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Großer Transfer bei Cottbus bahnt sich an: Bittencourt auf dem Weg zurück!

Cottbus/Bremen – Schafft Energie Cottbus in diesem Sommer den spektakulären Transfer in der 2. Liga? Wie TAG24 erfahren hat, steht den Lausitzern offenbar die überraschende Rückkehr von Leonardo Bittencourt (32), einem aktuellen Bundesliga-Profi, bevor.

Den Informationen von TAG24 zufolge befindet sich der ehemalige Nachwuchsspieler von Cottbus derzeit in der Lausitz. Die Verhandlungen über eine Rückkehr seien bereits weit fortgeschritten. Bittencourt soll heute Mittag den medizinischen Check in Cottbus absolviert haben.

Etwa gegen 13 Uhr veröffentlichte Energie ein aufschlussreiches Video in den sozialen Netzwerken, in dem die Rückkehr eines „verlorenen Sohnes“ angekündigt wurde.

Bittencourt ist in diesem Sommer ablösefrei, da sein Vertrag bei Werder Bremen nach sechs Jahren ausläuft und sein Abschied somit feststeht.

Eine Rückkehr nach 14 Jahren wäre damit perfekt: Damals wechselte Bittencourt als eines der größten deutschen Talente von Cottbus zu Borussia Dortmund – damals erzielte Energie die damalige Rekordablöse von 2,7 Millionen Euro.

Nach 304 Bundesliga-Partien könnte der Sohn der Energie-Legende Franklin Bittencourt (57) nun an den Ort zurückkehren, an dem seine Fußballkarriere begann.

Noch mehr: Für Bittencourt würde sich damit ein Kreis schließen, denn in Cottbus träfe er wieder auf seinen früheren Förderer Pele Wollitz (60), der ihn in seinen Anfangstagen unterstützte.

Interessant: Vor ungefähr sechs Monaten äußerte sich Wollitz in einer Pressekonferenz scherzhaft zu einer möglichen Rückkehr Bittencourts: „Wenn er sich entscheidet, seine Karriere hier auf Top-Niveau zu beenden, ist er jederzeit willkommen. Wenn er möchte, hole ich ihn sogar ab, damit er zumindest die Fahrtkosten spart. Ich könnte ihm auch einmal am Tag ein warmes Essen anbieten, gerne auch zweimal für die ganze Familie. Das kriege ich hin.“

Nach dem Aufstieg nimmt Energie die Sache nun ernst und holt voraussichtlich den „verlorenen Sohn“ zurück in die Lausitz.

Ein positiver Nebeneffekt: Durch seine Ausbildung im Cottbuser Nachwuchsleistungszentrum erfüllt Bittencourt die erforderliche Local-Player-Regelung für die 2. Bundesliga, bei der Energie bislang noch Luft nach oben hat.

Erstmeldung: 13:44 Uhr, aktualisiert: 14:03 Uhr