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Energie Cottbus im Trainingslager: Zwei angeschlagene Spieler sind wieder voll dabei

Oberndorf in Tirol (Österreich) – Schon wieder Österreich! Energie Cottbus bereitet sich im Trainingslager in Tirol auf die Rückkehr in die 2. Bundesliga vor. Vom 12. bis 19. Juli beziehen die Lausitzer ihr Quartier in Oberndorf, Kreis Kitzbühel.

Neben Teambuilding-Maßnahmen und taktischen Übungen testete der FCE unter anderem gegen Mlada Boleslav und unterlag dem tschechischen Erstligisten mit 2:4 (1:1).

Aus diesem Grund wurde für Samstag kurzfristig ein weiterer Testkick vereinbart: Dann trifft Cottbus auf RB Salzburg (15 Uhr, Waidring).

TAG24 berichtet live aus dem Trainingslager für euch.

Nach einem Tag zur Regeneration begann die Trainingseinheit am Freitag bereits in der Aufwärmphase sehr intensiv. Athletiktrainer Tim Schneider forderte dabei eine hohe Belastungsintensität.

Positiv ist, dass die zuletzt verletzten Lucas Copado und Yusuf Wardak wieder vollständig ins Training eingestiegen sind. Axel Borgmann, Tolcay Cigerci und Joey Taubeneck absolvierten wie die Torhüter ein individuelles Programm.

Der ruhige Tag neigt sich dem Ende zu. Am Freitag soll das Training wieder intensiviert und sogar doppelt trainiert werden. So weit, so gut.

Für alle Fans, die nach den Ankündigungen der vergangenen Tage auf einen Neuzugang hofften, heißt es weiterhin abwarten.

Auch TAG24 war heute auf der Suche nach Neuigkeiten und kann bestätigen: Außenverteidiger Christopher Lannert (28), der am Nachmittag beim Ligakonkurrenten Darmstadt 98 vorgestellt wurde, war kein Kandidat für Energie.

Wir haben derweil mit Tolcay Cigerci gesprochen. Im Interview erzählt er, dass er in der Rückrunde trotz dauerhafter Fußsohlenschmerzen spielte und wie sein Plan für die kommenden Wochen aussieht.

Mehr dazu im Video oder in unserem Artikel: „Der Comeback-Plan von Cigerci: Reicht die Zeit bis zum Saisonstart?“

Bei der Tour de France würde man von einem Ruhetag sprechen.

Nach der Niederlage im Testspiel gegen Mlada Boleslav (2:4) vom Vortag stand heute Regeneration auf dem Programm. Am Vormittag trainierten die Spieler im Kraftraum, während die Torhüter und angeschlagenen Akteure separat auf dem Platz arbeiteten.

Der Nachmittag war für die Spieler frei.

Direkt nach dem Spiel gegen Boleslav kam eine Überraschung: Energie konnte für Samstag noch einen Testspielgegner organisieren: Es ist RB Salzburg, das seit Kurzem vom gebürtigen Zwickauer Danny Röhl (37) trainiert wird.

Der Test findet aktuell unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt und wird in der Dr. Gredler & Dr. Schwentner Arena in Waidring ausgetragen.

Eine Übertragung ist nicht geplant, auch Journalisten sind bei diesem brisanten Testspiel nicht zugelassen – eine Maßnahme, die von Red Bull ausgeht.

Energie bemühte sich nochmals, doch ein weiteres Tor blieb aus. Stattdessen versuchte es Boleslavs Solomon aus fast 50 Metern, schoss knapp am Pfosten vorbei.

Das Ergebnis bleibt 2:4.

Und erneut klingelte es im Kasten der Lausitzer: Eine Flanke rutschte zum zweiten Pfosten durch, Wilke verlor im Strafraum die Übersicht, Zika nutzte die Gelegenheit und köpfte ein (83.). 2:4 aus Sicht Cottbus‘.

Energie wirkte noch nicht ganz geordnet. Subert ließ Hofmann und Manu stehen und brachte die Flanke an den langen Pfosten, wo Solomon völlig frei zum Abschluss kam (65.).

Nur kurz nach dem Wiederanpfiff zeigte sich Energie direkt wieder offensiv: Guttau drang in den Strafraum ein und passte quer zu – natürlich – Malone, der als Stürmer eiskalt verwandelte (67.). 2:3 aus Sicht der Lausitzer.

Nach 61 Minuten wurden Rorig, Pelivan, Zaydan, Reschke, Kinsombi, Hannemann, Butler und Tattermusch ausgewechselt.

Folgende Elf stand nun auf dem Feld: Wilke – Hofmann, Manu, Malone, Lucoqui – Bittencourt, Michelbrink – Guttau, Boziaris – Engelhardt, Malone.

Richtig gelesen: Trainer Wollitz setzte Abwehrspieler Malone nun als Stoßstürmer ein.

In der nun lange laufenden zweiten Halbzeit fiel das nächste Tor.

Boleslav führte einen Freistoß kurz aus, über die rechte Seite von Energie kam die Hereingabe, Buryan war zur Stelle und schob aus kurzer Distanz ein (51.). Der eingewechselte Wilke im Tor hatte keine Chance. 1:2 aus Sicht der Lausitzer.

Bevor das Spiel fortgesetzt wurde, zündeten einige Energie-Fans im Block Pyrotechnik – und das bei einem Testspiel!

Die Aktion verlief kontrolliert und fröhlich und wurde mit dem Veranstalter abgestimmt.

Kurze Zeit später war pünktlich Pause. Energie hatte optisch mehr vom Spiel und befreite vor allem die linke Seite immer wieder gut. Zaydan und Butler sorgten für viel Schwung.

Boleslav setzte immer wieder gefährliche Nadelstiche und kam besonders über Energies rechte Abwehrseite durch. Das 1:1 zur Halbzeit war gerechtfertigt.

Plötzlich gab es auf beiden Seiten Aufregung. Zuerst rettete Böhnke im FCE-Tor mit einem starken Reflex zur Ecke, bei der Boleslavs Langhammer zur Stelle war (37.).

Direkt nach Wiederanpfiff antwortete Energie. Wieder ging es über links, Zaydan spielte Butler frei, der ins lange Eck traf (39.).

Vor allem über die linke Seite lief in den ersten 30 Minuten viel zusammen. Zaydan und Butler kombinierten immer wieder sehr gut.

Eine punktgenaue Flanke von Linksverteidiger Zaydan landete auf Kinsombis Kopf, doch der tschechische Keeper Vorel parierte knapp (29.). Energie war der Führung nahe.

In den ersten 15 Minuten machte Energie einen lebendigen, engagierten Eindruck und hatte durch Tattermusch und Butler (12.) eine gute Doppelchance. Besonders im Pressing gewann das Team viele Bälle.

Auf der Gegenseite hatte Böhnke bei einer Flanke seinen Anteil. Nach 15 Minuten stand es 0:0.

Der Anpfiff erfolgte zwei Minuten zu früh.

Wenige Meter neben uns hatte sich Fin Bartels niedergelassen. Der ehemalige Profi arbeitet mittlerweile als Scout für Holstein Kiel und sah sich den Test an.

Auch die Aufstellungen waren bereits bekannt. Trainer Pele Wollitz mixte – etwas überraschend – kräftig durch. Gegner Mlada Boleslav ist ein tschechischer Erstligist, der in zwölf Tagen in die neue Saison startet.

Böhnke – Rorig, Pelivan, Campulka, Zaydan – Hofmann, Reschke – Butler, Kinsombi, Hannemann – Tattermusch.

Marcel Lotka und Lucas Copado kamen heute nicht zum Einsatz. Auch für Axel Borgmann und Tolcay Cigerci war das Spiel zu früh. Yusuf Wardak fehlte ebenfalls, der Neuzugang hatte sich am Vormittag im Training leicht verletzt.

Angelangt im Steinbergstadion Leogang, das idyllisch an einem Waldrand liegt.

Rund um die kleine Tribüne liefen die letzten Vorbereitungen für das Testspiel gegen Mlada Boleslav (Anpfiff: 17 Uhr) auf Hochtouren. Auch die ersten Energie-Fans waren bereits vor Ort.

Am vierten Tag im Camp erfolgte am Mittwoch nach einem Trainingsabbruch am Vortag eine kurzfristige Planänderung:

Ab 11 Uhr gab es ein kurzes „Anschwitzen“ auf dem Platz, das ursprünglich nicht vorgesehen war. Beim beliebten Spaßtraining „Eck und weg“ machten auch zwei Präsidentensöhne, Robin Lemke und ein weiterer FCE-Fan, mit. Es wurden viele Tunnel gespielt, die Spieler hatten Spaß.

Nach 30 Minuten war der offizielle Teil beendet, einige Akteure nutzten die Zeit, um bei lockeren Torschüssen Selbstvertrauen zu tanken. Nach etwa einer Stunde war das Training beendet.

Wir melden uns am Nachmittag aus dem Steinbergstadion Leogang vor dem Test gegen den tschechischen Erstligisten Mlada Boleslav zurück.

Im Camp machte sich nach der Abkühlung eine leichte Mittagsmüdigkeit bemerkbar, die klimatischen Bedingungen blieben recht schwül.

Der Nachmittag war trainingsfrei und wurde für persönliche Gespräche mit den Spielern genutzt.

Turbulente Minuten in Oberndorf! Wie erwartet zog eine Gewitterfront von den Bergen zum Trainingsplatz, das Wetter änderte sich schlagartig. Nach 50 Minuten wurde vorsichtshalber abgebrochen!

Energie unterbrach das Training und flüchtete per Fahrrad schnell vor Regen, Hagel, Blitz und Donner. Auch TAG24 blieb dicht am Geschehen und ist nun wie die Mannschaft im Trockenen.

Unterdessen lagen auf den Straßen bereits abgebrochene Äste, in der Ferne waren Sirenen zu hören.

Wir melden uns an Tag drei zurück vom Trainingsplatz: Die Temperaturen sind schwül, für den Mittag sind Gewitter angesagt.

Die Torhüter starteten mit Fußballtennis, die Feldspieler absolvierten Passübungen und Staffelspiele, bevor die Mannschaft in zwei Gruppen aufgeteilt wurde. Nach seiner Verletzung vom Vortag fehlte Lucas Copado, der Radfahren verordnet bekommen hatte. Eine genaue Diagnose steht noch aus.

Energie arbeitet auch im Trainingslager fleißig an Verstärkungen. TAG24 fragte Trainer Pele Wollitz zu den Gerüchten um David Kinsombi, den Bruder von Neuzugang Christian.

Wollitz‘ Antwort: Nichts dran! Mehr dazu in unserem Artikel: „Holt Cottbus das nächste Bruder-Doppel? Wollitz klärt auf“.

Die zweite Trainingseinheit des Tages war geschafft, der Kraftraum mit über 30 Mann bis auf den letzten Platz gefüllt – Journalisten hatten keinen Zutritt.

Trotzdem gibt es ein schönes Mannschaftsbild von Dominik Pelivan und King Manu, womit wir uns vom zweiten Tag verabschieden.

TAG24 sprach am Montag ausführlich mit Trainer und Manager Pele Wollitz, auch über Personalien.

Unter anderem ging es darum, warum Probekeeper Julian Pollersbeck trotz guter Leistungen vorerst keinen Vertrag erhält. Mehr dazu in: „Rolle rückwärts im Pollersbeck-Poker! Darum holt Cottbus den Keeper (vorerst) nicht“.

Nach einer erholsamen Mittagspause bei drückenden 30 Grad mussten die Profis um 17 Uhr erneut in den Kraftraum.

Am Dienstag ging es wieder um 11 Uhr auf den Platz.

Wer den Blog aufmerksam verfolgt hat, dem ist aufgefallen, dass vom ursprünglich angekündigten 27-Mann-Kader heute nur 26 Spieler auf dem Platz waren.

Der Grund: Fousseny Doumbia reiste gar nicht mit, da er sich schon vor über einer Woche verletzt hatte. Dies blieb zunächst unbemerkt.

Alle Hintergründe zu diesem ungewöhnlichen Fall finden Sie in unserem Artikel: „Verletzungsrätsel um Cottbus-Neuzugang: Er ist gar nicht im Trainingslager“.

Nach etwas mehr als einer Stunde gab es im Training einen kurzen Schreckmoment: In einer größeren Spielform verdrehte sich Angreifer Lucas Copado im Zweikampf das Knie, humpelte sofort zur Seitenlinie und fiel zu Boden.

Die Physiotherapeuten versorgten ihn umgehend mit einer elastischen Bandage. Für Copado war das Training an diesem Tag beendet – zunächst eine Vorsichtsmaßnahme.

Danach ging es mit Torabschlüssen nach Flanken im 2-gegen-2 im Strafraum weiter. Dabei standen das Laufverhalten und die Verteidigung des Strafraums im Vordergrund. Ted Tattermusch traf nach Anlaufzeit mehrfach.

Das erste Training auf dem Platz in Österreich fand vor einer malerischen Bergkulisse unter praller Sonne bei 27 Grad statt. Für heute wurden die höchsten Temperaturen der Woche bis zu 30 Grad erwartet.

Den steilen Weg zum auf einer Anhöhe gelegenen Trainingsplatz erradelte Jonas Hofmann als einziger Spieler größtenteils ohne E-Bike-Unterstützung. Nach einer kurzen Ansprache startete eine intensive Aktivierung, gefolgt von Passübungen und Schnellkrafttraining. Anschließend wurde auf einem 35x35 Meter großen Feld eine Spielform mit hohem Tempo gespielt.

Auf dem Platz waren 23 Feldspieler aktiv, darunter auch endlich wieder die lange verletzten Axel Borgmann und Tolcay Cigerci, die als Anspielstationen ins Training eingebunden wurden. Zweikämpfe sollten sie jedoch noch vermeiden. Die drei Torhüter trainierten separat in einer eigenen Gruppe.

Der erste Tag im Trainingslager neigte sich dem Ende zu. Nach einer achtstündigen Busfahrt und dem anstrengenden Testspiel vom Vortag stand der Tag ganz im Zeichen der Erholung.

Am Vormittag erkundete die Mannschaft die Umgebung und radelte auf E-Bikes zum Trainingsplatz, der am gegenüberliegenden Ortsrand auf einem Hügel liegt. Am Nachmittag fanden verschiedene Workshops statt, in denen die Köpfe rauchten.

Ab Montag wird es dann richtig ernst – dann geht es erstmals wieder auf den grünen Rasen.

Kurz vor der Abreise am Samstag gab Energie den Kader bekannt.

Große Überraschung: Die beiden Testspieler Julian Pollersbeck (31) und Leon Guwara (30), denen gute Chancen auf einen Vertrag eingeräumt wurden, fehlen im Aufgebot.

Guten Morgen und herzlich willkommen zum TAG24-Trainingslager-Blog rund um Energie Cottbus.

Die Uhr zeigte bereits deutlich nach Mitternacht, als das Team im Hotel Penzinghof eintraf. Mit dabei: 27 Spieler, ein 2:0-Testspielsieg gegen den HFC und ein Trainingsabbruch, der das Sportliche überschattete.