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Neuzugang bei Energie Cottbus bestätigt: Publikumsliebling bleibt trotz lukrativer Angebote!

Cottbus – Ein weiterer Spieler für die kommende Saison bei Energie Cottbus steht fest: Der beliebte Henry Rorig (26) bleibt dem Verein treu, obwohl er verlockende Offerten aus der 2. Bundesliga vorliegen hatte. Wie der Klub am Mittwoch bekanntgab, hat der Rechtsverteidiger seinen Vertrag verlängert.

Diese Nachricht dürfte bei den Anhängern besonders gut ankommen, denn der kraftvolle Außenverteidiger mit dem starken Schuss zählt schon lange zu den Lieblingen der Fans.

„Man sagt heutzutage gern im Scherz, er sei eine ‚Maschine‘. Wenn diese ‚Maschine‘ richtig Fahrt aufnimmt, hat Henry einen enormen Einfluss auf unser Spiel. Besonders gegen Ende der Saison konnte man sehen, welchen Schwung Henry auch von der Bank aus ins Team bringen kann, um richtig Druck zu machen und das Spiel zu drehen“, lobt Cheftrainer Pele Wollitz (60).

Die Vertragsverlängerung ist alles andere als selbstverständlich. Nach zwei überzeugenden Spielzeiten hatte sich Rorig auf dem Radar zahlreicher Zweitligisten gespielt. Unter anderem soll Holstein Kiel Interesse am Außenverteidiger gezeigt haben, wie TAG24 berichtet.

Letztes Jahr hatte Energie erstmals versucht, den Vertrag mit ihm zu verlängern, doch Rorig lehnte damals ab. Sein Fokus lag stets auf einem Wechsel in die 2. Bundesliga.

Dieses Ziel kann der Spieler nun mit Cottbus verwirklichen, wo er in zwei Jahren 72 Pflichtspiele absolvierte und mit 18 Torvorlagen und Treffern maßgeblich zum Erfolg beitrug.

„Henry bringt viel Tempo, Energie und Direktheit auf der Außenbahn mit. Diese Eigenschaften sind für unser Spiel enorm wichtig und auch in der 2. Liga gefragt. Er war ein fester Bestandteil unseres Teams und Leistungsträger, wir wissen genau, was in ihm steckt“, erläutert Kaderplaner Maniyel Nergiz (43) die Vertragsverlängerung.

Der gebürtige Niedersachse wechselte im Sommer 2024 ablösefrei vom VfL Osnabrück zu Energie Cottbus.

Er hat sich dort als Stammspieler im Profifußball etabliert, musste sich zum Saisonende jedoch häufiger gegen Simon Straudi (27) geschlagen geben.

Es ist wahrscheinlich, dass Rorig bald einen neuen Konkurrenten bekommt, da Straudi offenbar kurz vor einem Wechsel zu Dynamo Dresden steht.