifer fuhren mit Autos nach Lübben und raubten den Cottbuser Fans Fanartikel ab, bevor die Polizei in Lübbenau zustieg.
Augenzeugen sprachen von einer gezielten Aktion, bei der Überwachungskameras im Zug vor dem Überfall abgedeckt worden seien.
Die Rückkehr in die 2. Liga nach zwölf Jahren begeistert die Fans. Am Freitag wurden fast 18.000 Tickets verkauft. Das Stadion fasst rund 20.000 Zuschauer. Restkarten sind ab 11:30 Uhr an den Tageskassen erhältlich.
Der Gästeblock für Hannover ist bereits seit Wochen ausverkauft. Die Tickets waren binnen weniger Stunden vergriffen.
2. Liga hat Cottbus lange nicht mehr erlebt. Wie bei großen Spielen üblich, wird es rund ums Stadion eng mit Parkplätzen.
Diesmal stehen die Parkplätze am Sandower Dreieck, an der Chemiefabrik und am Tierpark nicht zur Verfügung. Grund dafür ist das Elbenwald Festival im benachbarten Spreeauenpark, zu dem tausende Besucher anreisen.
Energie bittet seine Anhänger daher eindringlich, am Spieltag möglichst auf das Auto zu verzichten oder es weit außerhalb im Stadtgebiet abzustellen.
Außerdem wird der Stadtring zwischen 10 und 17 Uhr gesperrt. Die Stadttore öffnen ab 11:30 Uhr.
Herzlich willkommen zur Rückkehr von Energie Cottbus in die 2. Bundesliga!
Wir begleiten den Auftakt heute live – und haben, genau wie Trainer Pele Wollitz (61) am Vortag bekanntgab, „schwitzige Hände“ vor Aufregung.